Die Bundesarchitektenkammer (BAK) und
die Bundesingenieurkammer (BIngK) haben am 23.01.2018 die Zusammenarbeit
in der Fort- und Weiterbildung von Architekten und Ingenieuren im Bereich Digitales Planen vereinbart.
Weitere Informationen zum BIM Lehrgang Modul 1-4:
Handout-BIM-Qualifikationsprogramm-ByAK-und-BayIKA
Die Anforderungen an das Planen und Bauen verändern sich grundlegend. Steigende Kosten, hohe Anforderungen an Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz, der Bedarf an zusätzlichem Wohnraum sowie die Modernisierung der Infrastruktur erfordern neue Ansätze und eine konsequente Weiterentwicklung von Prozessen, Methoden und Rahmenbedingungen.
Digitale Methoden wie Building Information Modeling (BIM), innovative Kooperationsmodelle, standardisierte Bauweisen sowie die zunehmende Nutzung von Daten und Künstlicher Intelligenz bieten dabei erhebliche Potenziale, Planungs- und Bauprozesse effizienter zu gestalten und die Produktivität im Bauwesen nachhaltig zu steigern.
Die Eröffnungsveranstaltung der BIM-Weeks Bayern 2026 widmet sich daher der Leitfrage:
„Welchen messbaren Beitrag leisten BIM, Digitalisierung und neue Prozesse zu schnellerem, kostengünstigerem und effizienterem Planen und (Um)Bauen?“
Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Planung, Bauwirtschaft und Wissenschaft beleuchten aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und Praxisbeispiele entlang des gesamten Lebenszyklus von Bauwerken. Im Fokus stehen unter anderem das einfache und innovative Bauen, digitale Genehmigungsprozesse, Geodaten und BIM, digitale Werkzeuge für Planung und Projektabwicklung, neue Formen der Zusammenarbeit wie die Integrierte Projektabwicklung (IPA), serielles und modulares Bauen, die Digitalisierung des Gebäudebestands sowie die Potenziale Künstlicher Intelligenz im Bauwesen.
Die Veranstaltung bietet eine Plattform für den interdisziplinären Austausch und die Vernetzung der relevanten Akteure. Gemeinsam soll diskutiert werden, wie die Transformation des Bauwesens vorangetrieben und die Rahmenbedingungen für ein leistungsfähiges, zukunftsfähiges und wirtschaftliches Planen und Bauen weiter verbessert werden können.
Die BIMWEEKS Bayern finden in der Zeit vom 01.11. bis zum 31.11.2026 statt. Die Veranstaltungsreihe richtet sich an Interessierte, BIM-Nutzerinnen und -Nutzer und Verantwortliche.
Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenlos. Die Teilnehmerplätze sind begrenzt - Anmeldung bitte bis 30. Oktober 2026.
Weitere Informationen und Anmeldung
In Kooperation mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr
Im Rahmen der BIMWeeks Bayern 2026 laden die Bayerische Ingenieurekammer-Bau und der BIM-Cluster Bayern zu einer kostenfreien Online-Veranstaltung ein.
Im Mittelpunkt stehen drei mit dem BIM-Preis Bayern ausgezeichnete Projekte, die zeigen, wie vielfältig und wirkungsvoll BIM in der Planung und Umsetzung von Bauvorhaben eingesetzt werden kann.
Wie gelingt der erfolgreiche Einsatz von Building Information Modeling (BIM) in der Praxis? Welche Mehrwerte entstehen durch digitale Planungsprozesse, und welche Erfahrungen lassen sich auf andere Bauprojekte übertragen?
In kompakten Fachvorträgen geben die beteiligten Unternehmen Einblicke in ihre Projekte, erläutern innovative Ansätze und berichten über konkrete Erfahrungen, Herausforderungen und Erkenntnisse aus der Projektpraxis.
Die Projekte und ihre Schwerpunkte
Das erwartet Sie
Zielgruppe
Die Veranstaltung richtet sich an Ingenieurinnen und Ingenieure, Tragwerksplanende, Fachplanende, Architektinnen und Architekten sowie alle, die sich für die praktische Anwendung und Weiterentwicklung von BIM im Bauwesen interessieren.
Weitere Informationen und Anmeldung
In Kooperation mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr
Aufgrund immer komplexerer Gebäude und sich stetig wandelnden und weiterentwickelnden Vorschriften besteht auch im Bauwesen der Bedarf an weitergehenden Qualifikationsmöglichkeiten für die technischen Zeichnerinnen und Zeichner in Planungsbüros.
Zielgruppe
Die Zielsetzung des Lehrgangs ist es, im Bereich der Ausführungs- und Detailplanung von Tragwerken tätigen Mitarbeitenden die Möglichkeit zu gegeben, ihr Fachwissen zu erweitern, um sich als Konstrukteur:in beruflich weiter entwickeln zu können.
