| Liebe Kolleginnen und Kollegen, am 10. Juli hat die Bundesregierung das Gebäudemodernisierungsgesetz im Eilverfahren beschlossen. Die Bundesingenieurkammer bewertet das GModG kritisch - es fehle ein verlässlicher Transformationspfad, der Eigentümern und Planenden langfristige Orientierung für Investitionsentscheidungen gibt. Zwei Tage vorher, am 8. Juli, hat die Bundesregierung neue Rahmenbedingungen für die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) beschlossen. Die Bundesingenieurkammer äußert deutliche Kritik und fordert Nachbesserungen bei Gebäudehülle und individuellem Sanierungsfahrplan.
Bereits am 1. Juli ist das neue Förderprogramm „Gewerbe zu Wohnen“ gestartet. Im Jahr 2026 stehen insgesamt 300 Mio. Euro bereit, um ungenutzte Gewerbeimmobilien in
Wohnraum umzubauen.
Ebenfalls am 1. Juli ist das Vergabebeschleunigungsgesetz in Kraft getreten.
Für Ingenieurbüros eröffnet die Reform
neue Chancen, verändert aber auch den Wettbewerb und die
Organisation öffentlicher Projekte. Erfahren Sie hier, was sich für Ingenieurbüros ändert. Beim
Vergabetag Bayern
waren wir mit Vizepräsident Dr.-Ing. Werner Weigl bei der Podiumsdiskussion „Unterschwellenvergabe - Aktuelle Erfahrungen und Perspektiven“ dabei. Hier geht es zum Rückblick auf den 14. Vergabetag Bayern. Am 2. Juli hat die Bundesregierung ihr Reformpaket für Deutschland vorgestellt. Damit gehen auch Veränderungen für Ingenieurbüros und für deren Beschäftigte einher. Noch bis zum 31. Juli können unsere Kammermitglieder ihre Projekte zum Holzbaupreis Bayern 2027 einreichen. Machen Sie mit! Kurzüberblick
Top-News (Auswahl): Kostenfreie Veranstaltungstipps für Sie: Seminartipps für Kurzentschlossene: Mehr Neuigkeiten, Veranstaltungen und Fortbildungen finden Sie auf www.bayika.de. Viel Spaß mit unserem Newsletter! Ihre Bayerische Ingenieurekammer-Bau
und Ingenieurakademie Bayern PS: Beteiligen Sie sich auch an unserer aktuellen Monatsfrage.
21.07.2026 |
17:30 - 20:00 Uhr | München | Kostenfrei!
Wege in die Selbstständigkeit gibt es viele. Beim nächsten MeetUp des
Netzwerks Junge Ingenieur:innen sind wir bei TUM Venture Labs zu Gast.
Dort bekommt ihr Impulse, wie eine Existenzgründung im Bauingenieurwesen
aussehen kann. Die Gründer:innen Dr. Hermann Weiher, Johannes
Flotzinger und Johanna Arnold geben Tipps und berichten von
Herausforderungen. Außerdem erfahrt ihr, welche Kammerangebote es zum
Thema Selbstständigkeit gibt. Die Teilnahme ist kostenfrei!
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Mit dem Beschluss des Gebäudemodernisierungsgesetzes am 10. Juli setzt
die Bundesregierung ihren zentralen Baustein der Neuausrichtung der
Gebäude- und Wärmepolitik um. Nach der gestrigen Entscheidung des
Bundesverfassungsgerichts wurde das Gesetz heute im Eilverfahren durch
Bundestag und Bundesrat gebracht und kann nun stufenweise in Kraft
treten. Die Bundesingenieurkammer bewertet das GModG kritisch - es fehle
ein verlässlicher Transformationspfad, der Eigentümern und Planenden
langfristige Orientierung für Investitionsentscheidungen gibt.
