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Aktuelle News

Nachrichten, Meldungen und Neuigkeiten aus Bauwesen und Bauwirtschaft

 
 
 
  • Gesetz zur Digitalisierung bauaufsichtlicher Verfahren: Bayerisches Bauministerium startet Verbandsanhörung
    Der Ministerrat hat in seiner Sitzung am 21. Juli 2026 den Entwurf eines Gesetzes zur Digitalisierung bauaufsichtlicher Verfahren gebilligt und das Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr aufgefordert, die Verbandsanhörung durchzuführen. Der Gesetzentwurf sieht Änderungen der Bayerischen Bauordnung (BayBO) und der Bauvorlagenverordnung vor, durch die das digitale Verfahren zum Regelverfahren wird.
  • KI im Bauwesen: „Hackathon ConStructAI“ bringt innovative Lösungen auf den Weg
    Praxisnahe Herausforderungen regionaler Bauunternehmen beim Hackathon „ConStructAI: Bauwesen neu denken mit KI“ des Centers für Künstliche Intelligenz (CAIRO): Riedel Bau, Julius Berger International, open bydata und die Fakultät für Architektur und Bauingenieurwesen der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS) hatten komplexe Fragestellungen mitgebracht, an denen rund 90 Hackerinnen und Hacker arbeiteten, während Branchen-Gäste und Interessierte die Keynote-Sessions im CAIRO verfolgten.
  • Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger fordert vom Bund mehr Tempo bei der Energiewende
    Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger fordert weitere Nachbesserungen bei der geplanten Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes und dem Netzanschlusspaket der Bundesregierung. Die überarbeiteten Pläne seien zwar besser als die ursprünglichen Entwürfe, reichten aber nicht aus. Besonders bei der Windkraft im Süden fordert Aiwanger weitere Verbesserungen. Auch bei Photovoltaik, Bioenergie und Wasserkraft sieht der Minister Nachbesserungsbedarf.
  • Mitgliederprojekt: Photovoltaikanlage im Ensembleschutz - Acht Dachflächen, drei Gebäude, ein Wechselrichter
    Unter dem Motto „Kein Ding ohne Ing.“ stellt die Bayerische Staatszeitung auf einer Sonderseite regelmäßig Projekte von Kammermitgliedern vor. Im neuesten Artikel erläutern Lena Kehl und Kevin Bjarsch vom Ingenieurbüro Kehl, wie auf einem denkmalgeschützten Ensemble in München trotz komplexer Auflagen, lückenhafter Bestandsunterlagen und anspruchsvoller Dach- und Elektrotechnik eine leistungsfähige Photovoltaikanlage realisiert wurde. Acht Dachflächen, drei Gebäude und ein gemeinsamer Wechselrichter zeigen, wie Ingenieurwissen Klima- und Denkmalschutz sowie wirtschaftliche Nutzung sinnvoll zusammenbringt.
  • Bayerische Wohnraumförderung neu aufgestellt: Start für Jahresbauprogramm 2027
    Die staatliche Wohnraumförderung in Bayern bekommt einen neuen Rahmen: Ab 2027 wird die Wohnraumförderung als Jahresbauprogramm aufgesetzt. Bayerns Bauminister Christian Bernreiter, der dazu im Ministerrat berichtet hat: „Wir drücken beim Wohnungsbau auf Vollgas! Wir haben den Bayerischen Bauturbo auf den Weg gebracht und damit das Bauen im Bestand erleichtert. Beim Gebäudetyp-e ist Bayern bundesweit Vorreiter. Mit mehr Digitalisierung beschleunigen wir die Genehmigungen massiv. Parallel vereinfachen wir nun die Förderbedingungen für die Wirtschaft!“
  • Kammerwahl 2026: Infos und Termine
    Kaum zu glauben, aber wahr: die Legislaturperiode der VIII. Vertreterversammlung der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau neigt sich bereits dem Ende zu. Turnusgemäß finden alle fünf Jahre Wahlen statt. Das heißt: Im Herbst ist wieder Wahlzeit! Vom 21. September bis 4. Oktober 2026 sind die Mitglieder der Kammer aufgerufen, die Besetzung der neuen, IX. Vertreterversammlung der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, zu wählen - zum ersten Mal in einer digitalen Wahl! Wir haben Ihnen die wichtigsten Infos und Termine hier zusammengestellt.
  • Qualität hat ihren Preis - fehlende Qualität einen höheren
    Wie viel darf Qualität kosten - und was kostet es, wenn sie fehlt? In der aktuellen Kammerkolumne in der Bayerischen Staatszeitung macht Dr.-Ing. Ulrich Scholz deutlich, warum eine einseitige Preisorientierung bei der Vergabe von Planungs- und Bauleistungen zu kurz greift und welche Bedeutung qualitätsvolle Planung für den langfristigen Erfolg von Bauvorhaben hat. Qualität in Planung und Bau ist keine Frage des niedrigsten Preises, sondern eine zentrale Voraussetzung für sichere, wirtschaftliche und nachhaltige Bauwerke.
  • Anschlagsfeier für den Auerbergtunnel
    Mit der Anschlagsfeier am Autobahnende der A95 vor dem künftigen Nordportal des Auerbergtunnels ist ein Meilenstein für den vierstreifigen Ausbau der B2neu zwischen Eschenlohe und Oberau-Nord erreicht. Der rund 3,75 Kilometer lange Ausbauabschnitt mit dem etwa 1,9 Kilometer langen, zweiröhrigen Auerbergtunnel ist ein bedeutendes Infrastrukturprojekt für die Verkehrsachse von München in Richtung Garmisch-Partenkirchen und weiter nach Österreich.
  • In drei Stunden: Roboter fertigen präzise, belastbare Betonteile
    Robotik, Digitalisierung und automatisierte Fertigung könnten das Bauen deutlich schneller, präziser und effizienter machen.Die neue Forschungsanlage CREATE an der Ruhr-Universität Bochum zeigt, wie Betonbauteile künftig in wenigen Stunden hergestellt werden können. Für den konstruktiven Ingenieurbau eröffnet die robotergestützte Produktion neue Perspektiven - von der seriellen Vorfertigung bis zur ressourcenschonenden Wiederverwendung von Bauteilen.
  • Stahlbetondecken mit weniger Beton, aber gleicher Tragkraft
    Forschende der TU Wien entwickeln gemeinsam mit Technologiepartnern einen digitalen Herstellungsprozess für topologieoptimierte Stahlbetondecken, die den Materialeinsatz und den CO₂-Fußabdruck deutlich reduzieren. Das Forschungsprojekt TOPS zeigt, wie mathematische Optimierung, digitale Schalung und robotisch gefertigte Bewehrung zu ressourcenschonenden Deckensystemen führen können – mit bis zu 50 Prozent weniger Beton bei gleicher Tragfähigkeit. Damit eröffnet der Ansatz neue Perspektiven für einen klimafreundlicheren Hochbau und eine stärker digitalisierte Bauproduktion.
  • Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG): Die neuen Förderkonditionen der KfW
    Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) wird unter den Rahmenbedingungen des neuen Gebäudemodernisierungsgesetzes fortgesetzt. Ziel ist es, den Energieverbrauch und die CO2-Emissionen im Gebäudesektor zu senken. Mit den ab 21. Juli 2026 geltenden neuen Förderkonditionen steigt der maximale Förderhöchstbetrag auf 28.000 Euro. Je nach Maßnahme können Zuschüsse von bis zu 80 Prozent der förderfähigen Kosten in Anspruch genommen werden.
  • "Ich will mich nicht entscheiden müssen. Ich will vom ganzen Buffet essen!"
    Mit verschiedenen Formaten schafft das Netzwerk ingenieurinnen@bayika Raum für Austausch und Sichtbarkeit von Ingenieurinnen. Die Schwerpunkte setzen die Netzwerkmitglieder selbst. Den Impuls, sich in einem Workshop mit Change-Management zu befassen, gaben Katharina Wolgast, Angela Feldmann und Franziska Roos. Stephanie Sierig, Vorsitzende des Ausschusses Leben | Arbeit | Karriere, aus dem die Idee zum Frauennetzwerk stammt, reflektierte die ersten Monate des Netzwerks und nahm Anregungen zur Weiterentwicklung entgegen.