Weitere Informationen und Anmeldung
In der aktuellen HOAI ist Building Information Modeling (BIM) nicht ausdrücklich geregelt. Dadurch herrscht in der Praxis Unsicherheit, ob und in welchem Umfang BIM-Leistungen von den Grundleistungen der HOAI umfasst sind.
Die Entwicklung im Umgang mit BIM in Relation zu den Leistungsbildern der HOAI lässt sich dabei in drei Phasen darstellen:
Das Seminar gibt Auftraggebern und Auftragnehmern einen praxisnahen Überblick darüber, wie BIM die Vertragsgestaltung bereits heute beeinflussen kann und wie die Planungsmethode in HOAI-basierte Leistungs- und Honorarstrukturen integrierbar ist.
Weitere Informationen und Anmeldung
Dieses Seminar bietet einen detaillierten Überblick über die Anforderungen zum Arbeiten mit BIM, insbesondere aus prozesstechnischer, organisatorischer und rechtlicher Sicht. Das Seminarprogramm wurde konform zur VDI-Richtlinie "VDI/buildingSMART 2552 Blatt 8.1 BIM - Qualifikationen" entwickelt und basiert auf dem BIM-Standard Deutscher Architekten- und Ingenieurekammern (Modul 1).
Themen
Weitere Informationen und Anmeldung
Dieser Kurs geht speziell auf die Ableitung von Bewehrungsplänen im Hochbau und Ingenieurbau ein. Nach einer Einordnung des Anwendungsfalles, erklären die Referierenden den grundsätzlichen Workflow ausgehend vom Fachmodell Tragwerksplanung bis zur Ableitung von Bewehrungsplänen an Praxisbeispielen.
Als Ausblick werden Möglichkeiten zur weiteren Digitalisierung des Prozesses bis zur Baustelle aufgezeigt.
Weitere Informationen und Anmeldung
Das berufsbegleitende, modular durchführbare Qualifizierungsprogramm BIM - Planen, Bauen und Betreiben nach BIM-Standard Deutscher Architekten- und Ingenieurkammern vermittelt Basis- und vertiefende Kenntnisse, um digitale Prozesse ganzheitlich zu managen und digitale Methoden einzusetzen zu können. Es wird aufgezeigt, wie die BIM-Methode die notwendige partnerschaftliche und interdisziplinäre Zusammenarbeit fördert. Entsprechend befasst sich das Angebot mit den relevanten BIM-Werkzeugen und deren Implementierung sowie den rechtlichen Gegebenheiten und Richtlinien.
Inhaltlich basiert das Qualifizierungsprogramm auf den fünf BIM-Faktoren Menschen, Prozesse, Daten, Technologie und Rahmenbedingungen. Die theoretisch vermittelten Kenntnisse werden in Übungssequenzen trainiert und im Rahmen von Workshops praktisch umgesetzt. Damit dient der Lehrgang der praxisnahen Anwendung der erworbenen Kenntnisse und befähigt dazu, künftig professionell mit dem Thema BIM umzugehen.
Zielsetzung
Der Lehrgang vermittelt umfassende BIM-Fachkenntnisse und befähigt dazu, zukünftig einen Schwerpunkt auf die BIM-basierte Entwicklung und Realisierung von Bauprojekten zu legen. Mit erfolgreichem Abschluss aller Module und der Abschlussprüfung erhalten Sie eine Abschlussurkunde nach BIM-Standard Deutscher Architekten- und Ingenieurkammern, die auf den VDI/bS-MT Richtlinien 2552 Blatt 8.1 und 8.2 basiert. Die Abschlussurkunde wird vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) bei der Vergabe öffentlicher Bauprojekte des Bundesbaus als BIM-Qualifikationsnachweis anerkannt.
Zielgruppe
Der Lehrgang richtet sich an Personen mit abgeschlossenem Hochschulstudium der Architektur, der Innen- oder Landschaftsarchitektur, des Bauingenieurwesens, der TGA oder verwandte Disziplinen.
Das Modul 1 "Basiswissen BIM" bzw. ein adäquater nachzuweisender Kenntnisstand ist Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Vertiefungslehrgang (Module 2-4), z.B. durch den erfolgreichen Abschluss unserer BIM-Kochkurs-Seminarreihe.
Weitere Informationen und Anmeldung
Aufbauend auf den im Basiskurs (Modul 1) vermittelten Kenntnissen werden im Modul 2 Wissen im Hinblick auf die Informationserstellung vertieft und autorenspezifische Fähigkeiten erlernt. Es werden Fachmodelle (Architektur, Tragwerk, TGA etc.) erstellt und ausgewertet. Dies erfolgt anhand eines zur Verfügung gestellten Übungsprojekts, das von den Teilnehmenden der entsprechenden Disziplinen selbst modelliert werden muss. Diese Fachmodelle werden mit unterschiedlicher Software via Industry Foundation Classes (IFC) zu Koordinationsmodellen zusammengeführt.
