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Aktuelle News

Nachrichten, Meldungen und Neuigkeiten aus Bauwesen und Bauwirtschaft

 
 
 
  • Schülerwettbewerb Junior.ING startet wieder: Skywalk - Konstruktion mit Weitblick
    Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau führt auch im Schuljahr 2026/2027 wieder Junior.ING, den größten Schülerwettbewerb für junge Ingenieurtalente in Bayern durch! Unter dem Motto "Skywalk - Konstruktion mit Weitblick" sind Schülerinnen und Schüler allgemein- und berufsbildender Schulen eingeladen, eine frei auskragende Besucherplattform zu entwerfen und als Modell zu bauen. Die Konstruktion muss nicht nur gestalterisch überzeugen, sondern auch einen Belastungstest bestehen und zeigen, wie Kräfte sicher in die Tragkonstruktion eingeleitet werden. Die Anmeldung ist bis zum 18. Dezember 2026 möglich.
  • NDR-Interview mit Dr. Markus Hennecke: Abriss des einsturzgefährdeten Hauses in der Holstenstraße in Hamburg
    Dr.-Ing. Markus Hennecke, Mitglied des Vorstands der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, hat am 11. August.2026 ein Interview mit Julia-Niharika Sen vom NDR Hamburg zu dem Abriss des einsturzgefährdeten Hauses in der Holstenstraße in Hamburg geführt. Das Interview ist über den NDR Hamburg online abrufbar. Schauen Sie hier rein!
  • A3 Regensburg - Passau: 6-streifige Erweiterung Deggendorf bis Hengersberg
    Ein wichtiger Meilenstein beim Neubau der sogenannten Blitzerbrücke über der A3 bei Seebach ist erreicht: am 12. August 2026 wurde der Überbau der neuen Brücke aus 240 Kubikmetern Beton hergestellt. Möglich war das Betonieren der neuen Brücke über dem laufenden Verkehr der A3, weil während des ersten Sperrwochenendes im Juni ein Traggerüst über der Fahrbahn eingehoben wurde. In den darauffolgenden Wochen wurde auf dem Traggerüst die Schalung sowie 44 Tonnen Bewehrungsstahl und 8 Tonnen Spannstahl vorbereitet. Die Betonarbeiten sind nun abgeschlossen, in den nächsten Wochen härtet der Beton aus.
  • Beinahe 12.000 Hitzetote in Deutschland: Bayerische Ingenieurekammer-Bau ruft zum Handeln auf
    Das RKI Robert Koch-Institut geht laut Mitteilung vom 6. August 2026 von rund 11.900 hitzebedingten Sterbefällen aus. Damit ist eine neue Stufe der Risikobewertung im Hinblick auf das Schutzgut Mensch erreicht, nämlich die höchste Stufe: das Schadenausmaß ‘E: katastrophal‘ mit mehr als 10.000 Toten. Das heißt, dass sofortiges Handeln erforderlich ist. Nach der Schweizer Risikoquantifizierung müssten umgehend mindestens 120 Milliarden Euro in Hitzeschutzmaßnahmen in Deutschland investiert werden.
  • Preisverleihung Bayerischer Denkmalpflegepreis 2026 - 17.09.2026 - Oberschleißheim - Kostenfrei!
    Am 17. September 2026 verleiht die Bayerische Ingenieurekammer-Bau gemeinsam mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege in einem feierlichen Festakt im Neuen Schloß Schleißheim bereits zum neunten Mal den Bayerischen Denkmalpflegepreis. Bei der Preisverleihung mit dem Leiter der Bayerischen Staatskanzlei Dr. Florian Herrmann MdL werden die Bauherren und beteiligten Ingenieur/innen mit einer Urkunde sowie das Bauwerk mit einer Ehrentafel ausgezeichnet. Die Plätze sind begrenzt. Bitte melden Sie sich bis zum 10. September 2026 an. Der Eintritt ist frei!
  • Isarbrücke: Generalsanierung im  Zuge der St2114  - 04.09.2026  - Landau a. d. Isar - Kostenfrei!
    Das Staatliche Bauamt Landshut führt seit dem Jahr 2025 die Generalsanierung der Isarbrücke im Zuge der Staatsstraße 2114 bei Landau a. d. Isar durch. Der schlechte bauliche Zustand der dreifeldrigen Stahlfachwerkbrücke machte eine umfassende Instandsetzung des Bauwerks erforderlich. Die Regionaltour Niederbayern führt Interessierte am 4. September zur Baumaßnahme. Hier gibt es tiefergehende Einblicke in die laufenden Ertüchtigungsmaßnahmen. Die Teilnahme an der Regionaltour ist kostenfrei! Gleich anmelden!
  • Falt- und schwenkbare Solaranlage: Bis zu 56 Prozent mehr Stromausbeute und Schutz vor Unwetter
    Forschende um Armin Buchroithner vom Institut für Elektrische Messtechnik und Sensorik der TU Graz haben ein neuartiges Photovoltaik-System entwickelt, das deutlich höhere Erträge mit dem Schutz vor Sturm, Hagel und Schnee kombiniert. Dabei steigert das PV-System durch zweiachsiges Tracking des Sonnenstands die Energieausbeute - insbesondere morgens und abends. Bei Sturm, Hagel oder Schnee faltet sich die Anlage dann zusammen.
  • KI-Inhalte kennzeichnen: Was Unternehmen jetzt beachten müssen
    Seit dem 2. August 2026 gelten die Transparenzpflichten des EU AI Act. Unternehmen müssen in bestimmten Fällen kenntlich machen, wenn Inhalte mit künstlicher Intelligenz erstellt oder verändert wurden oder wenn Menschen direkt mit einem KI-System kommunizieren. Doch nicht jeder Einsatz von KI führt automatisch zu einer Kennzeichnungspflicht. Der VBI informiert, worauf es dabei ankommt.
  • Digitalforum: Erfolgreiche KI-Integration und Compliance gemäß der KI-Verordnung - 23.09.2026 - Online - Kostenfrei!
    Der Einsatz Künstlicher Intelligenz bietet Unternehmen große Chancen - von effizienteren Abläufen bis zu neuen digitalen Geschäftsprozessen. Gleichzeitig steigen mit der KI-Verordnung die Anforderungen an eine rechtskonforme, sichere und verantwortungsvolle Einführung von KI-Systemen. Erfahren Sie im Digitalforum, worauf Unternehmen bei der Integration von KI achten müssen, welche technischen, organisatorischen und rechtlichen Aspekte entscheidend sind und wie sich die Umsetzung strukturiert planen lässt. Eine strukturierte Checkliste hilft, die wichtigsten Schritte systematisch anzugehen. Die Teilnahme ist kostenfrei!
  • Einblicke in die Hybridturmfertigung  - 24.09.2026 - Weidenberg - Kostenfrei!
    Die Energiegewinnung aus Windkraft spielt eine bedeutende Rolle für den Klimaschutz. Der Ausbau der Windenergie ist eine der großen Aufgaben für die am Bau beteiligten Ingenieurinnen und Ingenieure. Die BFT Bayreuth GmbH ist spezialisiert unter anderem auf den Bau von Betonfertigteilen für Hybridtürme. Bei unserer Regionaltour Oberfranken erhalten Sie am 24. September bei einer Besichtigung Einblicke in die Hybridturmfertigung in Weidenberg. Die Teilnahme an der Regionaltour ist kostenfrei! Gleich anmelden!
  • Baugenehmigungen für Wohnungen in Bayern: Plus von über 12 Prozent gegenüber Vorjahr
    Im ersten Halbjahr 2026 sind in Bayern für 29.155 Wohnungen Baugenehmigungen erteilt oder Genehmigungsfreistellungsverfahren abgeschlossen worden. Nach Auskunft des Bayerischen Landesamts für Statistik steigt das Genehmigungsvolumen im Vergleich zum ersten Halbjahr 2025 um 12,3 Prozent beziehungsweise 3.196 Wohnungen. In den Landkreisen erhöhen sich die Wohnungsbaugenehmigungen im Vorjahresvergleich um 19,0 Prozent (+3.428 Genehmigungen), in den kreisfreien Städten sinken sie um 2,9 Prozent (-232).
  • ingenieurinnen@bayika - Großes Netzwerktreffen - 06.10.2026 - Nürnberg - Kostenfrei!