  • Tragendes Lehmsteinmauerwerk im Erweiterungsbau der AVA Augsburg
    Mit dem Erweiterungsbau des Verwaltungsgebäudes der AVA Abfallverwertung Augsburg KU entsteht ein richtungsweisendes Projekt für das kreislauffähige Bauen im mehrgeschossigen Hochbau - in einer innovativen Massivbauweise aus ungebrannten GIMA Lehmhochlochziegeln. Sowohl tragende als auch nichttragende Innen- und Außenwände nutzen hierbei die tektonischen und raumklimatischen Qualitäten des Lehms.
  • Bauwirtschaft bleibt zweigeteilt: Hochbau schwach, Infrastruktur/Tiefbau robust
    Die deutsche Bauwirtschaft bleibt auch 2026 gespalten: Während der Hochbau weiter unter hohen Kosten, Zinsen und regulatorischen Hürden leidet, entwickelt sich der Infrastrukturbau dank öffentlicher Investitionen zum zentralen Wachstumstreiber. Die aktuelle Hochbau- und Infrastrukturprognose von EY-Parthenon zeigt, warum eine echte Trendwende im Hochbau wohl erst ab 2027 zu erwarten ist - und warum verlässliche Investitionen in die Infrastruktur für die Branche immer wichtiger werden.
  • Bundesingenieurkammer zu den Beschlüssen des Entlastungskabinetts: Insgesamt positiv, aber weiterer Handlungsbedarf
    Die Bundesingenieurkammer (BIngK) bewertet die Beschlüsse des sogenannten zweiten Entlastungskabinetts am 15. Juli 2026 insgesamt positiv. Aus Sicht der Ingenieurinnen und Ingenieure greifen zahlreiche Maßnahmen zentrale Hemmnisse bei Planungs-, Genehmigungs- und Bauverfahren auf. Gleichzeitig sei der Bürokratieabbau mit den jetzt beschlossenen Reformen keineswegs abgeschlossen. Insbesondere beim Bauordnungsrecht, bei technischen Regelwerken und der Digitalisierung der Verwaltung gebe es weiteren Optimierungsbedarf.
  • ExtremWetterKongress / KlimaManagementTagung 2026 - 23.-25.09.2026 - Hamburg - 70 % Rabatt für Kammermitglieder
    Unter dem Leitsatz „Vom Wissen zur Lösung“ beteiligen sich beim 16. ExtremWetterKongresses (EWK) und der 3. Deutschen KlimaManagementTagung (KMT) vom 23. bis 25. September 2026 in Hamburg über 100 Vortragende und Panelisten in Vorträgen, Diskussionen und Workshops. Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau ist mit Präsident Prof. Dr. Norbert Gebbeken dabei. Kammermitglieder erhalten 70% Rabatt auf die Teilnahmegebühr.
  • Baugenehmigungen für Wohnungen im Mai 2026: Plus 24,7 % zum Vorjahresmonat
    Im Mai 2026 wurde in Deutschland der Bau von 21.000 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 24,7 % oder 4.200 Baugenehmigungen mehr als im Mai 2025. Dabei stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen im Neubau um 29,9 % oder 4.100 auf 17.800. Die Zahl genehmigter Wohnungen, die durch den Umbau bestehender Gebäude entstehen, stieg im Mai 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,0 % oder 100 auf 3.200.
  • Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im Mai 2026: Plus 3,3 Prozent zum Vormonat
    Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist im Mai 2026 gegenüber April 2026 kalender- und saisonbereinigt um 3,3 % gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, nahm der Auftragseingang im Hochbau um 3,1 % ab und im Tiefbau um 8,7 % zu. Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich war der kalender- und saisonbereinigte Auftragseingang von März 2026 bis Mai 2026 um 2,6 % höher als in den drei Monaten zuvor (Hochbau: +5,3 %; Tiefbau: +0,3 %).
  • Bundesingenieurkammer fordert praxisgerechte Nachbesserungen der BEG-Förderung
    Die Bundesingenieurkammer (BIngK) sieht in den geplanten Änderungen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) zwar sinnvolle Ansätze, fordert jedoch an mehreren Stellen Nachbesserungen. In ihrer Stellungnahme zu den Richtlinienentwürfen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) spricht sie sich für eine einfachere, verlässlichere und stärker an der tatsächlichen Energie- und CO₂-Einsparung ausgerichtete Förderung aus.
  • Bayerischer Energiepreis 2026: Die Preisträger
    Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat den Bayerischen Energiepreis 2026 verliehen und die Preisträgerinnen und Preisträger im feierlichen Rahmen in München ausgezeichnet. Der Bayerische Energiepreis wurde Anfang Juli an neun Projekte in insgesamt sechs Kategorien vergeben. Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau war mit Vorstandsmitglied Alexander Lyssoudis in der Jury vertreten.
  • Bundesministerium für Verkehr führt Preisgleitklausel bei langfristigen baubezogenen Ingenieurverträgen ein
    Das Bundesministerium für Verkehr hat eine Preisgleitklausel für vertraglich vereinbarte Stundensätze und Pauschalen bei langfristigen baubezogenen Ingenieurverträgen eingeführt. Damit können Kostenentwicklungen bei Verträgen mit einer Laufzeit von mehr als drei Jahren künftig systematisch berücksichtigt werden. Vorausgegangen war ein intensiver fachlicher Austausch zwischen dem VBI und dem Bundesministerium. In Abstimmung mit der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt wurden hierfür das VHLF ergänzt und die erforderlichen Vertragsunterlagen angepasst.
  • Bundesingenieurkammer: Deutschland ist auf die nächste Flut nicht ausreichend vorbereitet
    Fünf Jahre nach der Flutkatastrophe im Ahrtal fordert die Bundesingenieurkammer, die Erfahrungen aus dem Wiederaufbau konsequent in die Planung, den Betrieb und den Schutz kritischer Infrastrukturen zu überführen. Angesichts zunehmender Extremwetterereignisse dürfe Deutschland nicht erst im Krisenfall reagieren, sondern müsse seine technischen, organisatorischen und rechtlichen Strukturen vorausschauend stärken. Die Bundesingenieurkammer hat hierzu Handlungsempfehlungen aus den Erfahrungen der Flutkatastrophe im Ahrtal erarbeitet.
  • Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) im Eilverfahren beschlossen
    Mit dem Beschluss des Gebäudemodernisierungsgesetzes am 10. Juli setzt die Bundesregierung ihren zentralen Baustein der Neuausrichtung der Gebäude- und Wärmepolitik um. Nach der gestrigen Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts wurde das Gesetz heute im Eilverfahren durch Bundestag und Bundesrat gebracht und kann nun stufenweise in Kraft treten. Die Bundesingenieurkammer bewertet das GModG kritisch - es fehle ein verlässlicher Transformationspfad, der Eigentümern und Planenden langfristige Orientierung für Investitionsentscheidungen gibt.
  • Umfrage zum Forschungsprojekt „Re-Glaze - Perspektiven zur Zirkularität im Glas- und Fassadensektor“
    Das Forschungsprojekt „Re-Glaze“ an der ETH Zürich befasst sich mit der Zustandsbewertung von gealtertem Glas und Verglasungselementen sowie mit der Entwicklung von Entwurfsstrategien für deren Wiederverwendung. Mit der Umfrage sollen das Potenzial, die Einschränkungen und die Herausforderungen bei der Wiederverwendung und/oder Wiederaufbereitung (Remanufacturing) von gealtertem Glas und Verglasungseinheiten analysiert werden.
  • Allianz fordert: Hitzeschutz für eine starke Wirtschaft
    Die Bundesregierung muss Hitzeschutz als Maßnahme zur Standortsicherung ernst nehmen und eine langfristig gesicherte Finanzierung für Präventions-, Anpassungs- und Investitionsmaßnahmen bereitstellen. Am 14. Juli 2026 forderte die Allianz „Gemeinsam für eine wasserbewusste Stadtentwicklung“, in der die Bundesingenieurkammer seit 2025 Mitglied ist, die Klimaanpassung als Gemeinschaftsaufgabe nach Art. 91a im Grundgesetz zu verankern. Denn Investitionen in Hitzeschutz seien Investitionen in die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland.
