| [!--#if test="gender = 'female'"--]Sehr geehrte Frau [!--surname--][!--#endif--][!--#if test="gender = 'male'"--]Sehr geehrter Herr [!--surname--][!--#endif--][!--#if test="gender = ''"--]Liebe Kolleginnen und Kollegen[!--#endif--], am 23. April hat der Bundestag das Vergabebeschleunigungsgesetz beschlossen. Der Losgrundsatz bleibt bestehen und wird nicht pauschal zu Gunsten der
Gesamtvergabe ersetzt. "Der engagierte Einsatz der Bundesingenieurkammer und der
Bayerischen Ingenieurekammer-Bau hat maßgeblich dazu beigetragen, dass die
Möglichkeit zur getrennten Vergabe von Planungs- und Ausführungsleistungen
erhalten bleibt und die Beschaffungswege mittelstandsfreundlich gestaltet
werden konnten“, sagt unser 2. Vizepräsident Dr.-Ing. Werner Weigl. in der aktuellen Kammerkolumne in der Staatszeitung beleuchtet Dr. Markus Hennecke die langwierigen Prozesse bei Infrastrukturprojekten in Deutschland und fordert: "Die Politik muss die Voraussetzungen schaffen, dass Infrastrukturprojekte zügig umgesetzt werden. Dazu braucht es einen frühen parteiübergreifenden Konsens, um Projekte über wechselnde politische Mehrheiten zu tragen und Verlässlichkeit zu schaffen." Wie bringen wir Planen und Bauen in Bayern wieder verlässlich auf Kurs? Beim Parlamentarischen Frühstück mit den Freien Wählern hat sich der Vorstand zu
den aktuellen Herausforderungen ausgetauscht - mit einem klaren Fazit:
Ohne langfristige Planbarkeit und praxistaugliche Verfahren wird es
schwer, den Erhalt und Ausbau der Infrastruktur und den Wohnungsbau
spürbar zu beschleunigen. Und hier wieder unsere kostenfreien Veranstaltungstipps für Sie: Mehr Neuigkeiten, Veranstaltungen und Fortbildungen finden Sie auf www.bayika.de. Viel Spaß mit unserem Newsletter! Ihre Bayerische Ingenieurekammer-Bau
und Ingenieurakademie Bayern PS: Beteiligen Sie sich auch an unserer aktuellen Monatsfrage.
12.05.2026 | 17:30 - 20:00 Uhr | Bamberg | Kostenfrei!
Die erfolgreiche Veranstaltungsreihe "Bauingenieurin: gestern, heute,
morgen" wird fortgesetzt und gastiert in Bamberg! Nach Nürnberg,
Deggendorf und Kempten kommen wir nun nach Oberfranken. Vier
Ingenieurinnen mit unterschiedlichem beruflichen Hintergrund und
Berufserfahrung tauschen sich über Herausforderungen für Frauen im
Ingenieurberuf aus und berichten von ihren persönlichen Erfahrungen. Mit
dabei ist Dipl.-Ing. (FH) Hertha Ulm, das älteste weibliche
Kammermitglied. Sie ist auch im hohen Alter noch zwei Tage die Woche als
Seniorpartnerin im Büro aktiv - und denkt noch lange nicht ans
Aufhören. Die Teilnahme ist kostenfrei - gleich
anmelden!
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In der aktuellen Kolumne in der Bayerischen Staatszeitung beleuchtet Dr.
Markus Hennecke die langwierigen Prozesse bei Infrastrukturprojekten in
Deutschland, die oft durch politische und finanzielle Hürden, weniger
durch technische Komplexität verzögert werden. Planungsstopps führen zum
Verlust von Wissen und Ressourcen, wobei besonders die Bürgerinnen und
Bürger darunter leiden. Hennecke ruft die Mandatsträger in den neu
gewählten kommunalen Vertretungen dazu auf, Eingriffe in laufende
Projekte sehr sorgfältig abzuwägen, um Schaden zu vermeiden.