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Die Bundesregierung hat am 8. Juli 2026 die Eckpunkte für neue
Förderbedingungen für die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)
veröffentlicht. Die Bundesingenieurkammer bewertet die geplanten
Änderungen der BEG kritisch. Zwar sind einzelne Anpassungen - etwa die
schrittweise Reduzierung des Klimageschwindigkeitsbonus oder die
Neuausrichtung einzelner Förderbestandteile - grundsätzlich
nachvollziehbar. Aus Sicht der Ingenieurinnen und Ingenieure drohen
jedoch erhebliche Fehlanreize bei der energetischen Sanierung von
Bestandsgebäuden.
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Mit dem am 1. Juli 2026 in Kraft getretenen Vergabebeschleunigungsgesetz
will die Bundesregierung eines der größten Investitionshemmnisse in
Deutschland angehen: langwierige und komplexe Vergabeverfahren.
Angesichts milliardenschwerer Investitionen in Infrastruktur, Verkehr,
Energie und Verteidigung soll die öffentliche Beschaffung schneller,
einfacher und digitaler werden. Für Ingenieurbüros eröffnet die Reform
neue Chancen, sie verändert aber auch den Wettbewerb und die
Organisation öffentlicher Projekte.
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Unter dem Leitgedanken „Verlässlich. Relevant. Neu gedacht!“
fand am 10. Juni 2026 der 14. Vergabetag Bayern mit neuem Konzept und
neuer Location im Stammhaus der IHK München und Oberbayern statt. Die
Bayerische Ingenieurekammer-Bau war wieder Kooperationspartner und mit
ihrem 2. Vizepräsidenten Dr.-Ing. Werner Weigl bei der Podiumsdiskussion
„Unterschwellenvergabe - Aktuelle Erfahrungen und Perspektiven“
vertreten.
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An vielen Orten in Deutschland gibt es unsanierte und leerstehende
Leerstand wird Wohnraum: Attraktive Förderung von bis zu 30.000 Euro je
Wohneinheit. Gleichzeitig fehlt es vielerorts an Wohnraum. Mit dem neuen
Förderprogramm „Gewerbe zu Wohnen“, das am 1. Juli gestartet ist und
für das im Jahr 2026 insgesamt 300 Mio. Euro bereitstehen, wird eine
attraktive Förderkulisse geschaffen, um ungenutzte Gewerbeimmobilien in
Wohnraum umzubauen.
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Deutschland könnte ein Drittel mehr Wohnungen bauen, würden nicht die zu
vielen und zu komplexen Normen den Neubau von Wohnungen bremsen. Mit
weniger und vor allem besseren Normen hätte Deutschland erheblich mehr
Wohnungen, weil dadurch die Gesamtkosten im Neubau um rund 1.000 Euro
pro Quadratmeter Wohnfläche gesenkt werden könnten. Dieses Fazit ziehen
das Wohnungsbau-Institut ARGE (Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes
Bauen) des Landes Schleswig-Holstein und das Institut für Bauforschung
(IFB) des Landes Niedersachsen auf einer Pressekonferenz am 7. Juli 2026
in Berlin.
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Unter der Überschrift „Programm für Aufschwung und Beschäftigung“ Die
Regierungsparteien haben am 2. Juli 2026 der Öffentlichkeit ihr
„Programm für Aufschwung und Beschäftigung“ vorgestellt. Mit 34
Einzelmaßnahmen will die Koalition dem zunehmenden Druck durch globale
Krisen und veränderte Handelsbedingungen begegnen, um die
Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu stärken und den sozialen
Zusammenhalt zu sichern. Die Regierungsbeschlüsse bedeuten auch
Veränderungen für Ingenieurbüros und für deren Beschäftigte.
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Wie entsteht Hochwasser und wie können Städte und Gemeinden sich besser
davor schützen? Mit diesen Fragen hat sich die Designstudentin Mette
Maibaum im Rahmen ihres Masterstudiums am Fachbereich Gestaltung der FH
Aachen beschäftigt. Herausgekommen ist kein klassischer
Forschungsartikel und auch keine PowerPoint-Präsentation, sondern ein
kooperatives Brettspiel namens „Overflow“, das komplexe Zusammenhänge
rund um Hochwasserschutz verständlich vermittelt.