    Ein gutes halbes Jahr ist das Netzwerk ingenieurinnen@bayika jung und bereits über 200 Mitglieder stark. Die Ingenieurinnen-Interviewreihe sowie die Veranstaltungen "Bauingenieurin: gestern, heute, morgen", die durch die bayerischen Regionen touren, haben sich etabliert und sorgen für Sichtbarkeit von Ingenieurinnen. Um das BayIka-Frauennetzwerk weiterzuentwickeln, können alle Mitglieder seit Mitte Juli an einer Umfrage teilnehmen und uns ihre Ideen und Wünsche für die Zukunft mitteilen. Die Ergebnisse stellen wir euch am 6. Oktober 2026 in Nürnberg vor und verbinden dies mit einem großen Netzwerktreffen.
  • Hitzewelle: Die Bauweise bestimmt das Raumklima
    Eine neue Hitzewelle zieht über Deutschland und bringt nicht nur Menschen, sondern auch viele Gebäude wieder an ihre Grenzen. Während manche Innenräume trotz großer Hitze draußen angenehm kühl bleiben, erreichen andere schon am Vormittag ein belastendes Temperaturlevel. Wie können Gebäude so entworfen und bauen, werden dass sie sich im Sommer gar nicht erst übermäßig aufheizen? Oft entscheidet die Bauweise darüber.
  • Rückblick: vbw-Konferenz "Serielles und modulares Bauen" am 27. Juli 2026
    Bei der Kooperationsveranstaltung "Serielles und modulares Bauen" der vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft mit dem Bayerischen Bauindustrieverband am 27. Juli 2026 lag der Fokus auf den vielfältigen Vorteilen des seriellen und modularen Bauens. Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau war mit Präsident Prof. Dr. Norbert Gebbeken bei der Podiumsdiskussion „Chancen und Herausforderungen im Wohnungsbau“ vertreten. Unser 1. Vizepräsident Michael Kordon war für die Autobahn GmbH mit dabei.
  • Gemeinsam sicher: Vom Blaulicht zur Prävention - 22.10.2026 - Tutzing
    Wie können Gebäude, technische Anlagen und kritische Infrastrukturen wirksam geschützt werden? Die gemeinsame Tagung der Akademie für Politische Bildung und der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau am 22. Oktober 2026 in Tutzing bringt Bauingenieurinnen und Bauingenieure mit Fachleuten aus Sicherheit, Politik, Wissenschaft und Praxis zusammen, um gemeinsam einen Beitrag zu einem modernen Verständnis von Prävention zu leisten.
  • Deutsche Bahn und Stahlbaubranche bündeln ihre Kräfte für Deutschlands Infrastruktur
    Deutschland steht vor einer historischen Modernisierung det Schieneninfrastruktur. Damit die milliardenschweren Investitionen schnell Wirkung entfalten, wollen die Deutsche Bahn, der Deutsche Stahlbau-Verband und bauforumstahl ihre Zusammenarbeit intensivieren. Beide Seiten verständigten sich darauf, Planungs-, Vergabe-, Regelwerks- und Bauprozesse künftig noch enger aufeinander abzustimmen. Ziel ist es, die vorhandene industrielle Kompetenz und Kapazität mit effizienten Prozessen zu verbinden und so die Modernisierung der Schieneninfrastruktur gemeinsam zu beschleunigen und effizienter zu gestalten.
  • ExtremWetterKongress / KlimaManagementTagung 2026 - 23.-25.09.2026 - Hamburg - 70 % Rabatt für Kammermitglieder
    Unter dem Leitsatz „Vom Wissen zur Lösung“ beteiligen sich beim 16. ExtremWetterKongresses (EWK) und der 3. Deutschen KlimaManagementTagung (KMT) vom 23. bis 25. September 2026 in Hamburg über 100 Vortragende und Panelisten in Vorträgen, Diskussionen und Workshops. Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau ist mit Präsident Prof. Dr. Norbert Gebbeken dabei. Kammermitglieder erhalten 70% Rabatt auf die Teilnahmegebühr.
  • 40. Informationsgespräch zu Vergaberecht und -praxis im Bayerischen Bauministerium
    Wie lassen sich öffentliche Bauprojekte schneller, rechtssicherer und zugleich mittelstandsfreundlich vergeben? Diese Frage stand im Mittelpunkt des 40. Informationsgesprächs zu Vergaberecht und -praxis am 29. Juli 2026 im Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr. Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau war mit ihrem 2. Vizepräsidenten Dr.-Ing. Werner Weigl und Vorstandsmitglied Dr.-Ing. Ulrich Scholz vertreten.
  • Novelle der Ersatzbaustoffverordnung: Bundesingenieurkammer fordert Stärkung der Kreislaufwirtschaft
    Die Bundesingenieurkammer begrüßt den Referentenentwurf zur Novelle der Ersatzbaustoffverordnung. In ihrer Stellungnahme bewertet sie die geplanten Änderungen insgesamt positiv, sieht aber zugleich weiteren Handlungsbedarf. Aus Sicht der planenden Ingenieurinnen und Ingenieure verbessert der Entwurf die Rahmenbedingungen für den Einsatz mineralischer Ersatzbaustoffe deutlich. Gleichzeitig mahnt die Bundesingenieurkammer an, die Kreislaufwirtschaft im Bauwesen künftig umfassender zu denken und auch nicht-mineralische Baustoffe stärker in den Blick zu nehmen.
  • Klimaneutrales Ingenieurbüro: Verantwortung in unsicheren Zeiten
    Klimaschutz beginnt nicht erst auf der Baustelle, sondern auch im eigenen Büroalltag. In der aktuellen Kammerkolumne in der Bayerischen Staatszeitung zeigt Vorstandsmitglied Klaus-Jürgen Edelhäuser, warum Klimaneutralität für Ingenieurbüros mehr ist als eine freiwillige Zusatzaufgabe - und wie die Bayerische Ingenieurekammer-Bau ihre Mitglieder auf dem Weg zum klimaneutralen Ingenieurbüro künftig mit einem Online-Tool bei der Analyse und Reduzierung ihrer CO₂-Emissionen unterstützt.
  • Kammerwahl 2026: Infos und Termine
    Kaum zu glauben, aber wahr: die Legislaturperiode der VIII. Vertreterversammlung der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau neigt sich bereits dem Ende zu. Turnusgemäß finden alle fünf Jahre Wahlen statt. Das heißt: Im Herbst ist wieder Wahlzeit! Vom 21. September bis 4. Oktober 2026 sind die Mitglieder der Kammer aufgerufen, die Besetzung der neuen, IX. Vertreterversammlung der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, zu wählen - zum ersten Mal in einer digitalen Wahl! Wir haben Ihnen die wichtigsten Infos und Termine hier zusammengestellt.
  • Klimaschutz: Neues Förderprogramm zur Unterstützung der Kommunen startet
    Das Bayerische Umweltministerium unterstützt die Kommunen beim Klimaschutz: Dazu tritt jetzt die Neuauflage der Förderrichtlinie Kommunaler Klimaschutz (KommKlimaFöR 2026) offiziell in Kraft. Mit dem neuen Förderprogramm sollen beispielsweise natürliche Beschattungen für öffentliche Plätze, Klimawälder, Klimaparks, Dachbegrünungen, klimafreundliche Wasseranlagen zur Kühlung der Umgebung und einfache Systeme zur Regenwassernutzung wie Zisternen gefördert werden. Die digitale Antragstellung ist ab dem 3. August 2026 möglich.
  • Durchschlag beim Brenner Basistunnel: Wo sich Europa unter den Alpen die Hand reicht
    Nur noch wenig Gestein trennt Italien und Österreich tief unter den Alpen: Nach vielen Jahren intensiver Arbeit richtet sich nun der Blick der Mineure auf die Felswände. Nahezu zeitgleich setzen die Meißelbagger in der westlichen und östlichen Haupttunnelröhre des Bauloses H53 Pfons-Brenner, zum entscheidenden Abtrag an. Wenig später fällt in beiden Röhren der letzte Fels, Staub steigt auf, Licht dringt durch die neu entstandenen Öffnungen - und in diesem Moment wird beim Brenner Basistunnel Tunnelbaugeschichte geschrieben.
  • Kühlende Keramikwand gegen urbane Hitze: Temperaturabsenkung um knapp sieben Grad Celsius
    3D-gedruckte Keramikwürfel sollen Städte künftig auf natürliche Weise kühlen. Forschende der TU Graz haben eine Kühlwand aus porösen Keramikwürfel entwickelt, die mithilfe energieeffizienter Verdunstungskühlung die Umgebungstemperatur deutlich senken kann. Ein Praxistest zeigte eine Abkühlung um knapp sieben Grad Celsius - ganz ohne energieintensive Klimatechnik. Die Keramikwürfel eignen sich sowohl zur Kühlung von Innenräumen als auch der Umgebungsluft im Freien.