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Beim Parlamentarischen Frühstück am 22. April 2026 im Bayerischen
Landtag hat sich der Vorstand der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau mit
Abgeordneten der Freien Wähler zu aktuellen Herausforderungen für das
Planen und Bauen in Bayern ausgetauscht. Im Fokus standen die
konjunkturelle Lage der Ingenieurbüros, die Vergabe und die Planbarkeit
öffentlicher Investitionen sowie Wege zum einem schnelleren,
rechtssicheren und wirtschaftlichen Bauen - ohne die regionale Struktur
von Planungsbüros und Bauunternehmen zu schwächen. Mehr Infos |
| | Der Deutsche Bundestag hat am 23. April 2026 das Gesetz zur Beschleunigung öffentlicher Aufträge verabschiedet. Der Losgrundsatz, der eine mittelstandsfreundliche Vergabe sicherstellt, bleibt unverändert bestehen und wird nicht pauschal zu Gunsten der Gesamtvergabe aus zeitlichen Gründen für alle Ausschreibungen im Oberschwellenbereich ersetzt. Damit waren die gemeinsamen Bemühungen der Bundesingenieurkammer sowie von BAK, ZDB und ZDH erfolgreich. Mehr Infos |
| | Die Fassade bietet viele Chancen aber auch Herausforderungen zum nachhaltigen, klimagerechten Bauen: In den großen, oft ungenutzten Fassadenflächen kann mittels Photovoltaik Energie erzeugt werden, mittels Fassadenbegrünung das Klima in den Städten verbessert werden, durch Verschattungen der Energiebedarf für Klimatisierung reduziert werden oder mittels neuartiger, oft baurechtlich ungeregelter Materialien ressourcenschonend gebaut werden. Das Digitalforum am 14. April 2026 bot Einblicke in ausgewählte Ingenieurthemen der "Fassade" und Handlungsabläufe basierend auf der Arbeitshilfe "Fassade". Sehen Sie hier die Video-Aufzeichnung! Mehr Infos Video auf YouTube |
| | Im Februar 2026 wurde in Deutschland der Bau von 22.200 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 24,1 % oder 4.300 Baugenehmigungen mehr als im Februar 2025. Dabei stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen im Neubau um 30,6 % oder 4.500 auf 19.000. Die Zahl genehmigter Wohnungen, die durch den Umbau bestehender Gebäude entstehen, ging im Februar 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,0 % oder 100 auf 3.200 zurück. Mehr Infos |
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Expertinnen und Experten diskutierten zu Chancen und Risiken Künstlicher
Intelligenz im Ingenieurbüro während der digitalBAU 2026 am 26. März
auf dem Forum der Bundesingenieurkammer. Künstliche Intelligenz wird das
Bauingenieurwesen grundlegend verändern, weil sie u. a. komplexe
Datenmengen schnell auswertbar macht und Routineaufgaben automatisiert
werden können. So können Planungsprozesse beschleunigt und fundiertere
Entscheidungen getroffen werden.
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Die großen Kathedralen des Mittelalters sind weit mehr als steinerne
Zeugen des Glaubens; sie sind Meisterwerke der Bautechnik, die oft bis
an die Grenzen des Materials ausgereizt wurden. Als „Ingenieurbauten
avant la lettre“ wurden sie lange vor der Trennung der Berufe von
Architekt und Ingenieur konzipiert. Am 23. April 2026 hat die
Bundesingenieurkammer das Doberaner Münster als „Historisches
Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst“ ausgezeichnet. Die Auszeichnung
würdigt einen Bau, der als technischer Pionier den Weg für die
norddeutsche Backsteingotik ebnete.
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Die Technische Hochschule Augsburg (THA) und die Hochschule
München (HM) haben kürzlich eine Kooperationsvereinbarung zur
gemeinsamen Nutzung von Forschungsgeräten und -infrastruktur
unterzeichnet. Im Zentrum der Zusammenarbeit steht das
Technologietransferzentrum (TTZ) Aichach der THA, dessen Maschinen sowie
Prüf- und Messeinrichtungen im Bereich Massivbau künftig von beiden
Hochschulen kooperativ genutzt werden.
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Deutschland lässt wirtschaftliches Potenzial in Milliardenhöhe
ungenutzt: Kurz vor der Hannover Messe, dem weltweit wichtigsten
Branchentreff der Industrie, hat der VDI gemeinsam mit dem Institut der
deutschen Wirtschaft (IW) neue Zahlen zur Rolle von Ingenieurinnen für
den Standort Deutschland vorgestellt. Im Rahmen einer Pressekonferenz
präsentierte der VDI ein Gutachten, das zeigt: Deutschland nutzt das
Potenzial von Frauen in Ingenieur- und Informatikberufen noch immer
nicht ausreichend.