  • Hitzestress in Städten: Konsequenzen des „Nichthandelns“
    Hitze ist mehr als ein Gesundheitsrisiko. Sie belastet unsere Städte auf vielfältige Weise: von der Mobilität über die technische Infrastruktur bis hin zu Stadtgrün, Wirtschaft und sozialer Teilhabe. Die neue Publikation „Hitzestress in Städten: Konsequenzen des „Nichthandelns“ des BBSR zeigt, welche Folgen ausbleibende Hitzevorsorge für Städte und Gemeinden sowie ihre Bewohnerinnen und Bewohner haben kann. Wer heute nicht vorsorgt, muss morgen mit erheblichen gesundheitlichen, sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Folgen rechnen.
  • Ein kniffliges Problem zu lösen, macht einfach zufrieden
    Um Familie und Beruf in Einklang zu bringen, braucht es viel Abstimmung im Privaten, findet Maike Reuther, Tragwerksplanerin aus Regensburg. Ihre Erfahrung: Wenn Arbeitgeber ihren Mitarbeitenden bei der Arbeitszeitgestaltung entgegenkommen, ist das ein klarer Gewinn für beide Seiten. Beruflich bevorzugt sie gemischte Teams, aber einen Austausch rein unter Frauen, wie ihn das Netzwerk ingenieurinnen@bayika ermöglicht, schätzt sie sehr. Maike Reuther ist die achte Gesprächspartnerin unserer Interviewreihe mit Frauen im Ingenieurwesen.
  • Klimadecken im Geschosswohnbau: Nachbarunabhängige Wartung erstmals direkt von unten
    Ein technischer Kniff beim Neubau eines Seniorenwohnzentrums in Zirndorf (Bayern) macht den Einsatz thermoaktiver Deckensysteme im mehrgeschossigen Wohnungsbau noch attraktiver: Anstatt wie üblich über die Fußböden der darüberliegenden Wohnungen, erfolgt hier der Zugriff auf die Raumklimadecke direkt von unten. Damit setzte der Betonfertigteilspezialist Dennert bei seinen DX-Therm-Decken erstmals auf eine Kopplungsstrategie, die Wartungs- bzw. Instandsetzungsarbeiten deutlich vereinfacht und gleichzeitig rechtliche Hürden sowie erheblichen Abstimmungsaufwand umgeht.
  • Digitale Sprechstunde: Der Schritt in die Selbstständigkeit - 16.09.2026 - Kostenfrei
    Eine Existenzgründung im Bauwesen will wohl überlegt und gut durchdacht sein. Bei der digitalen Sprechstunden mit unserer Ingenieurreferentin Irma Voswinkel am 16. September 2026 erfahren Sie alles Wissenswerte zur Existenzgründung und dem erfolgreichen Schritt in die Selbstständigkeit. Wir freuen uns auf Sie! Gleich anmelden - die Teilnahme ist kostenfrei!
  • Neue BEG-Förderrichtlinien ab 21. Juli 2026 in Kraft
    Ab dem 21. Juli 2026 gelten die neuen Förderrichtlinien der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Sie umfassen die Förderprogramme für Einzelmaßnahmen, Wohngebäude und Nichtwohngebäude und begleiten die Vorgaben des Gebäudemodernisierungsgesetzes. Ziel der Bundesregierung ist es, mit technologieoffenen Förderanreizen den Markt an die neuen gesetzlichen Anforderungen heranzuführen. Erstmals enthalten die Richtlinien zudem eine Definition von sogenannten Worst-Performing Buildings (WPB) im Sinne der BEG.
  • ingenieurinnen@bayika - Großes Netzwerktreffen - 06.10.2026 - Nürnberg - Kostenfrei!
    Ein gutes halbes Jahr ist das Netzwerk ingenieurinnen@bayika jung und bereits über 200 Mitglieder stark. Die Ingenieurinnen-Interviewreihe sowie die Veranstaltungen "Bauingenieurin: gestern, heute, morgen", die durch die bayerischen Regionen touren, haben sich etabliert und sorgen für Sichtbarkeit von Ingenieurinnen. Um das BayIka-Frauennetzwerk weiterzuentwickeln, können alle Mitglieder seit Mitte Juli an einer Umfrage teilnehmen und uns ihre Ideen und Wünsche für die Zukunft mitteilen. Die Ergebnisse stellen wir euch am 6. Oktober 2026 in Nürnberg vor und verbinden dies mit einem großen Netzwerktreffen.
  • Wohnungsbau zu teuer: Bauforschungsinstitute fordern Radikalkur bei Normen
    Deutschland könnte ein Drittel mehr Wohnungen bauen, würden nicht die zu vielen und zu komplexen Normen den Neubau von Wohnungen bremsen. Mit weniger und vor allem besseren Normen hätte Deutschland erheblich mehr Wohnungen, weil dadurch die Gesamtkosten im Neubau um rund 1.000 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche gesenkt werden könnten. Dieses Fazit ziehen das Wohnungsbau-Institut ARGE (Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen) des Landes Schleswig-Holstein und das Institut für Bauforschung (IFB) des Landes Niedersachsen auf einer Pressekonferenz am 7. Juli 2026 in Berlin.
  • Neue Online-Plattform für gefährdete Infrastrukturdenkmäler in Bayern
    Historische Infrastrukturen - Bahnhöfe, Kirchen, Bauernhöfe, Industrieanlagen - prägen unsere Städte und Landschaften. Doch viele dieser Baudenkmäler stehen leer, verlieren ihre ursprüngliche Funktion oder sind vom Verfall bedroht. Eine neue Online-Plattform des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege (BLfD) zeigt anhand von Leuchtturmprojekten, wie gefährdete Infrastrukturbauten eine neue Zukunft finden können.
  • Netzwerktag: Nachwuchskräfte finden - 27.10.2026 - Neuburg/Donau - Jetzt Aussteller werden!
    Sie suchen neue Mitarbeitende, Werkstudierende oder bieten Praktikumsplätze an? Dann kommen Sie am 27. Oktober 2026 zu unserem Netzwerktag am Campus Neuburg/Donau der Technischen Hochschule Ingolstadt. Mit der Veranstaltung unterstützen wir Ingenieurbüros und öffentliche Verwaltung bei der Besetzung offener Stellen und Studierende aus dem In- und Ausland bei der Suche nach Jobs. Jetzt Aussteller werden!
  • Vergabebeschleunigungsgesetz ab 1. Juli 2026 in Kraft: Was sich für Ingenieurbüros ändert
    Mit dem am 1. Juli 2026 in Kraft getretenen Vergabebeschleunigungsgesetz will die Bundesregierung eines der größten Investitionshemmnisse in Deutschland angehen: langwierige und komplexe Vergabeverfahren. Angesichts milliardenschwerer Investitionen in Infrastruktur, Verkehr, Energie und Verteidigung soll die öffentliche Beschaffung schneller, einfacher und digitaler werden. Für Ingenieurbüros eröffnet die Reform neue Chancen, sie verändert aber auch den Wettbewerb und die Organisation öffentlicher Projekte.
  • Digitale Sprechstunde: Unternehmensnachfolge - Das Büro gut geplant in neue Hände - 30.09.2026 - Kostenfrei!
    Das eigene Unternehmen in andere Hände geben ist nicht leicht und will gut geplant sein. In unserer digitalen Sprechstunde am 30. September 2026 geht es um die wichtigsten Fragen zur Unternehmensnachfolge. Wie gebe ich mein Büro in neue Hände? Wann soll ich mit der Suche nach einem Nachfolger beginnen? Was sollte ich beachten? All diese und weitere Fragen werden in der digitalen Sprechstunde von Irma Voswinkel beantwortet. Die Teilnahme ist kostenfrei!
  • BEG-Reform: Bundesingenieurkammer fordert Nachbesserungen bei Gebäudehülle und individuellem Sanierungsfahrplan
    Die Bundesregierung hat am 8. Juli 2026 die Eckpunkte für neue Förderbedingungen für die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) veröffentlicht. Die Bundesingenieurkammer bewertet die geplanten Änderungen der BEG kritisch. Zwar sind einzelne Anpassungen - etwa die schrittweise Reduzierung des Klimageschwindigkeitsbonus oder die Neuausrichtung einzelner Förderbestandteile - grundsätzlich nachvollziehbar. Aus Sicht der Ingenieurinnen und Ingenieure drohen jedoch erhebliche Fehlanreize bei der energetischen Sanierung von Bestandsgebäuden.