  • So wird nachhaltiges Bauen ökonomisch reizvoll - deutliche Kostenvorteile über den Lebenszyklus
    Damit sich nachhaltiges Bauen flächendeckend durchsetzen kann, muss es sich für Bauherrschaften und Investoren finanziell rechnen. Am Beispiel des preisgekrönten Hybridbau-Parkhauses auf dem Forschungscampus von Empa und Eawag zeigt eine neue Studie, wie flexible Bauweisen, vorausschauende Umnutzungskonzepte und Lebenszyklusanalysen trotz höherer Anfangsinvestitionen deutliche Kostenvorteile schaffen können.
  • Gebäudetyp-e: Tragwerksplanung - Statik - Praxisbeispiele - 16.09.2026 - München
    Der Gebäudetyp-e stellt besondere Anforderungen an Planung, Tragwerksplanung und Statik. Im Seminar erhalten Sie einen praxisnahen Einblick in die spezifischen Herausforderungen und Lösungsansätze, die beim Gebäudetyp E relevant sind. Erfahrene Expert:innen aus Forschung und Praxis vermitteln die Grundlagen, zeigen Standards auf und stellen Praxisbeispiele vor. Sie erhalten Einblicke in Aspekte der Gebrauchstauglichkeit, die Umsetzung der Tragwerksplanung bei realen Projekten sowie zum Hamburg-Standard und dem rechtlichen Rahmen.
  • 6. Marburger Sicherheitstage 2026 - 09./10.09.2026 - Marburg
    Die 6. Marburger Sicherheitstage 2026 am 9. und 10. September 2026 widmen sich ganzheitlichen Sicherheitslösungen im Wandel - von Resilienz und kritischer Infrastruktur über internationale Sicherheitspolitik, Wirtschaftsschutz und Drohnen bis hin zu Explosionsschutz, hybriden Bedrohungen und praxisnahen Hochsicherheitslösungen. Prof. Dr. Norbert Gebbeken, der Präsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, hält am ersten Tag die Keynote zum Thema „Resilienz im Kontext physischer Sicherheit“.
  • Hitzewellen in Deutschland: Bundesingenieurkammer gibt praktische Tipps für kühle Wohnungen
    Deutschland erlebt erneut eine Hitzewelle mit Temperaturen von deutlich über 30 Grad. Dazu kommen immer häufiger Tropennächte, in denen sich Gebäude kaum noch abkühlen. Die Folgen reichen von schlaflosen Nächten bis hin zu erheblichen gesundheitlichen Belastungen insbesondere für ältere Menschen, Kinder und chronisch Erkrankte. Eine neue Broschüre der Bundesingenieurkammer zeigt, wie sich Wohnräume auch ohne aufwendige Technik wirksam vor Überhitzung schützen lassen, bündelt leicht umsetzbare Empfehlungen für den Alltag und erläutert zugleich verständlich die bauphysikalischen Hintergründe.
  • Interview mit dem neuen BVBS-Geschäftsführer Thomas Eichinger
    Thomas Eichinger hat am 1. Juli 2026 die Geschäftsführung des BVBS Bundesverband Software und Digitalisierung im Bauwesen e. V. übernommen. Im Interview spricht er über seine beruflichen Erfahrungen, seine Motivation und die Ziele, die er für den Verband und seine Mitglieder verfolgt. Als eine seiner Hauptaufgeben sieht er, die digitale Zukunft des Bauens aus der Verwaltungspraxis heraus zu gestalten.
  • BAFA hat Förderkompass 2026 aktualisiert
    Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat den Förderkompass für das Jahr 2026 aktualisiert. Der Förderkompass bietet einen Überblick über die wichtigsten Förderprogramme, die das BAFA im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) sowie des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) umsetzt. Eine zielgruppenspezifische Gliederung erleichtert den Überblick zu den aktuellen Fördermöglichkeiten in den Bereichen Energie und Wirtschaft.
  • Teilelektrische Baustelle: 18 Tonnen CO2 eingespart - Energiekosten um 90 Prozent reduziert
    Die STRABAG AG hat am Standort Oberhausen den Umbau ihrer bestehenden Bodenaufbereitungsanlage erfolgreich abgeschlossen und die Umsetzung mit einer teilelektrischen Baustelle unter realen Bedingungen getestet. Ziel war es, die technische Leistungsfähigkeit elektrischer Baumaschinen unter realen Baustellenbedingungen zu erproben und wertvolle Praxiserkenntnisse für den zukünftigen Einsatz zu liefern. Dabei konnten 18.000 Kilogramm CO2 eingespart und die Energiekosten um rund 90 Prozent reduziert werden.
  • MeetUp: Exkursion zum Wiesn-Aufbau - 26.08.2026 - München - Kostenfrei - Ausgebucht - Warteliste!
    Auf dem Oktoberfest waren die meisten bereits, aber wart ihr auch schonmal beim Aufbau auf der Theresienwiese? Wir bekommen exklusiv die Möglichkeit, beim Zeltaufbau hinter die Kulissen zu schauen. Die Firma Pletschacher ist für den Großteil der Festzelte zuständig und gibt uns Einblicke in die Arbeit. Die Exkursion ist ausgebucht - Eintrag in Warteliste möglich!
  • Die Professorin, die dem Beton ein zweites Leben gibt
    Wer Gebäude nach dem Abriss einfach entsorgt, verschenkt beides: wertvolle Rohstoffe und das Potenzial, Emissionen einzusparen. Genau hier setzt die Arbeit von Prof. Dr.-Ing. Angelika Mettke an, die seit über 30 Jahren an der Brandenburgischen Technische Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) erforscht, wie sich Bauteile aus abgerissenen Gebäuden weiterverwenden lassen, statt sie zu Bauschutt zu machen.
  • Digitale Sprechstunde: Der Schritt in die Selbstständigkeit - 16.09.2026 - Kostenfrei
    Eine Existenzgründung im Bauwesen will wohl überlegt und gut durchdacht sein. Bei der digitalen Sprechstunden mit unserer Ingenieurreferentin Irma Voswinkel am 16. September 2026 erfahren Sie alles Wissenswerte zur Existenzgründung und dem erfolgreichen Schritt in die Selbstständigkeit. Wir freuen uns auf Sie! Gleich anmelden - die Teilnahme ist kostenfrei!
  • Gesetz zur Digitalisierung bauaufsichtlicher Verfahren: Bayerisches Bauministerium startet Verbandsanhörung
    Der Ministerrat hat in seiner Sitzung am 21. Juli 2026 den Entwurf eines Gesetzes zur Digitalisierung bauaufsichtlicher Verfahren gebilligt und das Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr aufgefordert, die Verbandsanhörung durchzuführen. Der Gesetzentwurf sieht Änderungen der Bayerischen Bauordnung (BayBO) und der Bauvorlagenverordnung vor, durch die das digitale Verfahren zum Regelverfahren wird.
  • Digitale Sprechstunde: Unternehmensnachfolge - Das Büro gut geplant in neue Hände - 30.09.2026 - Kostenfrei!
    Das eigene Unternehmen in andere Hände geben ist nicht leicht und will gut geplant sein. In unserer digitalen Sprechstunde am 30. September 2026 geht es um die wichtigsten Fragen zur Unternehmensnachfolge. Wie gebe ich mein Büro in neue Hände? Wann soll ich mit der Suche nach einem Nachfolger beginnen? Was sollte ich beachten? All diese und weitere Fragen werden in der digitalen Sprechstunde von Irma Voswinkel beantwortet. Die Teilnahme ist kostenfrei!
  • 11. Bau-Protect 2026: Schutz baulicher Infrastruktur vor extremen Belastungen - 06./07.10.2026 - Berlin
    Beim 11. Workshop Bau-Protect vom 6. bis 7. Oktober 2026 im Fraunhofer Forum Berlin dreht sich alles um den Schutz baulicher Infrastruktur vor extremen Belastungen. Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau ist an beiden Tagen mit ihrem Präsidenten Prof. Dr.-Ing. Norbert Gebbeken bei der Session 2 „Schutzräume für den Zivilschutz“ und der Session 3 „Schutz öffentlicher Infrastrukturen“ vertreten.