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„Unser Ziel ist es, den Stoffkreislauf zu schließen“, sagt
Professor Martien Teich von der Hochschule München. „Fensterglas wird
bisher überhaupt nicht wiederverwendet – bestenfalls wird es
eingeschmolzen und zu Flaschen beziehungsweise Glaswolle verarbeitet
oder man nutzt es als Füllmaterial im Straßenbau.“ Dabei wäre das alte
Flachglas für die Bauwirtschaft eine wertvolle Ressource. Und da die
Herstellung von Glas material- und energieintensiv ist, könnte man durch
die Wiederverwendung auch Rohstoffe und Emissionen einsparen.
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| | Mit dem Ingenieurpreis prämiert die Bayerische Ingenieurekammer-Bau
große und kleine Ingenieurleistungen, Projekte und Bauwerke aller
Fachrichtungen, die auf ihre ganz besondere Weise herausstechen.
Mitmachen lohnt sich:
Fragen Sie sich
einfach: Was machen wir bei unseren Projekten, Prozessen oder Bauwerken besser
als die anderen – und das reichen Sie ein!
Der Ingenieurpreis ist mit insgesamt 10.000 Euro
dotiert. Reichen Sie Ihre Projekte bis zum 10. Juli 2026 ein. Alle Infos finden Sie hier: www.bayerischer-ingenieurpreis.de |
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Kaum zu glauben, aber wahr: die Legislaturperiode der VIII.
Vertreterversammlung der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau neigt sich
bereits dem Ende zu. Turnusgemäß finden alle fünf Jahre Wahlen statt.
Das heißt: Im Herbst ist wieder Wahlzeit! Vom 21. September bis 4.
Oktober 2026 sind die Mitglieder der Kammer aufgerufen, die Besetzung
der neuen, IX. Vertreterversammlung der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau
zu wählen – zum ersten Mal in einer digitalen Wahl! Wir haben wir Ihnen
die wichtigsten Infos und Termine hier zusammengestellt: www.bayika.de/de/wahl/ |
20.05.2026 | 17:00 - 19:00 Uhr | Online | Kostenfrei!
Die Rente ist noch so weit hin… Dennoch sollte man sich - gerade in der
heutigen Zeit - frühzeitig mit dem Thema Altersvorsorge beschäftigen.
Welche Möglichkeiten hier das Versorgungwerk den am Bau beteiligten
Ingenieurinnen und Ingenieuren bietet und was die Altersvorsorge hier so
lohnenswert macht, erfahren Sie bei unserem Digitalforum. Sie erhalten
hierbei Einblicke in das Versorgungswerk und Antworten auf Ihre Fragen
rund um die Versorgungsmöglichkeiten. Die Teilnahme am Forum ist
kostenfrei!
Mehr Infos
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Sie suchen neue Mitarbeitende, Werkstudierende oder bieten
Praktikumsplätze an? Dann kommen Sie am 7. Mai 2026 zu unserem
Netzwerktag an die Hochschule für angewandte Wissenschaft Landshut. Mit
der Veranstaltung unterstützen wir Ingenieurbüros und öffentliche
Verwaltung bei der Besetzung offener Stellen und Studierende bei der
Suche nach Jobs - als junge Ingenieur:innen, Werkstudierende oder auf
der Suche nach Praktikumsplätzen. Die Ausstellerplätze sind ausgebucht! Die Teilnahme ist kostenfrei! Mehr Infos |
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Die erfolgreiche Veranstaltungsreihe "Bauingenieurin: gestern, heute,
morgen" wird fortgesetzt und gastiert in Bamberg! Nach Nürnberg,
Deggendorf und Kempten kommen wir nun nach Oberfranken. Vier
Ingenieurinnen mit unterschiedlichem beruflichen Hintergrund und
Berufserfahrung tauschen sich über Herausforderungen für Frauen im
Ingenieurberuf aus und berichten von ihren persönlichen Erfahrungen. Mit
dabei ist Dipl.-Ing. (FH) Hertha Ulm, das älteste weibliche
Kammermitglied. Sie ist auch im hohen Alter noch zwei Tage die Woche als
Seniorpartnerin im Büro aktiv - und denkt noch lange nicht ans
Aufhören. Die Teilnahme ist kostenfrei - gleich
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Das VHK-Karriere-Forum Bau findet am 13. Mai 2026 an der Hochschule
München statt. Aus ganz Bayern kommen wieder Studierende der Hochschulen
Augsburg, Biberach, Coburg, Deggendorf, München, Nürnberg und
Regensburg. Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau ist als langjähriger
Partner wieder mit einem Stand auf der Karrieremesse vertreten. Auch
unsere Mitglieder können sich den Studierenden vorstellen - schicken Sie
uns ihre Stellenangebote zur Veröffentlichung!