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Das zunehmende Alter der deutschen Verkehrsinfrastruktur rückt
insbesondere Brückenbauwerke immer stärker in den Fokus der
Öffentlichkeit. Besonders eindrücklich zeigen dies aktuelle Ereignisse
wie die Sperrung der Bonner Nordbrücke oder der Talbrücke Rahmede. Bei
einer Fachveranstaltung der Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen
(BASt) im Bonner Bundesministerium für Verkehr (BMV) wurden jetzt
Zwischenergebnisse aus 10 Forschungsprojekten zur Verlängerung der
Restnutzungsdauer von Straßenbrücken vorgestellt.
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Die Bundesregierung hat ihre Gegenäußerung zur Stellungnahme des
Bundesrates zum geplanten Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG)
vorgelegt. Darin hält sie zwar an einzelnen Prüfaufträgen fest, weist
jedoch zentrale Änderungsvorschläge der Länder zurück. Der Bundesrat
hatte Mitte Juni umfangreiche Änderungen am Entwurf verlangt. Die Länder
kritisierten u. a. mögliche Fehlanreize zugunsten fossiler Heizungen,
zu geringe Berücksichtigung der kommunalen Wärmeplanung sowie Risiken
für Mieterinnen und Mieter. Zudem forderten mehrere Ausschüsse strengere
Klimavorgaben und eine stärkere Ausrichtung auf erneuerbare Energien.
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| | Bis zum 31.
Juli sind Ingenieur/innen, Architekt/innen und Fachplaner/innen
aufgerufen, ihre Projekte beim Holzbaupreis Bayern
einzureichen. Der Wettbewerb würdigt
herausragende Beispiele für innovatives, nachhaltiges und
qualitätsvolles Bauen mit Holz in Bayern. Gesucht werden Projekte, die
den Baustoff Holz in gestalterischer, konstruktiver und ökologischer
Hinsicht überzeugend einsetzen.
Mehr Infos Staatsminsterin Kaniber: Einladung an Kammermitglieder (PDF) |
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Die angekündigte Erhöhung der Gebühren für die Eintragung in die
Energieeffizienz-Expertenliste des Bundes stößt bei den
Dachorganisationen Bundesingenieurkammer, Bundesarchitektenkammer und
Gebäudeenergieberater Ingenieure Handwerker (GIH) auf deutliche Kritik.
Aus ihrer Sicht steht die Entscheidung im Widerspruch zu den aktuellen
Bemühungen der Bundesregierung, die energetische Modernisierung des
Gebäudebestands zu beschleunigen und Investitionen in Sanierungen zu
erleichtern. Zudem könnte der Verbraucherschutz leiden, den die
Listenführung verfolgt.
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Wer eine Bestandsimmobilie energetisch oder nachhaltig sanieren möchte,
steht meist vor einem anspruchsvollen Projekt: Alte Bausubstanz trifft
komplexe technische Anforderungen und mehrere Gewerke müssen
zusammengebracht werden. Eine neue Kurzstudie im Auftrag des
Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB), erstellt vom Institut für Bauforschung
e. V. (IFB), zeigt anhand von zehn typischen Fallbeispielen, wo bei der
Bestandssanierung besonders häufig Schadenrisiken entstehen und wie
Verbraucherinnen und Verbraucher diese vermeiden können.
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Wie können wir Städte gestalten, die auch in einem heißeren Klima
lebenswert bleiben? Im Interview spricht Ben Gottkehaskamp von der TU
München darüber, wie Menschen Hitze im städtischen Raum wahrnehmen und
wie Planer besser verstehen können, wann die Bedingungen unangenehm oder
sogar gefährlich werden. „Menschen empfinden Hitze sehr
unterschiedlich. Wenn wir diese Unterschiede besser verstehen, können
wir Außenbereiche gestalten, die für alle sicherer, gesünder und
angenehmer sind“, so Gottkehaskamp.