  • Bayern ist Wasserland und soll es bleiben
    In der Kabinettssitzung vom 28. Juli 2026 am Starnberger See hat die Bayerische Staatsregierung zentrale Weichen für das "Wasserland Bayern" gestellt. Schwammregionen sollen den Wasserrückhalt in der Fläche stärken, während hitze- und wassersensibles Planen und Bauen die Städte widerstandsfähiger gegen Klimafolgen machen. Für Ingenieurinnen und Ingenieure rücken damit klimaangepasste Infrastrukturen, Entsiegelung und eine wassersensible Siedlungsentwicklung in den Fokus.
  • Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger fordert vom Bund mehr Tempo bei der Energiewende
    Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger fordert weitere Nachbesserungen bei der geplanten Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes und dem Netzanschlusspaket der Bundesregierung. Die überarbeiteten Pläne seien zwar besser als die ursprünglichen Entwürfe, reichten aber nicht aus. Besonders bei der Windkraft im Süden fordert Aiwanger weitere Verbesserungen. Auch bei Photovoltaik, Bioenergie und Wasserkraft sieht der Minister Nachbesserungsbedarf.
  • Innovationsfestival NEW bauhaus 2026 - 02.-03.09.2026 - Weimar - Mitgliederrabatt!
    Das Innovationsfestival „NEW bauhaus“ 2026 mit Impulsen für Architektur, Stadtentwicklung, Kultur und Wirtschaft findet am 2. und 3. September 2026 in Weimar mit prominenter Unterstützung aus der Bundes- und Landespolitik statt. Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau ist mit ihrem Präsidenten Prof. Dr. Norbert Gebbeken bei der Diskussion „Wo steht die Transformation in der Wertschöpfungskette Bau?“ dabei. Für Kammermitglieder gibt es 50 % Rabatt!
  • Mitgliederprojekt: Photovoltaikanlage im Ensembleschutz - Acht Dachflächen, drei Gebäude, ein Wechselrichter
    Unter dem Motto „Kein Ding ohne Ing.“ stellt die Bayerische Staatszeitung auf einer Sonderseite regelmäßig Projekte von Kammermitgliedern vor. Im neuesten Artikel erläutern Lena Kehl und Kevin Bjarsch vom Ingenieurbüro Kehl, wie auf einem denkmalgeschützten Ensemble in München trotz komplexer Auflagen, lückenhafter Bestandsunterlagen und anspruchsvoller Dach- und Elektrotechnik eine leistungsfähige Photovoltaikanlage realisiert wurde. Acht Dachflächen, drei Gebäude und ein gemeinsamer Wechselrichter zeigen, wie Ingenieurwissen Klima- und Denkmalschutz sowie wirtschaftliche Nutzung sinnvoll zusammenbringt.
  • Dachbegrünung als Beitrag zur Gebäudeklimatisierung
    Das Projekt „Entwicklung eines Dachbegrünungselements mit Kreislauf- und Wärmepumpenanbindung“ (Climate4Roofs) erforscht, wie eine neuartige Dachbegrünung den Bedarf an aktiver Gebäudeklimatisierung durch elektrisch betriebene Klimaanlagen reduzieren kann. Matthias Wörlein bearbeitet das von Prof. Dr. Andreas Ratka geleitete Projekt im Rahmen seiner Promotion. Prof. Dr. Klaus-Peter Wilbois hat Matthias Wörlein interviewt, ob und wie eine spezielle Dachbegrünung dazu beitragen kann, einerseits das Raumklima zu verbessern und andererseits die Umwelt zu entlasten.
  • Bayerische Wohnraumförderung neu aufgestellt: Start für Jahresbauprogramm 2027
    Die staatliche Wohnraumförderung in Bayern bekommt einen neuen Rahmen: Ab 2027 wird die Wohnraumförderung als Jahresbauprogramm aufgesetzt. Bayerns Bauminister Christian Bernreiter, der dazu im Ministerrat berichtet hat: „Wir drücken beim Wohnungsbau auf Vollgas! Wir haben den Bayerischen Bauturbo auf den Weg gebracht und damit das Bauen im Bestand erleichtert. Beim Gebäudetyp-e ist Bayern bundesweit Vorreiter. Mit mehr Digitalisierung beschleunigen wir die Genehmigungen massiv. Parallel vereinfachen wir nun die Förderbedingungen für die Wirtschaft!“
  • BayIka-Frauennetzwerk begrüßt 200. Mitglied
    Im Februar 2026 wurde das Netzwerk ingenieurinnen@bayika gegründet - und ist innerhalb kürzester Zeit rasant gewachsen. Im Juli durfte das Frauennetzwerk der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau bereits das 200. Mitglied begrüßen. Das Netzwerk ist ein Zusammenschluss der in der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau organisierten Frauen und hat sich zum Ziel gesetzt, den fachlichen und persönlichen Austausch von Ingenieurinnen zu stärken und die Frauen in den Bauberufen nachhaltig sichtbar zu machen.
  • Stahlbetondecken mit weniger Beton, aber gleicher Tragkraft
    Forschende der TU Wien entwickeln gemeinsam mit Technologiepartnern einen digitalen Herstellungsprozess für topologieoptimierte Stahlbetondecken, die den Materialeinsatz und den CO₂-Fußabdruck deutlich reduzieren. Das Forschungsprojekt TOPS zeigt, wie mathematische Optimierung, digitale Schalung und robotisch gefertigte Bewehrung zu ressourcenschonenden Deckensystemen führen können – mit bis zu 50 Prozent weniger Beton bei gleicher Tragfähigkeit. Damit eröffnet der Ansatz neue Perspektiven für einen klimafreundlicheren Hochbau und eine stärker digitalisierte Bauproduktion.
  • "Ich will mich nicht entscheiden müssen. Ich will vom ganzen Buffet essen!"
    Mit verschiedenen Formaten schafft das Netzwerk ingenieurinnen@bayika Raum für Austausch und Sichtbarkeit von Ingenieurinnen. Die Schwerpunkte setzen die Netzwerkmitglieder selbst. Den Impuls, sich in einem Workshop mit Change-Management zu befassen, gaben Katharina Wolgast, Angela Feldmann und Franziska Roos. Stephanie Sierig, Vorsitzende des Ausschusses Leben | Arbeit | Karriere, aus dem die Idee zum Frauennetzwerk stammt, reflektierte die ersten Monate des Netzwerks und nahm Anregungen zur Weiterentwicklung entgegen.
  • Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG): Die neuen Förderkonditionen der KfW
    Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) wird unter den Rahmenbedingungen des neuen Gebäudemodernisierungsgesetzes fortgesetzt. Ziel ist es, den Energieverbrauch und die CO2-Emissionen im Gebäudesektor zu senken. Mit den ab 21. Juli 2026 geltenden neuen Förderkonditionen steigt der maximale Förderhöchstbetrag auf 28.000 Euro. Je nach Maßnahme können Zuschüsse von bis zu 80 Prozent der förderfähigen Kosten in Anspruch genommen werden.
  • Anschlagsfeier für den Auerbergtunnel
    Mit der Anschlagsfeier am Autobahnende der A95 vor dem künftigen Nordportal des Auerbergtunnels ist ein Meilenstein für den vierstreifigen Ausbau der B2neu zwischen Eschenlohe und Oberau-Nord erreicht. Der rund 3,75 Kilometer lange Ausbauabschnitt mit dem etwa 1,9 Kilometer langen, zweiröhrigen Auerbergtunnel ist ein bedeutendes Infrastrukturprojekt für die Verkehrsachse von München in Richtung Garmisch-Partenkirchen und weiter nach Österreich.
  • bvse begrüßt geplante Erleichterungen bei Ersatzbaustoffverordnung und Genehmigungsverfahren
    Der bvse-Recycling Germany begrüßt das vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit vorgelegte Maßnahmenpaket zur Stärkung eines modernen, digitalen und wirksamen Umweltschutzes (UMoP). Die Reform der Ersatzbaustoffverordnungsstelle stelle den zentralen Fortschritt des UMoP-Pakets für die Mineralikbranche dar. Insgesamt schaffe das Maßnahmenbündel bessere Voraussetzungen für Investitionen, stärke das Baustoffrecycling und leiste einen wichtigen Beitrag zum Ausbau einer leistungsfähigen Kreislaufwirtschaft in Deutschland.