Mehr Infos |
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Bei unserer neuen Digitalen Sprechstunde am 13. Mai 2026
erfahren Sie alles Wissenswerte rund um die Mitgliedschaft in der
Bayerischen Ingenieurekammer-Bau - als Freiwilliges Mitglied oder als
Beratender Ingenieur. Anschließend haben Sie Gelegenheit, Ihre Fragen
loszuwerden. Wir freuen uns auf Sie!
Gleich anmelden - die
Teilnahme ist kostenfrei! Mehr Infos |
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Die Rente ist noch so weit hin… Dennoch sollte man sich - gerade in der
heutigen Zeit - frühzeitig mit dem Thema Altersvorsorge beschäftigen.
Welche Möglichkeiten hier das Versorgungwerk den am Bau beteiligten
Ingenieurinnen und Ingenieuren bietet und was die Altersvorsorge hier so
lohnenswert macht, erfahren Sie bei unserem Digitalforum. Sie erhalten
hierbei Einblicke in das Versorgungswerk und Antworten auf Ihre Fragen
rund um die Versorgungsmöglichkeiten. Die Teilnahme am Forum ist
kostenfrei!
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Der Vergabetag Bayern ist seit vielen Jahren eine feste Größe für alle,
die sich im Freistaat und darüber hinaus mit dem Vergaberecht
beschäftigen. Bereits zum 14. Mal bietet er eine ausgezeichnete
Gelegenheit, sich über aktuelle Entwicklungen zu informieren,
Erfahrungen auszutauschen und praktische Impulse für die zukünftige
Ausrichtung der öffentlichen Beschaffung mitzunehmen. Die Bayerische
Ingenieurekammer-Bau ist Kooperationspartner und mit ihrem 2.
Vizepräsidenten Dr.-Ing. Werner Weigl bei der Podiumsdiskussion
„Unterschwellenvergabe - Aktuelle Erfahrungen und Perspektiven“
vertreten.
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Von Herbst 2020 bis Ende 2025 hat die Stadt Nürnberg das
Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände ausgebaut und an das
wachsende Aufgabenspektrum sowie den aktuellen technischen Standard
musealer Bildungseinrichtungen angepasst. Mit der Regionaltour am 1.
Juli 2026 bietet die Kammer Interessierten exklusiv einen intensiven
Einblick in eines der neuen Vermittlungsformate. Dabei geht es auf
Erprobungstour durch die neue Ausstellung. Die Teilnehmenden lernen die
neue Dauerausstellung kennen und evaluieren diese im Anschluss mit den
Ausstellungsmachern. Die Teilnahme ist kostenfrei!
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Unsere jährliche Regionaltour "Geotechnik und Ingenieurgeologie" führt
Interessierte am 3. Juli östlich von Nürnberg nach Happurg. Auf dem
Programm stehen die Besichtigungen zweier Sanierungsmaßnahmen. Zunächst
geht es zu Bayerns größtem Pumpspeicherkraftwerk, wo Sie Einblicke in
die Baumaßnahmen rund um das Oberbecken und die Anlagentechnik im
Krafthaus erhalten. Anschließend geht es zum sogenannten
"Doggerstollen", der in den Jahren 1944 und 1945 aufgefahren wurde.
Gleich anmelden! Die Teilnahme ist kostenfrei.
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Am 15. Juli 2026 fällt wieder der Startschuss für den jährlichen B2RUN
Firmenlauf im Münchner Olympiapark. Auch die Bayerische
Ingenieurekammer-Bau stellt unter dem Motto "Keep on runnING" wieder ein
Team mit laufbegeisterten Kammermitgliedern. Auf altbekannter Strecke
geht es die gut 6 Kilometer durch den Münchner Olympiapark. Die Teilnahme ist kostenfrei.