  • Rückblick auf den 14. Vergabetag Bayern mit Dr.-Ing. Werner Weigl
    Unter dem Leitgedanken „Verlässlich. Relevant. Neu gedacht!“ fand am 10. Juni 2026 der 14. Vergabetag Bayern mit neuem Konzept und neuer Location im Stammhaus der IHK München und Oberbayern statt. Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau war wieder Kooperationspartner und mit ihrem 2. Vizepräsidenten Dr.-Ing. Werner Weigl bei der Podiumsdiskussion „Unterschwellenvergabe - Aktuelle Erfahrungen und Perspektiven“ vertreten.
  • Kritik an höheren Gebühren für Energieeffizienz-Experten
    Die angekündigte Erhöhung der Gebühren für die Eintragung in die Energieeffizienz-Expertenliste des Bundes stößt bei den Dachorganisationen Bundesingenieurkammer, Bundesarchitektenkammer und Gebäudeenergieberater Ingenieure Handwerker (GIH) auf deutliche Kritik. Aus ihrer Sicht steht die Entscheidung im Widerspruch zu den aktuellen Bemühungen der Bundesregierung, die energetische Modernisierung des Gebäudebestands zu beschleunigen und Investitionen in Sanierungen zu erleichtern. Zudem könnte der Verbraucherschutz leiden, den die Listenführung verfolgt.
  • Vergabebeschleunigungsgesetz: Interview mit Dr.-Ing. Werner Weigl
    Das Vergabebeschleunigungsgesetz tritt nach langwierigen Verhandlungen am 1. Juli 2026 in Kraft. Der Arbeitskreis "Vergabe" der Bundesingenieurkammer hat sich für den Kompromiss eines alternativen Beschaffungsmodells und deren rechtliche Konkretisierung intensiv eingesetzt. Die Anpassungen des Gesetzes schaffen Flexibilität, ohne die losweise Vergabe grundsätzlich zu verdrängen. Der Arbeitskreisvorsitzende, Dr.-Ing. Werner Weigl, gibt im Interview mit dem Deutschen Ingenieurblatt eine fachliche Einschätzung des neuen Gesetzes.
  • Digitale Sprechstunde: Listeneintragung - wieso, weshalb, warum? - 14.10.2026 - Kostenfrei!
    Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau führt neben gesetzlichen Listen, in die sich Ingenieure im Bauwesen bei entsprechender Qualifikation eintragen lassen können auch Servicelisten, in die sich exklusiv nur Mitglieder der Kammer eintragen lassen können. Am 14. Oktober 2026 erfahren Sie in der digitalen Sprechstunde mit unserer Ingenieurreferentin Irma Voswinkel alles Wissenswerte über die Eintragung in die verschiedenen Fach- und Servicelisten. Wir freuen uns auf Sie! Gleich anmelden - die Teilnahme ist kostenfrei!
  • BMWSB veröffentlicht Mustervertrag zum Erbbaurecht
    Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) hat einen Mustervertrag zum Erbbaurecht veröffentlicht. Ziel ist es, insbesondere Kommunen, Stiftungen sowie weitere gemeinwohlorientierte Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer bei der rechtssicheren und praxistauglichen Gestaltung von Erbbaurechtsverträgen zu unterstützen. Mit der Veröffentlichung des Mustererbbaurechtsvertrags setzt das BMWSB eine Empfehlung des "Bündnisses bezahlbarer Wohnraum" aus der 20. Legislaturperiode um.
  • Bundesregierung weist Forderungen des Bundesrates zum Gebäudemodernisierungsgesetz zurück
    Die Bundesregierung hat ihre Gegenäußerung zur Stellungnahme des Bundesrates zum geplanten Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) vorgelegt. Darin hält sie zwar an einzelnen Prüfaufträgen fest, weist jedoch zentrale Änderungsvorschläge der Länder zurück. Der Bundesrat hatte Mitte Juni umfangreiche Änderungen am Entwurf verlangt. Die Länder kritisierten u. a. mögliche Fehlanreize zugunsten fossiler Heizungen, zu geringe Berücksichtigung der kommunalen Wärmeplanung sowie Risiken für Mieterinnen und Mieter. Zudem forderten mehrere Ausschüsse strengere Klimavorgaben und eine stärkere Ausrichtung auf erneuerbare Energien.
  • FH-Studentin entwickelt kooperatives Lernspiel zur Hochwasserprävention
    Wie entsteht Hochwasser und wie können Städte und Gemeinden sich besser davor schützen? Mit diesen Fragen hat sich die Designstudentin Mette Maibaum im Rahmen ihres Masterstudiums am Fachbereich Gestaltung der FH Aachen beschäftigt. Herausgekommen ist kein klassischer Forschungsartikel und auch keine PowerPoint-Präsentation, sondern ein kooperatives Brettspiel namens „Overflow“, das komplexe Zusammenhänge rund um Hochwasserschutz verständlich vermittelt.
  • Interview: Wie Städte kühler werden können
    Wie können wir Städte gestalten, die auch in einem heißeren Klima lebenswert bleiben? Im Interview spricht Ben Gottkehaskamp von der TU München darüber, wie Menschen Hitze im städtischen Raum wahrnehmen und wie Planer besser verstehen können, wann die Bedingungen unangenehm oder sogar gefährlich werden. „Menschen empfinden Hitze sehr unterschiedlich. Wenn wir diese Unterschiede besser verstehen, können wir Außenbereiche gestalten, die für alle sicherer, gesünder und angenehmer sind“, so Gottkehaskamp.
  • Bauprojekte für Kurzfilmreihe „Anders Bauen - Pioniere der Transformation“ gesucht
    Die Bundesstiftung Bauakademie (BSBA) hat einen Projektaufruf für die Kurzfilmreihe "Anders bauen - Pioniere der Transformation" gestartet. Gesucht werden Projekte, in denen durch Umbau, Sanierung, Umnutzung, Nachverdichtung oder Aufstockung neuer Wohnraum geschaffen und klima- und ressourcenschonende Bauweisen umgesetzt wurden. Für die neue Kurzfilmreihe können sich Bauherren und Projektteams mit ihren Bau- oder Umbauprojekten bewerben.
  • Weltweit erster Supermarkt aus dem 3D-Betondrucker
    In Neubulach entsteht der weltweit erste Supermarkt im 3D-Betondruck - und das mit deutlicher CO2-Reduzierung. Was bislang vor allem in Pilotprojekten, Wohngebäuden oder kleineren Referenzobjekten zum Einsatz kam, wird hier für den Lebensmittelhändler Netto Marken-Discount erstmals auf einen realen Handels- und Gewerbebau im industriellen Maßstab übertragen. Das Projekt verbindet zwei zentrale Zukunftsthemen der Bauindustrie: automatisierten 3D-Betondruck und CO2-reduzierte Baustoffe.
  • Digitale Sprechstunde: Alles zur Kammermitgliedschaft - 21.10.2026 - Kostenfrei!
    Bei unserer neuen Digitalen Sprechstunde am 21. Oktober 2026 erfahren Sie alles Wissenswerte rund um die Mitgliedschaft in der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau - als Freiwilliges Mitglied oder als Beratender Ingenieur. Anschließend haben Sie Gelegenheit, Ihre Fragen loszuwerden. Wir freuen uns auf Sie!
  • Förderprogramm „Gewerbe zu Wohnen“ ist am 1. Juli 2026 gestartet
    An vielen Orten in Deutschland gibt es unsanierte und leerstehende Leerstand wird Wohnraum: Attraktive Förderung von bis zu 30.000 Euro je Wohneinheit. Gleichzeitig fehlt es vielerorts an Wohnraum. Mit dem neuen Förderprogramm „Gewerbe zu Wohnen“, das am 1. Juli gestartet ist und für das im Jahr 2026 insgesamt 300 Mio. Euro bereitstehen, wird eine attraktive Förderkulisse geschaffen, um ungenutzte Gewerbeimmobilien in Wohnraum umzubauen.
  • Innovative Lösungen zur Verlängerung der Nutzungsdauer von Brücken
    Das zunehmende Alter der deutschen Verkehrsinfrastruktur rückt insbesondere Brückenbauwerke immer stärker in den Fokus der Öffentlichkeit. Besonders eindrücklich zeigen dies aktuelle Ereignisse wie die Sperrung der Bonner Nordbrücke oder der Talbrücke Rahmede. Bei einer Fachveranstaltung der Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen (BASt) im Bonner Bundesministerium für Verkehr (BMV) wurden jetzt Zwischenergebnisse aus 10 Forschungsprojekten zur Verlängerung der Restnutzungsdauer von Straßenbrücken vorgestellt.