  • Neue BBSR-Studie zeigt: Viele Bauabfälle könnten vermieden werden
    Beim Bauen entstehen große Mengen Abfall, doch ein erheblicher Teil davon wäre vermeidbar. Eine neue Studie vom Institut für Bauwirtschaft und Baubetrieb der TU Braunschweig zeigt: Nicht erst die Entsorgung auf der Baustelle entscheidet über die Mengen und Qualitäten der Bauabfälle. Bereits bei Planung, Materialbestellung, Transport und Lagerung werden wichtige Weichen gestellt. Das vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) geförderte Forschungsprojekt „Zero Waste Baulogistik“ hat untersucht, wie Bauabfälle entstehen, warum sie anfallen und wie sie sich reduzieren lassen.
  • In drei Stunden: Roboter fertigen präzise, belastbare Betonteile
    Robotik, Digitalisierung und automatisierte Fertigung könnten das Bauen deutlich schneller, präziser und effizienter machen.Die neue Forschungsanlage CREATE an der Ruhr-Universität Bochum zeigt, wie Betonbauteile künftig in wenigen Stunden hergestellt werden können. Für den konstruktiven Ingenieurbau eröffnet die robotergestützte Produktion neue Perspektiven - von der seriellen Vorfertigung bis zur ressourcenschonenden Wiederverwendung von Bauteilen.
  • Bauwirtschaft bleibt zweigeteilt: Hochbau schwach, Infrastruktur/Tiefbau robust
    Die deutsche Bauwirtschaft bleibt auch 2026 gespalten: Während der Hochbau weiter unter hohen Kosten, Zinsen und regulatorischen Hürden leidet, entwickelt sich der Infrastrukturbau dank öffentlicher Investitionen zum zentralen Wachstumstreiber. Die aktuelle Hochbau- und Infrastrukturprognose von EY-Parthenon zeigt, warum eine echte Trendwende im Hochbau wohl erst ab 2027 zu erwarten ist - und warum verlässliche Investitionen in die Infrastruktur für die Branche immer wichtiger werden.
  • Tragendes Lehmsteinmauerwerk im Erweiterungsbau der AVA Augsburg
    Mit dem Erweiterungsbau des Verwaltungsgebäudes der AVA Abfallverwertung Augsburg KU entsteht ein richtungsweisendes Projekt für das kreislauffähige Bauen im mehrgeschossigen Hochbau - in einer innovativen Massivbauweise aus ungebrannten GIMA Lehmhochlochziegeln. Sowohl tragende als auch nichttragende Innen- und Außenwände nutzen hierbei die tektonischen und raumklimatischen Qualitäten des Lehms.
  • KI im Bauwesen: „Hackathon ConStructAI“ bringt innovative Lösungen auf den Weg
    Praxisnahe Herausforderungen regionaler Bauunternehmen beim Hackathon „ConStructAI: Bauwesen neu denken mit KI“ des Centers für Künstliche Intelligenz (CAIRO): Riedel Bau, Julius Berger International, open bydata und die Fakultät für Architektur und Bauingenieurwesen der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS) hatten komplexe Fragestellungen mitgebracht, an denen rund 90 Hackerinnen und Hacker arbeiteten, während Branchen-Gäste und Interessierte die Keynote-Sessions im CAIRO verfolgten.
  • Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im Mai 2026: Plus 3,3 Prozent zum Vormonat
    Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist im Mai 2026 gegenüber April 2026 kalender- und saisonbereinigt um 3,3 % gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, nahm der Auftragseingang im Hochbau um 3,1 % ab und im Tiefbau um 8,7 % zu. Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich war der kalender- und saisonbereinigte Auftragseingang von März 2026 bis Mai 2026 um 2,6 % höher als in den drei Monaten zuvor (Hochbau: +5,3 %; Tiefbau: +0,3 %).
  • Neues Positionspapier: „Allgemeine anerkannte Regeln der Technik und Stand der Technik im Bauordnungsrecht“
    Das deutsche Bauordnungsrecht macht technische Normen über die Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen (VV TB) verbindlich. Wer plant, baut oder genehmigt, muss sich an diese Normen halten. Soweit ist das System klar. Unklar wird es, sobald eine eingeführte Norm in ihrem Text auf weitere Normen verweist und diese wieder auf weitere. Dazu haben bauforumstahl und der Deutsche Stahlbau-Verband DSTV jetzt ein neues Positionspapier veröffentlicht.
  • Qualität hat ihren Preis - fehlende Qualität einen höheren
    Wie viel darf Qualität kosten - und was kostet es, wenn sie fehlt? In der aktuellen Kammerkolumne in der Bayerischen Staatszeitung macht Dr.-Ing. Ulrich Scholz deutlich, warum eine einseitige Preisorientierung bei der Vergabe von Planungs- und Bauleistungen zu kurz greift und welche Bedeutung qualitätsvolle Planung für den langfristigen Erfolg von Bauvorhaben hat. Qualität in Planung und Bau ist keine Frage des niedrigsten Preises, sondern eine zentrale Voraussetzung für sichere, wirtschaftliche und nachhaltige Bauwerke.
  • Bundesingenieurkammer zu den Beschlüssen des Entlastungskabinetts: Insgesamt positiv, aber weiterer Handlungsbedarf
    Die Bundesingenieurkammer (BIngK) bewertet die Beschlüsse des sogenannten zweiten Entlastungskabinetts am 15. Juli 2026 insgesamt positiv. Aus Sicht der Ingenieurinnen und Ingenieure greifen zahlreiche Maßnahmen zentrale Hemmnisse bei Planungs-, Genehmigungs- und Bauverfahren auf. Gleichzeitig sei der Bürokratieabbau mit den jetzt beschlossenen Reformen keineswegs abgeschlossen. Insbesondere beim Bauordnungsrecht, bei technischen Regelwerken und der Digitalisierung der Verwaltung gebe es weiteren Optimierungsbedarf.
  • Baugenehmigungen für Wohnungen im Mai 2026: Plus 24,7 % zum Vorjahresmonat
    Im Mai 2026 wurde in Deutschland der Bau von 21.000 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 24,7 % oder 4.200 Baugenehmigungen mehr als im Mai 2025. Dabei stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen im Neubau um 29,9 % oder 4.100 auf 17.800. Die Zahl genehmigter Wohnungen, die durch den Umbau bestehender Gebäude entstehen, stieg im Mai 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,0 % oder 100 auf 3.200.
  • Bundesingenieurkammer fordert praxisgerechte Nachbesserungen der BEG-Förderung
    Die Bundesingenieurkammer (BIngK) sieht in den geplanten Änderungen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) zwar sinnvolle Ansätze, fordert jedoch an mehreren Stellen Nachbesserungen. In ihrer Stellungnahme zu den Richtlinienentwürfen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) spricht sie sich für eine einfachere, verlässlichere und stärker an der tatsächlichen Energie- und CO₂-Einsparung ausgerichtete Förderung aus.
  • Bayerischer Energiepreis 2026: Die Preisträger
    Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat den Bayerischen Energiepreis 2026 verliehen und die Preisträgerinnen und Preisträger im feierlichen Rahmen in München ausgezeichnet. Der Bayerische Energiepreis wurde Anfang Juli an neun Projekte in insgesamt sechs Kategorien vergeben. Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau war mit Vorstandsmitglied Alexander Lyssoudis in der Jury vertreten.
  • Bundesministerium für Verkehr führt Preisgleitklausel bei langfristigen baubezogenen Ingenieurverträgen ein
    Das Bundesministerium für Verkehr hat eine Preisgleitklausel für vertraglich vereinbarte Stundensätze und Pauschalen bei langfristigen baubezogenen Ingenieurverträgen eingeführt. Damit können Kostenentwicklungen bei Verträgen mit einer Laufzeit von mehr als drei Jahren künftig systematisch berücksichtigt werden. Vorausgegangen war ein intensiver fachlicher Austausch zwischen dem VBI und dem Bundesministerium. In Abstimmung mit der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt wurden hierfür das VHLF ergänzt und die erforderlichen Vertragsunterlagen angepasst.
  • Bundesingenieurkammer: Deutschland ist auf die nächste Flut nicht ausreichend vorbereitet
    Fünf Jahre nach der Flutkatastrophe im Ahrtal fordert die Bundesingenieurkammer, die Erfahrungen aus dem Wiederaufbau konsequent in die Planung, den Betrieb und den Schutz kritischer Infrastrukturen zu überführen. Angesichts zunehmender Extremwetterereignisse dürfe Deutschland nicht erst im Krisenfall reagieren, sondern müsse seine technischen, organisatorischen und rechtlichen Strukturen vorausschauend stärken. Die Bundesingenieurkammer hat hierzu Handlungsempfehlungen aus den Erfahrungen der Flutkatastrophe im Ahrtal erarbeitet.
  • Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) im Eilverfahren beschlossen
    Mit dem Beschluss des Gebäudemodernisierungsgesetzes am 10. Juli setzt die Bundesregierung ihren zentralen Baustein der Neuausrichtung der Gebäude- und Wärmepolitik um. Nach der gestrigen Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts wurde das Gesetz heute im Eilverfahren durch Bundestag und Bundesrat gebracht und kann nun stufenweise in Kraft treten. Die Bundesingenieurkammer bewertet das GModG kritisch - es fehle ein verlässlicher Transformationspfad, der Eigentümern und Planenden langfristige Orientierung für Investitionsentscheidungen gibt.
  • Umfrage zum Forschungsprojekt „Re-Glaze - Perspektiven zur Zirkularität im Glas- und Fassadensektor“
    Das Forschungsprojekt „Re-Glaze“ an der ETH Zürich befasst sich mit der Zustandsbewertung von gealtertem Glas und Verglasungselementen sowie mit der Entwicklung von Entwurfsstrategien für deren Wiederverwendung. Mit der Umfrage sollen das Potenzial, die Einschränkungen und die Herausforderungen bei der Wiederverwendung und/oder Wiederaufbereitung (Remanufacturing) von gealtertem Glas und Verglasungseinheiten analysiert werden.
  • Allianz fordert: Hitzeschutz für eine starke Wirtschaft
    Die Bundesregierung muss Hitzeschutz als Maßnahme zur Standortsicherung ernst nehmen und eine langfristig gesicherte Finanzierung für Präventions-, Anpassungs- und Investitionsmaßnahmen bereitstellen. Am 14. Juli 2026 forderte die Allianz „Gemeinsam für eine wasserbewusste Stadtentwicklung“, in der die Bundesingenieurkammer seit 2025 Mitglied ist, die Klimaanpassung als Gemeinschaftsaufgabe nach Art. 91a im Grundgesetz zu verankern. Denn Investitionen in Hitzeschutz seien Investitionen in die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland.
  • Ein kniffliges Problem zu lösen, macht einfach zufrieden
    Um Familie und Beruf in Einklang zu bringen, braucht es viel Abstimmung im Privaten, findet Maike Reuther, Tragwerksplanerin aus Regensburg. Ihre Erfahrung: Wenn Arbeitgeber ihren Mitarbeitenden bei der Arbeitszeitgestaltung entgegenkommen, ist das ein klarer Gewinn für beide Seiten. Beruflich bevorzugt sie gemischte Teams, aber einen Austausch rein unter Frauen, wie ihn das Netzwerk ingenieurinnen@bayika ermöglicht, schätzt sie sehr. Maike Reuther ist die achte Gesprächspartnerin unserer Interviewreihe mit Frauen im Ingenieurwesen.
  • Hitzestress in Städten: Konsequenzen des „Nichthandelns“
    Hitze ist mehr als ein Gesundheitsrisiko. Sie belastet unsere Städte auf vielfältige Weise: von der Mobilität über die technische Infrastruktur bis hin zu Stadtgrün, Wirtschaft und sozialer Teilhabe. Die neue Publikation „Hitzestress in Städten: Konsequenzen des „Nichthandelns“ des BBSR zeigt, welche Folgen ausbleibende Hitzevorsorge für Städte und Gemeinden sowie ihre Bewohnerinnen und Bewohner haben kann. Wer heute nicht vorsorgt, muss morgen mit erheblichen gesundheitlichen, sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Folgen rechnen.
  • Neue BEG-Förderrichtlinien ab 21. Juli 2026 in Kraft
    Ab dem 21. Juli 2026 gelten die neuen Förderrichtlinien der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Sie umfassen die Förderprogramme für Einzelmaßnahmen, Wohngebäude und Nichtwohngebäude und begleiten die Vorgaben des Gebäudemodernisierungsgesetzes. Ziel der Bundesregierung ist es, mit technologieoffenen Förderanreizen den Markt an die neuen gesetzlichen Anforderungen heranzuführen. Erstmals enthalten die Richtlinien zudem eine Definition von sogenannten Worst-Performing Buildings (WPB) im Sinne der BEG.
  • Wohnungsbau zu teuer: Bauforschungsinstitute fordern Radikalkur bei Normen
    Deutschland könnte ein Drittel mehr Wohnungen bauen, würden nicht die zu vielen und zu komplexen Normen den Neubau von Wohnungen bremsen. Mit weniger und vor allem besseren Normen hätte Deutschland erheblich mehr Wohnungen, weil dadurch die Gesamtkosten im Neubau um rund 1.000 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche gesenkt werden könnten. Dieses Fazit ziehen das Wohnungsbau-Institut ARGE (Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen) des Landes Schleswig-Holstein und das Institut für Bauforschung (IFB) des Landes Niedersachsen auf einer Pressekonferenz am 7. Juli 2026 in Berlin.
  • Klimadecken im Geschosswohnbau: Nachbarunabhängige Wartung erstmals direkt von unten
    Ein technischer Kniff beim Neubau eines Seniorenwohnzentrums in Zirndorf (Bayern) macht den Einsatz thermoaktiver Deckensysteme im mehrgeschossigen Wohnungsbau noch attraktiver: Anstatt wie üblich über die Fußböden der darüberliegenden Wohnungen, erfolgt hier der Zugriff auf die Raumklimadecke direkt von unten. Damit setzte der Betonfertigteilspezialist Dennert bei seinen DX-Therm-Decken erstmals auf eine Kopplungsstrategie, die Wartungs- bzw. Instandsetzungsarbeiten deutlich vereinfacht und gleichzeitig rechtliche Hürden sowie erheblichen Abstimmungsaufwand umgeht.
  • Neue Online-Plattform für gefährdete Infrastrukturdenkmäler in Bayern
    Historische Infrastrukturen - Bahnhöfe, Kirchen, Bauernhöfe, Industrieanlagen - prägen unsere Städte und Landschaften. Doch viele dieser Baudenkmäler stehen leer, verlieren ihre ursprüngliche Funktion oder sind vom Verfall bedroht. Eine neue Online-Plattform des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege (BLfD) zeigt anhand von Leuchtturmprojekten, wie gefährdete Infrastrukturbauten eine neue Zukunft finden können.
  • Netzwerktag: Nachwuchskräfte finden - 27.10.2026 - Neuburg/Donau - Jetzt Aussteller werden!
    Sie suchen neue Mitarbeitende, Werkstudierende oder bieten Praktikumsplätze an? Dann kommen Sie am 27. Oktober 2026 zu unserem Netzwerktag am Campus Neuburg/Donau der Technischen Hochschule Ingolstadt. Mit der Veranstaltung unterstützen wir Ingenieurbüros und öffentliche Verwaltung bei der Besetzung offener Stellen und Studierende aus dem In- und Ausland bei der Suche nach Jobs. Jetzt Aussteller werden!
  • Vergabebeschleunigungsgesetz ab 1. Juli 2026 in Kraft: Was sich für Ingenieurbüros ändert
    Mit dem am 1. Juli 2026 in Kraft getretenen Vergabebeschleunigungsgesetz will die Bundesregierung eines der größten Investitionshemmnisse in Deutschland angehen: langwierige und komplexe Vergabeverfahren. Angesichts milliardenschwerer Investitionen in Infrastruktur, Verkehr, Energie und Verteidigung soll die öffentliche Beschaffung schneller, einfacher und digitaler werden. Für Ingenieurbüros eröffnet die Reform neue Chancen, sie verändert aber auch den Wettbewerb und die Organisation öffentlicher Projekte.
  • BEG-Reform: Bundesingenieurkammer fordert Nachbesserungen bei Gebäudehülle und individuellem Sanierungsfahrplan
    Die Bundesregierung hat am 8. Juli 2026 die Eckpunkte für neue Förderbedingungen für die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) veröffentlicht. Die Bundesingenieurkammer bewertet die geplanten Änderungen der BEG kritisch. Zwar sind einzelne Anpassungen - etwa die schrittweise Reduzierung des Klimageschwindigkeitsbonus oder die Neuausrichtung einzelner Förderbestandteile - grundsätzlich nachvollziehbar. Aus Sicht der Ingenieurinnen und Ingenieure drohen jedoch erhebliche Fehlanreize bei der energetischen Sanierung von Bestandsgebäuden.