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Numerische Methoden sind aus dem Alltag des Tragwerkplaners nicht mehr wegzudenken. Bei der Anwendung muss der Ingenieur aber die Verantwortung behalten und muss daher die Ergebnisse kritisch bewerten können. Die meisten Fehler entstehen dadurch, dass die Voraussetzungen nicht erfüllt sind. Diese zu kennen und zu wissen, welche Konsequenzen sich daraus ergeben, ist für die verantwortungsvolle Anwendung unerlässlich. Die Teilnehmenden sollen erkennen können, wo bei der Anwendung numerischer Methoden in der Tragwerksberechnung die Fehlerquellen stecken können, die zu unerwarteten Ergebnissen führen können. Kritisches Denken kann eben nicht durch „Kochrezepte“ ersetzt werden. Mehr Infos |
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Ziel der Schulung ist es, den Teilnehmenden die Einsatzmöglichkeiten beim Bauen im Bestand von Brückentragwerken am vertieften Beispiel der Gewölbebrücken näher zu bringen. Über die Frage des Denkmalschutzes, hin zu diagnostischen Untersuchungen, Laborergebnissen, die einer statischen Nachweisführung übergeben werden und der Aussage zu geeigneten Instandsetzungskonzepten, soll so die stand-, betriebs- und verkehrssichere Weiternutzung aufgezeigt werden.
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Das Forum Projektversicherung am 1. Juli 2026 bietet eine praxisnahe Plattform für den interdisziplinären Austausch zwischen Bau- und Versicherungswirtschaft. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Entwicklungen der Projektversicherung in Deutschland und im internationalen Umfeld, die Abgrenzung zu bestehenden Versicherungsmodellen sowie konkrete Erfahrungen aus Großprojekten.
Das Forum richtet sich an Ingenieurinnen und Ingenieure, Bauunternehmen, Bauherren sowie Vertreterinnen und Vertreter der Versicherungs- und Rückversicherungsbranche und bietet fundierte Impulse für die erfolgreiche Absicherung und Steuerung anspruchsvoller Bauprojekte.
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- Nach Kündigung des Vertrags
wegen Nichtleistung einer Bauhandwerkersicherung durch den Unternehmer kann
dieser nach seiner Wahl etwaige Mängel der bis zur Kündigung erbrachten
Leistung beseitigen oder die Beseitigung der Mängel ablehnen. Einer erneuten Fristsetzung
zur Leistung der Bauhandwerkersicherung vor Ablehnung der Mängelbeseitigung
bedarf es nicht. Der nach Kündigung bestehende Vergütungsanspruch für die bis
zur Kündigung erbrachte Leistung ist für den Fall, dass der Unternehmer (auch)
die Mängelbeseitigung wegen Nichtleistung der Bauhandwerkersicherung ablehnt,
um den auf den Mangel entfallenden Wertanteil der Vergütung zu kürzen. Die
Kürzung ist dabei ausgehend von der vereinbarten Vergütung anhand der
Vergütungsanteile zu schätzen, die auf die mangelhafte Leistung entfallen (BGH,
Urteil v. 16.04.2025, VII ZR 236/23 – BauR 2025, 1068).
- Auch wenn die DIN 18318 als
anerkannte Regel der Technik lediglich eine Druckfestigkeit von B 15 fordert,
steht es den Parteien frei, vertraglich eine höherwertige Betonfestigkeitsklasse
zu vereinbaren (OLG Naumburg, Urteil v. 27.02.2024, 1 U 6/14 – IBR 2025, 339).
- Eine Fortschreibung der
Honorartabelle kommt ohne eine entsprechende Vereinbarung der Vertragsparteien
nicht in Betracht, weil die Honorartabellen ein in sich geschlossenes System
sind. Ist eine entsprechende Vereinbarung zwischen den Parteien nicht
feststellbar, richtet sich das Honorar nach der üblichen Vergütung gemäß § 632
Abs. 2 BGB. Daraus kann sich die Anwendung fortgeschriebener Honorartafeln
ergeben (OLG Düsseldorf, Urteil v. 20.02.2025, 5 U 102/23).
- Leistungsänderungen, die sich
nicht auf die bautechnische Leistung (den sog. Bauinhalt), sondern lediglich
auf die Bauumstände, insbesondere die Bauzeit, beziehen, werden vom
Anordnungsrecht des Bestellers nach § 650b Abs. 1 Satz 1 BGB nicht erfasst (OLG
Celle, Urteil v. 14.05.2025, 14 U 238/24 – BauR 2025, 1693).
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