  • HOAI-Novelle: Wo wir derzeit stehen
    Viele Ingenieurbüros sehen sich seit Jahren mit steigenden Personal- und Gemeinkosten, wachsenden fachlichen Anforderungen, zunehmenden Haftungsrisiken sowie einem intensiven Preiswettbewerb konfrontiert. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich in zahlreichen Bereichen deutlich verändert. Der VBI informiert zum aktuellen Stand der HOAI-Novelle.
  • Digitale Sprechstunde: Den Notfall im Ingenieurbüro regeln - 04.11.2026 - Online - Kostenfrei!
    Ob Listeneintragung, Ingenieurversorgung oder Existenzgründung – zu all diesen Themen können Sie sich bei uns informieren und nachfragen. Dazu bieten wir in regelmäßigen Abstände die digitalen Sprechstunden mit unserer Ingenieurreferentin Irma Voswinkel an. Am 4. November 2026 geht es darum, wie Sie Ihr Ingenieurbüro vor ernsthaften Schäden oder existenzbedrohenden Verlusten schützen können. Gleich anmelden - die Teilnahme ist kostenfrei!
  • Wohnungswirtschaft warnt vor Neubau-Kollaps
    Die sozial orientierte Wohnungswirtschaft warnt: Ihre Investitionskraft fließt immer stärker in Erhalt, Klimaschutz und Umbau des Bestands - und fehlt damit für dringend benötigten bezahlbaren Neubau. 2025 investierten die GdW-Unternehmen insgesamt 20,8 Milliarden Euro. Die Bestandsinvestitionen stiegen auf 12,7 Mrd. Euro, die Neubauinvestitionen sanken auf 8,1 Mrd.Euro. Für 2026 droht bei den Neubauinvestitionen ein Einbruch um fast 26 Prozent auf rund 6 Mrd. Euro. Erhalt, Klimaschutz, altersgerechter Umbau und Digitalisierung binden immer mehr Mittel - der Spielraum für neue bezahlbare Wohnungen wird kleiner.
  • BDB legt Resilienz-Bauplan für Deutschland vor
    Der Resilienz-Bauplan des BDB ist ein Beitrag zu einer neuen Vorsorgekultur im Planen und Bauen. Ziel ist eine gebaute Umwelt, die nicht nur nachhaltiger, sondern auch robuster, anpassungsfähiger und sozial verlässlicher wird. In zehn Punkten beschreibt der BDB, was jetzt getan werden muss, um Gebäude, Infrastruktur, Quartiere und Gesellschaft widerstandsfähiger gegen Klimawandel, Extremwetter, Versorgungsausfälle, fragile Lieferketten und neue Bedrohungslagen zu machen.
  • Bundesregierung stellt Reformpaket für Deutschland vor
    Die Regierungsparteien haben am 2. Juli 2026 der Öffentlichkeit ihr „Programm für Aufschwung und Beschäftigung“ vorgestellt. Mit 34 Einzelmaßnahmen will die Koalition dem zunehmenden Druck durch globale Krisen und veränderte Handelsbedingungen begegnen, um die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu stärken und den sozialen Zusammenhalt zu sichern. Die Regierungsbeschlüsse bedeuten auch Veränderungen für Ingenieurbüros und für deren Beschäftigte.
  • Zehn typische Schadenrisiken bei der nachhaltigen Sanierung von Wohngebäuden
    Wer eine Bestandsimmobilie energetisch oder nachhaltig sanieren möchte, steht meist vor einem anspruchsvollen Projekt: Alte Bausubstanz trifft komplexe technische Anforderungen und mehrere Gewerke müssen zusammengebracht werden. Eine neue Kurzstudie im Auftrag des Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB), erstellt vom Institut für Bauforschung e. V. (IFB), zeigt anhand von zehn typischen Fallbeispielen, wo bei der Bestandssanierung besonders häufig Schadenrisiken entstehen und wie Verbraucherinnen und Verbraucher diese vermeiden können.
  • Neuer BBSR-Leitfaden „Einfach Um-Bauen“
    Der neue Leitfaden „Einfach Um-Bauen“ des Bundesinstitutes für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) widmet sich der Frage, wie Wohngebäude wirksam und zugleich wirtschaftlich im Sinne der Klimaschutzziele modernisiert werden können. Im Mittelpunkt stehen robuste, systemische Sanierungsansätze, die CO₂-Emissionen deutlich reduzieren, Ressourcen schonen und dabei die Entwicklung der Warmmiete berücksichtigen. Die Publikation zeigt praxisorientierte Wege auf, wie der Gebäudebestand zukunftsfähig weiterentwickelt werden kann. Der Leitfaden ist kostenfrei zum Download erhältlich.
  • Geschäftsklima im Straßenbau leicht verbessert
    Das Geschäftsklima im Straßenbau hat sich im Juni etwas verbessert. Der Indikator stieg auf minus 25,5 Punkte, nach minus 27,6 Punkten im Mai. Sowohl die Indikatoren der Geschäftslage (minus 14,5) als auch der Erwartungen (minus 35,9) stiegen leicht. Doch insgesamt verschlechtert sich die Geschäftslage seit Ende 2018. Im Juni gaben die Unternehmen an, dass ihre Auftragsbestände etwa 3,4 Monate ausreichen. Im langfristigen Durchschnitt sind es 2,6 Monate.
  • TUM-Kinderoase: Schlüsselübergabe mit Star-Architekt Francis Kéré
    Das erste dauerhafte Gebäude des Star-Architekten Prof. Francis Kéré in Europa steht an der Technischen Universität München (TUM). Nach gut zwei Jahren Bauzeit wurde die „Kinderoase an der TUM“ ihrer Bestimmung übergeben. Künftig werden in der vertikalen Kindertagesstätte bis zu 60 Kinder von TUM-Angehörigen betreut. Kéré wurde 2022 mit dem Pritzker-Preis, auch „Nobelpreis für Architektur“ genannt, ausgezeichnet und ist Professor an der TUM für Architectural Design and Participation.
  • Serielles und modulares Bauen - 27.07.2026 - München/Online - Kostenfrei!
    Bei der Kooperationsveranstaltung der vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. mit dem Bayerischen Bauindustrieverband (BBIV) werden die Einsatzgebiete für serielles Bauen gezeigt und die damit verbundenen Chancen zur Schaffung von dringend benötigtem Wohnraum diskutiert. Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau ist mit Präsident Prof. Dr. Norbert Gebbeken bei der Podiumsdiskussion „Chancen und Herausforderungen im Wohnungsbau“ vertreten und Vizepräsident Michael Kordon ist für die Autobahn GmbH mit dabei. Die Teilnahme ist kostenfrei!
  • Bundestag beschließt Infrastruktur-Zukunftsgesetz
    Mit dem Infrastruktur-Zukunftsgesetz hat der Bundestag am 26. Juni 2026 ein Gesetzespaket verabschiedet, das Planungs-, Genehmigungs- und Bauverfahren für zentrale Infrastrukturvorhaben deutlich beschleunigen soll. Ziel ist es, Investitionen in Verkehrswege, Wasserstraßen, Schieneninfrastruktur sowie Hochwasser- und Küstenschutz schneller umzusetzen und vorhandene Planungskapazitäten effizienter einzusetzen. Die Bundesingenieurkammer unterstützt das Gesetz als eine wichtige Voraussetzung, um den Investitionsstau bei Straßen, Brücken, Schienen und Wasserstraßen abzubauen.
  • Bayerischer Schüler baut das beste Arena-Modell Deutschlands
    Die bayerischen Finalisten erzielen im deutschlandweiten Schülerwettbewerb Junior.ING das bislang beste bayerische Ergebnis - und das in beiden Alterskategorien. Zwei Viertklässlerinnen aus Niederbayern belegen den 3. Platz im Bundesfinale in der Alterskategorie I (bis 8. Klasse) und setzen sich damit gegen deutlich ältere Kinder durch. In der Alterskategorie II (ab 9. Klasse) geht sogar der 1. Platz nach Bayern. Die Preise wurden am Freitag, 19.06.2026 in Berlin im Technikmuseum verliehen.