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Die Bundesstiftung Bauakademie (BSBA) hat einen Projektaufruf für die
Kurzfilmreihe "Anders bauen - Pioniere der Transformation" gestartet.
Gesucht werden Projekte, in denen durch Umbau, Sanierung, Umnutzung,
Nachverdichtung oder Aufstockung neuer Wohnraum geschaffen und klima-
und ressourcenschonende Bauweisen umgesetzt wurden. Für die neue
Kurzfilmreihe können sich Bauherren und Projektteams mit ihren Bau- oder
Umbauprojekten bewerben.
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Urban Mining - also die Bewirtschaftung vom Menschen geschaffener
Materiallager wie Bestandsgebäuden - gilt als zentraler
Transformationshebel für Klimaanpassung und Ressourceneffizienz. Für den
systematischen Rückbau und die hochwertige Anschlussnutzung von
Bauprodukten braucht es verlässliche Bestandsdaten, vereinfachte
Prüfprozesse, belastbare Wirtschaftlichkeitsbewertungen und die
verbesserte Planbarkeit mit Re-Use-Bauteilen. Genau hier setzt das
Forschungsprojekt MIRAKEL an, an dem auch die SRH University maßgeblich
beteiligt ist.
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In Neubulach entsteht der weltweit erste Supermarkt im 3D-Betondruck -
und das mit deutlicher CO2-Reduzierung. Was bislang vor allem in
Pilotprojekten, Wohngebäuden oder kleineren Referenzobjekten zum Einsatz
kam, wird hier für den Lebensmittelhändler Netto Marken-Discount
erstmals auf einen realen Handels- und Gewerbebau im industriellen
Maßstab übertragen. Das Projekt verbindet zwei zentrale Zukunftsthemen
der Bauindustrie: automatisierten 3D-Betondruck und CO2-reduzierte
Baustoffe.
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Das Geschäftsklima im Straßenbau hat sich im Juni etwas verbessert. Der
Indikator stieg auf minus 25,5 Punkte, nach minus 27,6 Punkten im Mai.
Sowohl die Indikatoren der Geschäftslage (minus 14,5) als auch der
Erwartungen (minus 35,9) stiegen leicht. Doch insgesamt verschlechtert
sich die Geschäftslage seit Ende 2018. Im Juni gaben die Unternehmen an,
dass ihre Auftragsbestände etwa 3,4 Monate ausreichen. Im langfristigen
Durchschnitt sind es 2,6 Monate.
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Der Resilienz-Bauplan des BDB ist ein Beitrag zu einer neuen
Vorsorgekultur im Planen und Bauen. Ziel ist eine gebaute Umwelt, die
nicht nur nachhaltiger, sondern auch robuster, anpassungsfähiger und
sozial verlässlicher wird. In zehn Punkten beschreibt der BDB, was jetzt
getan werden muss, um Gebäude, Infrastruktur, Quartiere und
Gesellschaft widerstandsfähiger gegen Klimawandel, Extremwetter,
Versorgungsausfälle, fragile Lieferketten und neue Bedrohungslagen zu
machen.
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Viele Ingenieurbüros sehen sich seit Jahren mit steigenden Personal- und
Gemeinkosten, wachsenden fachlichen Anforderungen, zunehmenden
Haftungsrisiken sowie einem intensiven Preiswettbewerb konfrontiert. Die
wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich in zahlreichen Bereichen
deutlich verändert. Der VBI informiert zum aktuellen Stand der
HOAI-Novelle.
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Die sozial orientierte Wohnungswirtschaft warnt: Ihre Investitionskraft
fließt immer stärker in Erhalt, Klimaschutz und Umbau des Bestands - und
fehlt damit für dringend benötigten bezahlbaren Neubau. 2025
investierten die GdW-Unternehmen insgesamt 20,8 Milliarden Euro. Die
Bestandsinvestitionen stiegen auf 12,7 Mrd. Euro, die
Neubauinvestitionen sanken auf 8,1 Mrd.Euro. Für 2026 droht bei den
Neubauinvestitionen ein Einbruch um fast 26 Prozent auf rund 6 Mrd.