Zielsetzung
Das vierteilige Lehrgangskonzept wurde von den deutschen Architekten- und Ingenieurekammern auf Basis des VDI/BS-MT 2552 Blatts 8.1 und Blatt 8.2 entwickelt. In Kombination mit den Modulen 3 und 4 sowie der erfolgreichen Teilnahme an der Abschlussprüfung nach Modul 4 erlangen die TeilnehmerInnen das bundesweite Abschlusszertifikat nach BIM-Standard Deutscher Architekten- und Ingenieurkammern.
Zielgruppe
Das Modul 2 -Informationserstellung- richtet sich an angehende Informationsautorinnen sowie -autoren und bildet die Grundlage für die Koordinatoren- und Managerausbildung.
Weitere Informationen und Anmeldung
Der erste Teil des Moduls 3 befasst sich u. a. mit den Themen Kollaboration, Auftraggeber-Informations-Anforderungen (AIA), BIM-Abwicklungsplan (BAP), dem Datenmanagement und den Schnittstellen in den Arbeitsprozessen. Im zweiten Teil wird am Übungsprojekt die modellbasierte Planungskoordination aufgezeigt. Die im Modul 2 erstellten und auf Qualität geprüften Fachmodelle werden zu einem Koordinationsmodell zusammengeführt. Um relevante Kollisionskontrollen durchführen zu können, werden entsprechende Abfragen erstellt. Die Ergebnisse der Kollisionskontrolle werden über das BIM-Collaboration-Format (BCF) ausgetauscht und in den Fachmodellen in die jeweilige Autorensoftware übernommen. Konflikte werden gelöst und eine erneute Kollisionskontrolle durchgeführt. Dieser Prozess zeigt den Arbeitsablauf, der auf ein qualitätsgeprüftes Gesamtmodell (Koordinationsmodell) hinarbeitet.
Im dritten Teil des Moduls werden von Vertretungen einzelner Disziplinen (Objektplanung, Fachplanung, Ausführung, Betrieb, Bauherrschaft) Möglichkeiten der Modellnutzung gezeigt. Dies ermöglicht den Teilnehmenden, Anforderungen an Fach- und Koordinationsmodelle einzuschätzen und zu definieren.
Zielsetzung
Das vierteilige Lehrgangskonzept wurde von den deutschen Architekten- und Ingenieurekammern auf Basis des VDI/BS-MT 2552 Blatts 8.1 und Blatt 8.2 entwickelt. In Kombination mit den Modulen 2 und 4 sowie der erfolgreichen Teilnahme an der Abschlussprüfung nach Modul 4 erlangen die TeilnehmerInnen das bundesweite Abschlusszertifikat nach BIM-Standard Deutscher Architekten- und Ingenieurkammern.
Zielgruppe
Das Modul richtet sich an angehende Informationskoordinatorinnen sowie -koordinatoren und bildet die Grundlage für die weiterführende Managerausbildung (Modul 4).
Weitere Informationen und Anmeldung
Das Modul 4 legt die Leitlinien für die erfolgreiche Implementierung der modellbasierten Arbeitsweise (BIM-Methodik). Aufbauend auf Modul 3 werden die Grundlagen der Informationskoordination in Teilmodulen vertieft und um managementrelevante Inhalte erweitert. Die Themengebiete umfassen Strukturierung, Implementierung und Projektmanagement, Vertragswesen, Kosten und Termine sowie Betrieb und Nachhaltigkeit. Es finden jeweils praxisbezogene Übungen zu den Themenfeldern statt. Die Weiterbildung zum Informationsmanager befähigt zur Steuerung einer nachhaltigen Nutzung der Daten über den gesamten Lebenszyklus eines Bauwerks.
Zielsetzung
Das vierteilige Lehrgangskonzept wurde von den deutschen Architekten- und Ingenieurekammern auf Basis des VDI/BS-MT 2552 Blatts 8.1 und Blatt 8.2 entwickelt. In Kombination mit den Modulen 2 und 3 sowie der erfolgreichen Teilnahme an der Abschlussprüfung am Ende dieses Moduls erlangen die TeilnehmerInnen das bundesweite Abschlusszertifikat nach BIM-Standard Deutscher Architekten- und Ingenieurkammern.
Zielgruppe
Das Modul richtet sich an angehende Informationsmanagerinnen sowie -manager sowie Gesamtkoordinatorinnen und -koordinatoren.
Weitere Informationen und Anmeldung
Zur Prüfung ist zugelassen, wer zuvor erfolgreich das Modul 1 "BIM Basiswissen" (oder vergleichbare Kenntnisse) sowie die Module 2-4 (BIM Vertiefungslehrgang) absolviert hat.
Mit erfolgreichem Abschluss aller Module und der Abschlussprüfung erhalten Sie eine Abschlussurkunde nach BIM-Standard Deutscher Architekten- und Ingenieurkammern, die auf den VDI/bS-MT Richtlinien 2552 Blatt 8.1 und 8.2 basiert. Die Abschlussurkunde wird vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) bei der Vergabe öffentlicher Bauprojekte des Bundesbaus als BIM-Qualifikationsnachweis anerkannt.
Hinweis
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