  • Kontroverse Bundestagsdebatte zum Baugesetzbuch-Upgrade
    Der Bundestag hat am 25. Juni 2026 in erster Lesung über das sogenannte „BauGB-Upgrade“ beraten. Dabei wurde deutlich: Die Notwendigkeit schnellerer Planungs- und Genehmigungsverfahren sowie zusätzlicher Impulse für den Wohnungsbau wird fraktionsübergreifend anerkannt. Kontrovers diskutiert wurden hingegen Umfang und Folgen der vorgesehenen Verfahrensvereinfachungen. Für Ingenieurbüros könnten digitale Verfahren, kürzere Abstimmungswege und beschleunigte Bauleitplanungen künftig zum Standard werden.
  • Transformationsbarometer Bauwirtschaft: Fortschritte und Hemmnisse erstmals systematisch sichtbar
    Die Bundesstiftung Bauakademie hat am 23. Juni 2026 in Berlin die zentralen Ergebnisse des Transformationsbarometers Bauwirtschaft vorgestellt. Sören Bartol, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen sowie Stiftungsratsvorsitzender, ordnete die Ergebnisse für die aktuelle Baupolitik ein. Im Anschluss präsentierte Kerstin Faber, Programmleiterin der Stiftung und Projektleiterin des Transformationsbarometers, die wesentlichen Befunde als Grundlage für ein anschließendes Tischgespräch, an dem Prof. Dr. Norbert Gebbeken für die Bundesingenieurkammer teilnahm.
  • Verbände fordern: Dürre und Hitze abmildern - Schwammsiedlungen und -landschaften jetzt!
    Die derzeit andauernde Hitze- und Dürreperiode in Bayern unterstreicht erneut die Notwendigkeit verstärkter Klimaanpassungsmaßnahmen, insbesondere im Hinblick auf eine nachhaltige Siedlungsentwicklung, um die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger zu schützen, bestehende Infrastrukturen zu sichern sowie die natürlichen Lebensgrundlagen und Ökosysteme langfristig zu erhalten. Die Initiative "Wassersensibles Planen und Bauen" setzt sich dafür ein, den Auswirkungen des Klimawandels auf den Wasserhaushalt präventiv zu begegnen.
  • Digitales Assistenzsystem für Urban Mining
    Urban Mining - also die Bewirtschaftung vom Menschen geschaffener Materiallager wie Bestandsgebäuden - gilt als zentraler Transformationshebel für Klimaanpassung und Ressourceneffizienz. Für den systematischen Rückbau und die hochwertige Anschlussnutzung von Bauprodukten braucht es verlässliche Bestandsdaten, vereinfachte Prüfprozesse, belastbare Wirtschaftlichkeitsbewertungen und die verbesserte Planbarkeit mit Re-Use-Bauteilen. Genau hier setzt das Forschungsprojekt MIRAKEL an, an dem auch die SRH University maßgeblich beteiligt ist.
  • Freistaat Bayern startet Hochschulbau-Offensive
    Der Freistaat Bayern startet eine Hochschulbau-Offensive und investiert rund eine Milliarde Euro aus dem Sondervermögen „Infrastruktur und Klimaneutralität“ des Bundes gezielt in die Modernisierung der Hochschulinfrastruktur. Im Fokus stehen die Sanierung bestehender Gebäude und die Beschleunigung von Neubauten. Geplant sind über 120 Maßnahmen in rund vier Jahren, um die Studien- und Arbeitsbedingungen für Studierende, Lehrende und Forschende spürbar zu verbessern und die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Wissenschaftsstandorts Bayern nachhaltig zu stärken.
  • Sind Normen und technische Regeln allgemein anerkannte Regeln der Technik?
    Genießen Normen und technische Regeln allein schon durch ihre Anwendung den Status einer allgemein anerkannten Regel der Technik (a.a.R.d.T.)? In der Rechtsprechung galt bisher eine entsprechende Vermutung des V. Zivilsenats am Bundesgerichtshof. Die Frage hat für den vorbeugenden Brandschutz und die Arbeit der damit befassten Architekten, Planer und Ingenieure weitreichende praktische und haftungsrechtliche Konsequenzen. Eine Umfrage des Deutschen Instituts für vorbeugenden Brandschutz e.V. (DIvB) kommt zu einem klaren Ergebnis.
  • Nürnberger Kolloquien zur Kanalsanierung 2026 - 01.10.2026 - Fürth - Ermäßigung für Mitglieder!
    Seit 2002 haben sich die Nürnberger Kolloquien zur Kanalsanierung zu einem wichtigen Branchentreff im süddeutschen Raum entwickelt. Durch die jährlich wechselnden Schwerpunktthemen warten die Vorträge und Podiumsdiskussionen stets mit aktuellem Expertenwissen auf. Die etablierte Hausmesse mit zahlreichen ausstellenden Branchendienstleistern bietet zusätzlichen Raum für den Erfahrungsaustausch und den Netzwerkaufbau. Für Kammermitglieder gibt es ermäßigte Gebühren!
  • Holzbaupreis Bayern 2027: Bis 31. Juli 2026 Projekt einreichen!
    Der Holzbaupreis Bayern startet in eine neue Runde: Vom 22. Juni bis 31. Juli 2026 sind Ingenieur/innen, Architekt/innen und Fachplaner/innen aufgerufen, ihre Projekte einzureichen. Der Wettbewerb würdigt herausragende Beispiele für innovatives, nachhaltiges und qualitätsvolles Bauen mit Holz in Bayern. Gesucht werden Projekte, die den Baustoff Holz in gestalterischer, konstruktiver und ökologischer Hinsicht überzeugend einsetzen und zukunftsweisende Impulse für die Baukultur setzen.
  • „Haus fast ohne Heizung“ in Ingolstadt: Gebäudetyp-e Modellprojekt für zukunftsfähigen Wohnungsbau
    Das „Haus fast ohne Heizung“, ein Projekt der GWG Ingolstadt mit nbundm* Architekten, ist ein wegweisendes Modellprojekt für die zukunftsfähige Wohnungswirtschaft. Es ist eines der 19 Pilotprojekte des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr zur Erprobung des Gebäudetyp-e. Herzstück sind holzfasergefüllte Silvacor-Mauerziegel von Leipfinger-Bader, die durch ihre Dämm- und Speicherfähigkeit maßgeblich dazu beitragen, dass das Gebäude ganzjährig ohne klassische Heiztechnik auskommt.
  • Rolle rückwärts bei den bayerischen Klimazielen
    Bayern hatte sich beim Klimaschutz viel vorgenommen. Jetzt rudert die Staatsregierung zurück und gibt ihr früheres Ziel der Klimaneutralität bis 2040 auf, obwohl Wissen, Technologien und Lösungen längst vorhanden sind. „Die Aufweichung der Klimaziele wird hauptsächlich mit wirtschaftlichen Zwängen begründet. Doch man beachtet dabei nicht die Klimafolgekosten, die wir unseren nachfolgenden Generationen aufbürden“, kritisiert Kammerpräsident Prof. Dr. Norbert Gebbeken in der aktuellen Kolumne in der Bayerischen Staatszeitung.
  • BMWSB: EH55-Plus-Förderung wird verlängert
    Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen hat bekennt gegeben, dass die zeitlich befristete Effizienzhaus 55-Plus-Förderung mit 100 Prozent erneuerbaren Energien beantragt werden kann, bis die Fördermittel vollständig verausgabt sind - längstens jedoch bis zum Jahresende. Aktuell stehen noch rund 343 Millionen Euro zur Verfügung.
  • Bayern zündet Bauturbo: Mehr Wohnraum durch einfachere Umbauten
    Weniger Bürokratie, größere Flexibilität, mehr Wohnraum - dafür will die Bayerische Staatsregierung jetzt den Bauturbo zünden. Mit dem neuen Artikel 4 wird das überragende öffentliche Interesse am Wohnungsbau prominent in der Bayerischen Bauordnung verankert - sowohl im Neu- als auch im Aus- bzw. Umbau. Das politische Signal: Der Wohnungsbau soll künftig ein höheres Gewicht bekommen. Besonders beim Umbau bestehender Gebäude sollen Hürden sinken, damit mehr Flächen schneller zu Wohnraum werden können.
  • Bundesbauministerin Verena Hubertz stellt Aktionsplan zur Senkung der Baukosten vor
    Auf einer Investorenkonferenz in Frankfurt am Main haben Bundesbauministerin Verena Hubertz und Bundesfinanzminister und Vizekanzler Lars Klingbeil entscheidende Akteure der Politik, Immobilienwirtschaft und Investmentbranche zusammengebracht, um einen Impuls für die Mobilisierung von privatem und institutionellem Kapital in neuen Wohnraum zu setzen. Im Zentrum der Diskussion stand der von der Bauministerin vorgestellte Aktionsplan zur Senkung der Baukosten. Die Bundesingenieurkammer war mit Hauptgeschäftsführer Martin Falenski vertreten.