Euro. Erhalt, Klimaschutz, altersgerechter Umbau und Digitalisierung
binden immer mehr Mittel - der Spielraum für neue bezahlbare Wohnungen
wird kleiner.
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Das erste dauerhafte Gebäude des Star-Architekten Prof. Francis Kéré in
Europa steht an der Technischen Universität München (TUM). Nach gut zwei
Jahren Bauzeit wurde die „Kinderoase an der TUM“ ihrer Bestimmung
übergeben. Künftig werden in der vertikalen Kindertagesstätte bis zu 60
Kinder von TUM-Angehörigen betreut. Kéré wurde 2022 mit dem
Pritzker-Preis, auch „Nobelpreis für Architektur“ genannt, ausgezeichnet
und ist Professor an der TUM für Architectural Design and
Participation.
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Der neue Leitfaden „Einfach Um-Bauen“ des Bundesinstitutes für Bau-,
Stadt- und Raumforschung (BBSR) widmet sich der Frage, wie Wohngebäude
wirksam und zugleich wirtschaftlich im Sinne der Klimaschutzziele
modernisiert werden können. Im Mittelpunkt stehen robuste, systemische
Sanierungsansätze, die CO₂-Emissionen deutlich reduzieren, Ressourcen
schonen und dabei die Entwicklung der Warmmiete berücksichtigen. Die
Publikation zeigt praxisorientierte Wege auf, wie der Gebäudebestand
zukunftsfähig weiterentwickelt werden kann. Der Leitfaden ist kostenfrei
zum Download erhältlich.
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Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB)
hat einen Mustervertrag zum Erbbaurecht veröffentlicht. Ziel ist es,
insbesondere Kommunen, Stiftungen sowie weitere gemeinwohlorientierte
Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer bei der rechtssicheren und
praxistauglichen Gestaltung von Erbbaurechtsverträgen zu unterstützen.
Mit der Veröffentlichung des Mustererbbaurechtsvertrags setzt das BMWSB
eine Empfehlung des "Bündnisses bezahlbarer Wohnraum" aus der 20.
Legislaturperiode um.
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17.09.2026 | 19:00 - 21:00 Uhr | Neues Schloss Schleißheim | Oberschleißheim | Kostenfrei! Am 17. September 2026 verleiht die Bayerische Ingenieurekammer-Bau gemeinsam mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege in einem feierlichen Festakt im Neuen Schloß Schleißheim bereits zum neunten Mal den Bayerischen Denkmalpflegepreis. Bei der Preisverleihung mit dem Leiter der Bayerischen Staatskanzlei Dr. Florian Herrmann MdL werden die Bauherren und beteiligten Ingenieur/innen mit einer Urkunde sowie das Bauwerk mit einer Ehrentafel ausgezeichnet. Die Plätze sind begrenzt. Bitte melden Sie sich bis zum 10. September 2026 an. Der Eintritt ist frei! Mehr Infos
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Wege in die Selbstständigkeit gibt es viele. Beim nächsten MeetUp des
Netzwerks Junge Ingenieur:innen sind wir bei TUM Venture Labs zu Gast.
Dort bekommt ihr Impulse, wie eine Existenzgründung im Bauingenieurwesen
aussehen kann. Die Gründer:innen Dr. Hermann Weiher, Johannes
Flotzinger und Johanna Arnold geben Tipps und berichten von
Herausforderungen. Außerdem erfahrt ihr, welche Kammerangebote es zum
Thema Selbstständigkeit gibt. Die Teilnahme ist kostenfrei!