  • Rückblick auf den 14. Vergabetag Bayern mit Dr.-Ing. Werner Weigl
    Unter dem Leitgedanken „Verlässlich. Relevant. Neu gedacht!“ fand am 10. Juni 2026 der 14. Vergabetag Bayern mit neuem Konzept und neuer Location im Stammhaus der IHK München und Oberbayern statt. Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau war wieder Kooperationspartner und mit ihrem 2. Vizepräsidenten Dr.-Ing. Werner Weigl bei der Podiumsdiskussion „Unterschwellenvergabe - Aktuelle Erfahrungen und Perspektiven“ vertreten.
  • Kritik an höheren Gebühren für Energieeffizienz-Experten
    Die angekündigte Erhöhung der Gebühren für die Eintragung in die Energieeffizienz-Expertenliste des Bundes stößt bei den Dachorganisationen Bundesingenieurkammer, Bundesarchitektenkammer und Gebäudeenergieberater Ingenieure Handwerker (GIH) auf deutliche Kritik. Aus ihrer Sicht steht die Entscheidung im Widerspruch zu den aktuellen Bemühungen der Bundesregierung, die energetische Modernisierung des Gebäudebestands zu beschleunigen und Investitionen in Sanierungen zu erleichtern. Zudem könnte der Verbraucherschutz leiden, den die Listenführung verfolgt.
  • Vergabebeschleunigungsgesetz: Interview mit Dr.-Ing. Werner Weigl
    Das Vergabebeschleunigungsgesetz tritt nach langwierigen Verhandlungen am 1. Juli 2026 in Kraft. Der Arbeitskreis "Vergabe" der Bundesingenieurkammer hat sich für den Kompromiss eines alternativen Beschaffungsmodells und deren rechtliche Konkretisierung intensiv eingesetzt. Die Anpassungen des Gesetzes schaffen Flexibilität, ohne die losweise Vergabe grundsätzlich zu verdrängen. Der Arbeitskreisvorsitzende, Dr.-Ing. Werner Weigl, gibt im Interview mit dem Deutschen Ingenieurblatt eine fachliche Einschätzung des neuen Gesetzes.
  • BMWSB veröffentlicht Mustervertrag zum Erbbaurecht
    Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) hat einen Mustervertrag zum Erbbaurecht veröffentlicht. Ziel ist es, insbesondere Kommunen, Stiftungen sowie weitere gemeinwohlorientierte Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer bei der rechtssicheren und praxistauglichen Gestaltung von Erbbaurechtsverträgen zu unterstützen. Mit der Veröffentlichung des Mustererbbaurechtsvertrags setzt das BMWSB eine Empfehlung des "Bündnisses bezahlbarer Wohnraum" aus der 20. Legislaturperiode um.
  • Bundesregierung weist Forderungen des Bundesrates zum Gebäudemodernisierungsgesetz zurück
    Die Bundesregierung hat ihre Gegenäußerung zur Stellungnahme des Bundesrates zum geplanten Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) vorgelegt. Darin hält sie zwar an einzelnen Prüfaufträgen fest, weist jedoch zentrale Änderungsvorschläge der Länder zurück. Der Bundesrat hatte Mitte Juni umfangreiche Änderungen am Entwurf verlangt. Die Länder kritisierten u. a. mögliche Fehlanreize zugunsten fossiler Heizungen, zu geringe Berücksichtigung der kommunalen Wärmeplanung sowie Risiken für Mieterinnen und Mieter. Zudem forderten mehrere Ausschüsse strengere Klimavorgaben und eine stärkere Ausrichtung auf erneuerbare Energien.
  • FH-Studentin entwickelt kooperatives Lernspiel zur Hochwasserprävention
    Wie entsteht Hochwasser und wie können Städte und Gemeinden sich besser davor schützen? Mit diesen Fragen hat sich die Designstudentin Mette Maibaum im Rahmen ihres Masterstudiums am Fachbereich Gestaltung der FH Aachen beschäftigt. Herausgekommen ist kein klassischer Forschungsartikel und auch keine PowerPoint-Präsentation, sondern ein kooperatives Brettspiel namens „Overflow“, das komplexe Zusammenhänge rund um Hochwasserschutz verständlich vermittelt.
  • Digitale Sprechstunde: Listeneintragung - wieso, weshalb, warum? - 14.10.2026 - Kostenfrei!
    Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau führt neben gesetzlichen Listen, in die sich Ingenieure im Bauwesen bei entsprechender Qualifikation eintragen lassen können auch Servicelisten, in die sich exklusiv nur Mitglieder der Kammer eintragen lassen können. Am 14. Oktober 2026 erfahren Sie in der digitalen Sprechstunde mit unserer Ingenieurreferentin Irma Voswinkel alles Wissenswerte über die Eintragung in die verschiedenen Fach- und Servicelisten. Wir freuen uns auf Sie! Gleich anmelden - die Teilnahme ist kostenfrei!
  • Interview: Wie Städte kühler werden können
    Wie können wir Städte gestalten, die auch in einem heißeren Klima lebenswert bleiben? Im Interview spricht Ben Gottkehaskamp von der TU München darüber, wie Menschen Hitze im städtischen Raum wahrnehmen und wie Planer besser verstehen können, wann die Bedingungen unangenehm oder sogar gefährlich werden. „Menschen empfinden Hitze sehr unterschiedlich. Wenn wir diese Unterschiede besser verstehen, können wir Außenbereiche gestalten, die für alle sicherer, gesünder und angenehmer sind“, so Gottkehaskamp.
  • Bauprojekte für Kurzfilmreihe „Anders Bauen - Pioniere der Transformation“ gesucht
    Die Bundesstiftung Bauakademie (BSBA) hat einen Projektaufruf für die Kurzfilmreihe "Anders bauen - Pioniere der Transformation" gestartet. Gesucht werden Projekte, in denen durch Umbau, Sanierung, Umnutzung, Nachverdichtung oder Aufstockung neuer Wohnraum geschaffen und klima- und ressourcenschonende Bauweisen umgesetzt wurden. Für die neue Kurzfilmreihe können sich Bauherren und Projektteams mit ihren Bau- oder Umbauprojekten bewerben.
  • Weltweit erster Supermarkt aus dem 3D-Betondrucker
    In Neubulach entsteht der weltweit erste Supermarkt im 3D-Betondruck - und das mit deutlicher CO2-Reduzierung. Was bislang vor allem in Pilotprojekten, Wohngebäuden oder kleineren Referenzobjekten zum Einsatz kam, wird hier für den Lebensmittelhändler Netto Marken-Discount erstmals auf einen realen Handels- und Gewerbebau im industriellen Maßstab übertragen. Das Projekt verbindet zwei zentrale Zukunftsthemen der Bauindustrie: automatisierten 3D-Betondruck und CO2-reduzierte Baustoffe.
  • Förderprogramm „Gewerbe zu Wohnen“ ist am 1. Juli 2026 gestartet
    An vielen Orten in Deutschland gibt es unsanierte und leerstehende Leerstand wird Wohnraum: Attraktive Förderung von bis zu 30.000 Euro je Wohneinheit. Gleichzeitig fehlt es vielerorts an Wohnraum. Mit dem neuen Förderprogramm „Gewerbe zu Wohnen“, das am 1. Juli gestartet ist und für das im Jahr 2026 insgesamt 300 Mio. Euro bereitstehen, wird eine attraktive Förderkulisse geschaffen, um ungenutzte Gewerbeimmobilien in Wohnraum umzubauen.
  • Innovative Lösungen zur Verlängerung der Nutzungsdauer von Brücken
    Das zunehmende Alter der deutschen Verkehrsinfrastruktur rückt insbesondere Brückenbauwerke immer stärker in den Fokus der Öffentlichkeit. Besonders eindrücklich zeigen dies aktuelle Ereignisse wie die Sperrung der Bonner Nordbrücke oder der Talbrücke Rahmede. Bei einer Fachveranstaltung der Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen (BASt) im Bonner Bundesministerium für Verkehr (BMV) wurden jetzt Zwischenergebnisse aus 10 Forschungsprojekten zur Verlängerung der Restnutzungsdauer von Straßenbrücken vorgestellt.