  • Neues Fortbildungsprogramm für das 2. Halbjahr 2026
    Mit über 100 Seminaren bietet Ihnen die Ingenieurakademie Bayern wieder ein umfangreiches und stetig aktualisiertes Fortbildungsprogramm für das 2. Halbjahr 2026. Denn die Anforderungen an Planende, Ingenieurinnen und Ingenieure entwickeln sich stetig weiter - von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz über nachhaltiges Bauen bis hin zu neuen technischen Regelwerken. Bleiben Sie fachlich auf dem neuesten Stand und bereiten sich gezielt auf die kommenden Herausforderungen vor!
  • Verbände und Kammern fordern kurzfristigen Abschluss der HOAI-Reform
    Die AHO-Mitgliederversammlung stand ganz im Zeichen der ins Stocken gekommenen HOAI-Novellierung. Das zuständige Bundeswirtschaftsministerium (BMWE) hatte im vergangenen Jahr die Fortführung für Mitte 2026 angekündigt, um zunächst laufende Gesetzgebungsvorhaben wie das Tariftreuegesetz oder das Vergabebeschleunigungsgesetz abzuschließen. Nachdem diese Gesetze verabschiedet wurden, ist der Weg für die HOAI-Reform jetzt frei.
  • BayIka-Bau mit Rainer Albrecht und Dieter Räsch im Haushaltsausschuss der Bundesingenieurkammer
    Der neu gewählte Haushaltsausschuss der Bundesingenieurkammer hat sich am 15. Juni 2026 zu seiner konstituierenden Sitzung zusammengefunden. Als Vorsitzender wurde Dipl.-Ing. Michael Püthe (IK-Bau NRW) gewählt. Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau ist mit Dipl.-Ing. Rainer Albrecht und Dipl.-Ing. Univ. Dieter Räsch vertreten. Außerdem dabei ist Dipl.-Ing. (FH) Katharina Häuser (IK RLP), zuständiges Vorstandsmitglied der BIngK ist Dipl.-Ing. Ingolf Kluge.
  • Scharfe Kritik am Gebäudemodernisierungsgesetz
    Das geplante Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG), mit dem die Bundesregierung das Gebäudeenergiegesetz ("Heizungsgesetz") ablösen will, ist bei Sachverständigen auf massive Kritik gestoßen. In der öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Wirtschaft und Energie am 22. Juni 2026 bemängelten die Experten vor allem bürokratische Überlastung, soziale Risiken für Verbraucher und mangelnde Praxistauglichkeit - und sie äußerten verfassungsrechtliche Bedenken.
  • Gebäudetyp E: Günstiger bauen - oder teurer streiten?
    Mit dem Gebäudetyp E verspricht die Politik mehr Wohnungen, niedrigere Kosten und weniger Bürokratie. Die Große Koalition hat das Vorhaben in den Koalitionsvertrag aufgenommen, die Ministerien haben Eckpunkte vorgelegt. Doch je schneller die Politik wird, desto größer werden bei Juristinnen und Juristen die Fragezeichen. Die ARGE Baurecht warnt vor unrealistischen Erwartungen an das geplante Reformgesetz.
  • Neue Studie zum Treibhauspotenzial von Hallentragwerken aus Betonfertigteilen
    Die Fachvereinigung Deutscher Betonfertigteilbau e. V. (FDB) hat im Rahmen ihrer Wissensreihe Nachhaltigkeit die neue Studie „Treibhauspotenzial von Hallentragwerken aus Betonfertigteilen“ veröffentlicht. Untersucht wurden 16 Hallenvarianten, die sich hinsichtlich Geometrie, Nutzung und Tragwerkskonzept unterscheiden. Die Studie zeigt, dass das Treibhauspotenzial (GWP) von Hallentragwerken maßgeblich durch die tragwerksplanerische Konzeption und die eingesetzten Materialmengen bestimmt wird.
  • HolzBauRL 2024-09: Verzicht auf Bauartgenehmigung bei Nachweisführung für Bauarten bei Gebäuden außerhalb des Anwendungsbereichs der Richtlinie
    Mit Schreiben vom 11. Juni 2026 informiert das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr darüber, dass bei einer Nachweisführung für Bauarten gemäß den Anhängen 1 bis 3 der HolzBauRL: 2024-09 ein Verzicht auf eine Bauartgenehmigung auch bei Gebäuden außerhalb des Anwendungsbereichs dieser Richtlinie möglich ist. Die Übereinstimmungsbestätigung muss jedoch mit einem Hinweis auf den Verzicht nach Art. 15 Abs. 4 BayBO erfolgen.
  • Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im April 2026 unverändert zum Vormonat
    Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist im April 2026 gegenüber März 2026 kalender- und saisonbereinigt unverändert geblieben (0,0 %). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, nahm dabei der Auftragseingang im Hochbau um 6,7 % ab und im Tiefbau um 6,5 % zu. Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich war der kalender- und saisonbereinigte Auftragseingang von Februar 2026 bis April 2026 um 0,4 % höher als in den drei Monaten zuvor (Hochbau: +2,4 %; Tiefbau: -1,3 %).
  • Neuer Baukulturbericht 2026/27 vorgestellt: Gestalten - Prozesse, Bauen, Zusammenhalt
    Beim Konvent der Baukultur am 11. Juni 2026 wurde der neue Baukulturbericht 2026/27 „Gestalten - Prozesse, Bauen, Zusammenhalt“ vorgestellt. Damit richtet sich die Bundesstiftung Baukultur an Politik, Verwaltung, Planende, Handwerk, Zivilgesellschaft und Wirtschaft. Sie fordert, Baukultur und Gestaltung wieder zum zentralen Maßstab des Planens und Bauens zu machen. Denn die Art und Weise, wie wir gestalten, konstruieren und umbauen, hat weitreichende Auswirkungen auf die Zukunft unserer Gesellschaft: Sie entscheidet mit über soziale Teilhabe, Klimaresilienz, Wohlbefinden, Gesundheit und kulturelle Identität.
  • Baugenehmigungen für Wohnungen im April 2026: Plus 9,2 Prozent zum Vorjahresmonat
    Im April 2026 wurde in Deutschland der Bau von 20.200 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 9,2 % oder 1.700 Baugenehmigungen mehr als im April 2025. Dabei stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen im Neubau um 10,3 % oder 1.600 auf 16.900. Die Zahl genehmigter Wohnungen, die durch den Umbau bestehender Gebäude entstehen, stieg im April 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,0 % oder 100 auf 3.200.
  • Startup-Projekt UltraFocus entwickelt Software für Bauwerksprüfung
    Ob alternde Brücken oder marode Gebäude: Ultraschallmessungen können bei der Sicherheitsprüfung von großen Bauwerken auf Defekte, Schwachstellen und Risse hinweisen. A und O für die fachliche Bewertung der Integrität ist jedoch die computerbasierte Abbildung dieser Messergebnisse. In der Geophysik können solche Visualisierungen schon heute schnell und qualitativ hochwertig berechnet werden. Ein neues Startup-Projekt der TU Bergakademie Freiberg hat sich nun vorgenommen, die Lösungen aus der Geophysik erstmals auf die Bauwerksprüfung anzuwenden.
  • Brücken flicken: Metallischer 3D-Druck verlängert das Leben von Stahlbauteilen
    Brücken, Tragwerke und industrielle Konstruktionen aus Stahl werden oft über Jahrzehnte hinweg belastet. Mit zunehmendem Alter können Ermüdungsrisse die Sicherheit beeinträchtigen. Der Ersatz fest verbauter Bauteile ist jedoch häufig kaum realisierbar oder sehr aufwändig. Empa-Forschende untersuchen deshalb, wie sich Stahlbauteile gezielt reparieren oder künftig sogar neu konzipieren lassen - mithilfe von metallischem 3D Druck.