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| | Bei unserer neuen Digitalen Sprechstunde am 22. Juli 2026 erfahren Sie alles Wissenswerte rund um die Mitgliedschaft in der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau - als Freiwilliges Mitglied oder als Beratender Ingenieur. Anschließend haben Sie Gelegenheit, Ihre Fragen loszuwerden. Wir freuen uns auf Sie! Gleich anmelden - die Teilnahme ist kostenfrei! Mehr Infos |
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Der KUMAS-Thementag „Nachhaltig Bauen“ thematisiert zukunftsweisende
Lösungen für die Kreislaufwirtschaft in der Baubranche. Experten
referieren in zwei Sessions über den Einsatz innovativer Werkstoffe,
moderne Planungsinstrumente sowie die Verwendung von
Recyclingbaustoffen. Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau ist mit
Vorstandsmitglied Dr.-Ing. Markus Hennecke und dem Vortrag
„Standardisierter Rahmen für Anschlussnutzungskonzepte – die neue DIN
SPEC 91525“ dabei. Die Teilnahme ist kostenfrei!
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Bei der Kooperationsveranstaltung der vbw - Vereinigung der Bayerischen
Wirtschaft e. V. mit dem Bayerischen Bauindustrieverband (BBIV) werden
die Einsatzgebiete für serielles Bauen gezeigt und die damit verbundenen
Chancen zur Schaffung von dringend benötigtem Wohnraum diskutiert. Die
Bayerische Ingenieurekammer-Bau ist mit Präsident Prof. Dr. Norbert
Gebbeken bei der der Podiumsdiskussion „Chancen und Herausforderungen im
Wohnungsbau“ vertreten und Vizepräsident Michael Kordon ist für die
Autobahn GmbH mit dabei.
Die Teilnahme ist kostenfrei!
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Das Geotechnik-Seminar am 10. September 2026 in München informiert in
Theorie und Praxis über die Konzeption, Planung, Durchführung,
Auswertung und Interpretation von Baugrunduntersuchungen. Dabei werden
fachliche Grundlagen, aktuelle Entwicklungen und praktische Erfahrungen
kompakt und anwendungsnah vermittelt. Die Bayerische
Ingenieurekammer-Bau ist Kooperationspartner des Geotechnik-Seminars.
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Eine Existenzgründung im Bauwesen will wohl überlegt und gut
durchdacht sein. Bei der digitalen Sprechstunden mit unserer
Ingenieurreferentin Irma Voswinkel am 16. September 2026 erfahren Sie
alles Wissenswerte zur Existenzgründung und dem erfolgreichen Schritt in
die Selbstständigkeit. Wir freuen uns auf Sie! Gleich anmelden - die
Teilnahme ist kostenfrei! Mehr Infos |
| | Sie suchen neue Mitarbeitende, Werkstudierende oder bieten
Praktikumsplätze an? Dann kommen Sie am 27. Oktober 2026 zu unserem
Netzwerktag am Campus Neuburg/Donau der Technischen Hochschule
Ingolstadt. Mit der Veranstaltung unterstützen wir Ingenieurbüros und
öffentliche Verwaltung bei der Besetzung offener Stellen und Studierende
aus dem In- und Ausland bei der Suche nach Jobs. Jetzt Aussteller
werden!
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Professionelle Fotos entstehen heute nicht mehr ausschließlich mit
aufwendiger Kameraausrüstung. Ob für die Unternehmenskommunikation, Social
Media, Dokumentationen, oder die tägliche Praxis – mit dem richtigen Know-how
lassen sich ansprechende und aussagekräftige Bilder direkt mit dem Smartphone
erstellen. Im Workshop lernen die Teilnehmenden, die Funktionen ihrer
Smartphone-Kamera gezielt einzusetzen und Bilder wirkungsvoll zu gestalten.
Fotografische Grundlagen, kreative Gestaltungsmöglichkeiten, Bildbearbeitung
und praktische Übungen sorgen für mehr Sicherheit und bessere Ergebnisse im
beruflichen Alltag.