  • HOAI-Novelle: Wo wir derzeit stehen
    Viele Ingenieurbüros sehen sich seit Jahren mit steigenden Personal- und Gemeinkosten, wachsenden fachlichen Anforderungen, zunehmenden Haftungsrisiken sowie einem intensiven Preiswettbewerb konfrontiert. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich in zahlreichen Bereichen deutlich verändert. Der VBI informiert zum aktuellen Stand der HOAI-Novelle.
  • Wohnungswirtschaft warnt vor Neubau-Kollaps
    Die sozial orientierte Wohnungswirtschaft warnt: Ihre Investitionskraft fließt immer stärker in Erhalt, Klimaschutz und Umbau des Bestands - und fehlt damit für dringend benötigten bezahlbaren Neubau. 2025 investierten die GdW-Unternehmen insgesamt 20,8 Milliarden Euro. Die Bestandsinvestitionen stiegen auf 12,7 Mrd. Euro, die Neubauinvestitionen sanken auf 8,1 Mrd.Euro. Für 2026 droht bei den Neubauinvestitionen ein Einbruch um fast 26 Prozent auf rund 6 Mrd. Euro. Erhalt, Klimaschutz, altersgerechter Umbau und Digitalisierung binden immer mehr Mittel - der Spielraum für neue bezahlbare Wohnungen wird kleiner.
  • BDB legt Resilienz-Bauplan für Deutschland vor
    Der Resilienz-Bauplan des BDB ist ein Beitrag zu einer neuen Vorsorgekultur im Planen und Bauen. Ziel ist eine gebaute Umwelt, die nicht nur nachhaltiger, sondern auch robuster, anpassungsfähiger und sozial verlässlicher wird. In zehn Punkten beschreibt der BDB, was jetzt getan werden muss, um Gebäude, Infrastruktur, Quartiere und Gesellschaft widerstandsfähiger gegen Klimawandel, Extremwetter, Versorgungsausfälle, fragile Lieferketten und neue Bedrohungslagen zu machen.
  • Digitale Sprechstunde: Alles zur Kammermitgliedschaft - 21.10.2026 - Kostenfrei!
    Bei unserer neuen Digitalen Sprechstunde am 21. Oktober 2026 erfahren Sie alles Wissenswerte rund um die Mitgliedschaft in der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau - als Freiwilliges Mitglied oder als Beratender Ingenieur. Anschließend haben Sie Gelegenheit, Ihre Fragen loszuwerden. Wir freuen uns auf Sie!
  • Zehn typische Schadenrisiken bei der nachhaltigen Sanierung von Wohngebäuden
    Wer eine Bestandsimmobilie energetisch oder nachhaltig sanieren möchte, steht meist vor einem anspruchsvollen Projekt: Alte Bausubstanz trifft komplexe technische Anforderungen und mehrere Gewerke müssen zusammengebracht werden. Eine neue Kurzstudie im Auftrag des Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB), erstellt vom Institut für Bauforschung e. V. (IFB), zeigt anhand von zehn typischen Fallbeispielen, wo bei der Bestandssanierung besonders häufig Schadenrisiken entstehen und wie Verbraucherinnen und Verbraucher diese vermeiden können.
  • Neuer BBSR-Leitfaden „Einfach Um-Bauen“
    Der neue Leitfaden „Einfach Um-Bauen“ des Bundesinstitutes für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) widmet sich der Frage, wie Wohngebäude wirksam und zugleich wirtschaftlich im Sinne der Klimaschutzziele modernisiert werden können. Im Mittelpunkt stehen robuste, systemische Sanierungsansätze, die CO₂-Emissionen deutlich reduzieren, Ressourcen schonen und dabei die Entwicklung der Warmmiete berücksichtigen. Die Publikation zeigt praxisorientierte Wege auf, wie der Gebäudebestand zukunftsfähig weiterentwickelt werden kann. Der Leitfaden ist kostenfrei zum Download erhältlich.
  • Geschäftsklima im Straßenbau leicht verbessert
    Das Geschäftsklima im Straßenbau hat sich im Juni etwas verbessert. Der Indikator stieg auf minus 25,5 Punkte, nach minus 27,6 Punkten im Mai. Sowohl die Indikatoren der Geschäftslage (minus 14,5) als auch der Erwartungen (minus 35,9) stiegen leicht. Doch insgesamt verschlechtert sich die Geschäftslage seit Ende 2018. Im Juni gaben die Unternehmen an, dass ihre Auftragsbestände etwa 3,4 Monate ausreichen. Im langfristigen Durchschnitt sind es 2,6 Monate.
  • Bundesregierung stellt Reformpaket für Deutschland vor
    Die Regierungsparteien haben am 2. Juli 2026 der Öffentlichkeit ihr „Programm für Aufschwung und Beschäftigung“ vorgestellt. Mit 34 Einzelmaßnahmen will die Koalition dem zunehmenden Druck durch globale Krisen und veränderte Handelsbedingungen begegnen, um die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu stärken und den sozialen Zusammenhalt zu sichern. Die Regierungsbeschlüsse bedeuten auch Veränderungen für Ingenieurbüros und für deren Beschäftigte.
  • Digitale Sprechstunde: Den Notfall im Ingenieurbüro regeln - 04.11.2026 - Online - Kostenfrei!
    Ob Listeneintragung, Ingenieurversorgung oder Existenzgründung – zu all diesen Themen können Sie sich bei uns informieren und nachfragen. Dazu bieten wir in regelmäßigen Abstände die digitalen Sprechstunden mit unserer Ingenieurreferentin Irma Voswinkel an. Am 4. November 2026 geht es darum, wie Sie Ihr Ingenieurbüro vor ernsthaften Schäden oder existenzbedrohenden Verlusten schützen können. Gleich anmelden - die Teilnahme ist kostenfrei!
  • TUM-Kinderoase: Schlüsselübergabe mit Star-Architekt Francis Kéré
    Das erste dauerhafte Gebäude des Star-Architekten Prof. Francis Kéré in Europa steht an der Technischen Universität München (TUM). Nach gut zwei Jahren Bauzeit wurde die „Kinderoase an der TUM“ ihrer Bestimmung übergeben. Künftig werden in der vertikalen Kindertagesstätte bis zu 60 Kinder von TUM-Angehörigen betreut. Kéré wurde 2022 mit dem Pritzker-Preis, auch „Nobelpreis für Architektur“ genannt, ausgezeichnet und ist Professor an der TUM für Architectural Design and Participation.
  • Bayerischer Schüler baut das beste Arena-Modell Deutschlands
    Die bayerischen Finalisten erzielen im deutschlandweiten Schülerwettbewerb Junior.ING das bislang beste bayerische Ergebnis - und das in beiden Alterskategorien. Zwei Viertklässlerinnen aus Niederbayern belegen den 3. Platz im Bundesfinale in der Alterskategorie I (bis 8. Klasse) und setzen sich damit gegen deutlich ältere Kinder durch. In der Alterskategorie II (ab 9. Klasse) geht sogar der 1. Platz nach Bayern. Die Preise wurden am Freitag, 19.06.2026 in Berlin im Technikmuseum verliehen.
  • Bundestag beschließt Infrastruktur-Zukunftsgesetz
    Mit dem Infrastruktur-Zukunftsgesetz hat der Bundestag am 26. Juni 2026 ein Gesetzespaket verabschiedet, das Planungs-, Genehmigungs- und Bauverfahren für zentrale Infrastrukturvorhaben deutlich beschleunigen soll. Ziel ist es, Investitionen in Verkehrswege, Wasserstraßen, Schieneninfrastruktur sowie Hochwasser- und Küstenschutz schneller umzusetzen und vorhandene Planungskapazitäten effizienter einzusetzen. Die Bundesingenieurkammer unterstützt das Gesetz als eine wichtige Voraussetzung, um den Investitionsstau bei Straßen, Brücken, Schienen und Wasserstraßen abzubauen.
  • Kontroverse Bundestagsdebatte zum Baugesetzbuch-Upgrade
    Der Bundestag hat am 25. Juni 2026 in erster Lesung über das sogenannte „BauGB-Upgrade“ beraten. Dabei wurde deutlich: Die Notwendigkeit schnellerer Planungs- und Genehmigungsverfahren sowie zusätzlicher Impulse für den Wohnungsbau wird fraktionsübergreifend anerkannt. Kontrovers diskutiert wurden hingegen Umfang und Folgen der vorgesehenen Verfahrensvereinfachungen. Für Ingenieurbüros könnten digitale Verfahren, kürzere Abstimmungswege und beschleunigte Bauleitplanungen künftig zum Standard werden.

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