  • Stadtentwicklungsbericht der Bundesregierung 2025
    Die Bundesregierung hat am 24. Juni 2026 den von der Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen vorgelegten Stadtentwicklungsbericht 2025 beschlossen. Der Bericht gibt einen umfassenden Überblick über die Ziele, Strategien und Handlungsfelder der deutschen Stadtentwicklungspolitik und analysiert die aktuelle Lage in deutschen Städten und Gemeinden. Ferner werden die Aktivitäten des Bundes im Bereich der Stadtentwicklungspolitik in den vergangenen vier Jahren dokumentiert sowie wesentliche Herausforderungen für die Zukunft der Stadt- und Regionalentwicklung benannt.
  • Geschäftsklima im Wohnungsbau verschlechtert
    Die Stimmung im Wohnungsbau hat sich weiter eingetrübt: Das Geschäftsklima sank im Mai leicht von -28,2 auf -29,3 Punkte. Die Unternehmen beurteilten ihre aktuelle Lage etwas schlechter. Die Erwartungen verbesserten sich dagegen marginal und sind von großem Pessimismus geprägt. „Der Wohnungsbau verharrt in einer Phase der Unsicherheit“, sagt Klaus Wohlrabe. „Viele Unternehmen rechnen derzeit nicht mit einer spürbaren Belebung des Marktes.“
  • Politischer Abend: Bundesingenieurkammer mahnt mittelstandsfreundliche Politik an
    Beim Politischen Abend der Bundesingenieurkammer am 9. Juni 2026 stand die Rolle des Ingenieurwesens für die erfolgreiche Transformation von Infrastruktur, Klimaanpassung und Wirtschaft im Mittelpunkt. Vertreter aus Politik, Wirtschaft und den Ingenieurkammern diskutierten die aktuellen politischen Rahmenbedingungen - und übten deutliche Kritik an deren wenig mittelstandsfreundlicher Ausgestaltung. Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau war mit Präsident Prof. Dr. Norbert Gebbeken, 1. Vizepräsident Michael Kordon, Vorstandsmitglied Dr. Ulrich Scholz und Geschäftsführer Dr. Andreas Ebert dabei.
  • Der Mensch auf der digitalen Baustelle
    Die Bauindustrie zählt zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen und zugleich zu den am wenigsten digitalisierten. Doch wann ist der Einsatz einer Maschine tatsächlich von Vorteil? Und wie können digitale Technologien Bauprozesse verbessern, ohne dabei den Menschen auf der Baustelle aus dem Blick zu verlieren? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Forschungsprojekt „Zentrum für Digitale und Integrierte Bauprozesse“ (ZDIB) der TU Braunschweig. Dafür entwickeln die Wissenschaftler/innen ein Entscheidungsinstrument, das Planende und Bauunternehmen dabei helfen soll, digital unterstützte Arbeitsabläufe zu bewerten.
  • Bayerisches Wirtschaftsministerium veröffentlicht „Zukunftsreport Freie Berufe Bayern 2025“
    Das bayerische Wirtschaftsministerium hat den „Zukunftsreport Freie Berufe Bayern 2025“ veröffentlicht. Der Report liefert eine umfassende Analyse der aktuellen Situation, der Entwicklungstendenzen und der zukünftigen Perspektiven der freien Berufsfelder - von Heil- über Rechts , Steuer und Wirtschafts- bis hin zu Kultur und technisch naturwissenschaftlichen Berufen. Der Zukunftsreport ist kostenfrei zum Download erhältlich.
  • Neues VBI-Positionspapier: Voraussetzungen für eine erfolgreiche Infrastrukturentwicklung
    Deutschland steht vor der Aufgabe, seine Verkehrsinfrastruktur in den kommenden Jahren umfassend zu modernisieren, zu sanieren und auszubauen. Mit den zusätzlichen Investitionsmitteln sind wichtige finanzielle Voraussetzungen geschaffen worden. Nun kommt es darauf an, diese Mittel schnell und wirksam in konkrete Projekte zu überführen. Dazu hat der VBI jetzt ein neues kompaktes Positionspapier veröffentlicht.
  • Buchenholz als Beton-Ersatz
    Die Entwicklung eines witterungsbeständigen Laubholzbaustoffs für hoch beanspruchte Tragwerke im Außenbereich war das Ziel eines Forscherteams der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU) und der Georg-August-Universität Göttingen. Gemeinsam mit zwei Industriepartnern aus der Holzveredelung und der Holzwerkstoffproduktion erprobten die Fachleute Fertigungsvarianten für Bauteile aus formstabilem, hochfestem Furnierschichtholz auf Basis heimischen Buchenholzes.
  • Neue Vorteile für Kammermitglieder: Cyber-Versicherung und Einkaufsplattform BAMAKA
    Im Rahmen der langjährigen Kooperation der Bundesingenieurkammer mit der HDI Versicherung konnte das Angebot für Kammermitglieder um eine Cyberversicherung erweitert werden. Zusätzlich profitieren Kammermitglieder künftig auch von der Nutzung der Plattform BAMAKA, Deutschlands größter Einkaufsplattform für die Bauwirtschaft. Für Mitglieder der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau gibt es noch viele weitere Partnerangebote mit vergünstigten Konditionen.
  • Deutscher Ingenieurbaupreis 2026: Die Nominierungen
    Die Nominierungen für den Deutschen Ingenieurbaupreis 2026 stehen fest. Nach intensiven Beratungen gab am 15. Juni 2026 die Fachjury aus den 41 eingereichten Bewerbungen die Projekte der engeren Wahl bekannt. Sieben wegweisende Bauwerke zwischen Berlin und Reutlingen konkurrieren nun in der Endausscheidung um den renommierten Staatspreis. Der Deutsche Ingenieurbaupreis gilt als die bedeutendste Auszeichnung für Bauingenieurinnen und Bauingenieure in Deutschland.
  • Bauindustrie fordert: Verkehrsinfrastruktur des Bundes dauerhaft sichern
    Die Bauindustrie fordert einen verlässlichen Gesamtfinanzierungsansatz für die Verkehrsinfrastruktur des Bundes. Straße, Schiene und Wasserstraße müssten dauerhaft leistungsfähig gehalten und über Legislaturperioden hinweg planbar finanziert werden. „Unsere Verkehrsinfrastruktur ist Standortfaktor, Lebensader und Wettbewerbsgrundlage zugleich. Wer Wertschöpfung, Logistik, Pendlerverkehre und internationale Anbindungen sichern will, darf die Verkehrsträger nicht gegeneinander ausspielen, sondern muss sie als zusammenhängendes System begreifen“, so Tim-Oliver Müller, Hauptgeschäftsführer der Bauindustrie.
  • Jahrestagung Wohnraumförderung Städtebauförderung Bayern 2026
    Wie bereiten wir unsere Städte und Gemeinden künftig besser auf extreme Wetterereignisse vor? Vertreterinnen und Vertreter von Kommunen, Projektträgern, Planungsbüros und Bewilligungsstellen haben sich heute im mittelfränkischen Roth zur alljährlichen Jahrestagung der Wohnraum- und der Städtebauförderung getroffen, um dieser Frage auf den Grund zu gehen. Das Tagungsthema gab den Takt vor: „Regen. Hitze. Wandel. Impulse für lebenswerte Orte.“
  • Baugrunduntersuchungen: Theorie und Praxis - 10.09.2026 - München
    Das Geotechnik-Seminar am 10. September 2026 in München informiert in Theorie und Praxis über die Konzeption, Planung, Durchführung, Auswertung und Interpretation von Baugrunduntersuchungen. Dabei werden fachliche Grundlagen, aktuelle Entwicklungen und praktische Erfahrungen kompakt und anwendungsnah vermittelt. Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau ist Kooperationspartner des Geotechnik-Seminars.
  • Mich fasziniert der Gedanke, unsere gebaute Umwelt zu gestalten
    Die gebaute Umwelt gestalten, diese Vorstellung reizte Nina Jelínek bereits als Schülerin. Die junge Ingenieurin achtet bei den von ihr geplanten Bauwerken darauf, dass sie Sicherheit, Teilhabe und Lebensqualität von Menschen miteinander verbinden. Brandschutz und barrierefreies Bauen sind ihr Metier. Nina Jelínek ist außerdem überzeugte Netzwerkerin. Sie ist Mitglied im BayIka-Frauennetzwerk ingenieurinnen@bayika und treibt die Weiterentwicklung eines firmeninternen Netzwerks bei ihrem Arbeitgeber voran. Nina Jelínek ist die siebte Gesprächspartnerin unserer Interviewreihe mit Frauen im Ingenieurwesen.

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