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Ab dem 1. Juli 2026 treten neue Vorschriften für die Beschleunigung und
Modernisierung der öffentlichen Beschaffung im Gesetz gegen
Wettbewerbsbeschränkungen (GWB), der Vergabeverordnung (VgV), im Haushaltsrecht
und den Sonderbeschaffungsnormen in Kraft. Nutzen Sie den rechtlichen Wandel
als Ihren strategischen Vorsprung. Erleben Sie, wie Sie wichtige Neuerungen in
echte Effizienzgewinne für Ihre Organisation verwandeln – und meistern Sie
anstehende Verfahren schneller und smarter.
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- Wann ein Nachbar sichere Kenntnis von dem erlangt oder hätte erlangen können, was auf dem Nachbargrundstück tatsächlich genehmigt worden ist, hängt von den konkreten Umständen des Einzelfalls ab und setzt nicht stets voraus, dass er die Genehmigung „in den Händen“ hält (BVerwG, Beschl. v. 25.06.2025, 7 B 29.24 – BauR 2025, 1536).
- Bei der Auswahl der Eignungskriterien, die in der Auftragsbekanntmachung, der Vorinformation oder der Aufforderung zur Interessenbekundung aufzuführen sind, steht dem Auftraggeber in den Grenzen des § 122 Abs. 4 GWB ein Beurteilungsspielraum zu. Es dürfen nur solche Eignungskriterien gestellt werden, die mit dem Auftragsgegenstand in Verbindung und zu diesem in einem angemessenen Verhältnis stehen. Besonders hohe Anforderungen an die technische und berufliche Leistungsfähigkeit bzw. die berufliche Erfahrung können unangemessen sein, wenn sie zu einer nicht mehr gerechtfertigten Wettbewerbsbeschränkung führen, etwa weil nur noch ein oder wenige Unternehmen diese Anforderungen erfüllen (BayObLG, Beschl. v. 05.08.2025, Verg 2/25 – ZfBR 2025, 599).
- Für die Höhe der Vergütung für ingenieurtechnische Leistungen kommt es nach §§ 2 Nr. 11, 6 Abs. 1 HOAI 2013 auf die Kostenberechnung i.S. der Ermittlung der Kosten auf der Grundlage der Entwurfsplanung an; die Abkoppelung des Honorars von den tatsächlichen Baukosten war eines der Ziele der HOAI 2013. Eine fehlerhafte Kostenberechnung kann zwar nachträglich korrigiert werden, jedoch stets auf den Zeitpunkt der Entwurfsplanung bezogen (OLG Naumburg, Urteil v. 20.05.2025, 2 U 38/24 – IBR 2025, 531).
- Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs hat der mit der Planung und Bauüberwachung beauftragte Architekt dem Bauherrn nach Beendigung seiner eigentlichen Tätigkeit bei der Behebung von Baumängeln zur Seite zu stehen. Aufgrund seiner Betreuungsaufgaben hat er dabei nicht nur die Rechte des Bauherrn gegenüber den Bauunternehmen zu wahren; ihm obliegt vielmehr auch die objektive Klärung von Mängelursachen, selbst wenn hierzu eigene Planungs- oder Aufsichtsfehler gehören. Verletzt der Architekt schuldhaft diese Untersuchungs- und Beratungspflicht, so ist er dem Bauherrn zum Schadensersatz verpflichtet. Er kann sich ihm gegenüber dann auch nicht auf die Einrede der Verjährung berufen. Diese Sekundärhaftung kommt dabei nur hinsichtlich solcher Mängel in Betracht, die sich bereits vor Ablauf der Verjährung der Primäransprüche gezeigt haben (OLG Schleswig, Urteil v. 25.06.2025, 12 U 67/24 – BauR 2026, 96).
Die
Vertreterversammlung ist das höchste Entscheidungs- und Kontrollgremium der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau.
Vom 21. September bis 4. Oktober 2026 sind die Mitglieder der Kammer aufgerufen, die Besetzung der IX. Vertreterversammlung zu wählen - zum ersten Mal in einer digitalen Wahl! Die Mitglieder der Vertreterversammlung
werden für fünf Jahre gewählt. Hier haben wir Ihnen die wichtigsten Infos und Termine zusammengestellt: www.bayika.de/de/wahl
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