Unser Frauennetzwerk ingenieurinnen@bayika.de
Für mehr Frauen und mehr Sichtbarkeit im Ingenieurberuf
Das Netzwerk "ingenieurinnen@bayika" ist ein Zusammenschluss der in der Bayerischen
Ingenieurekammer-Bau organisierten Frauen. Ziel des BayIka-Frauennetzwerkes ist es, den fachlichen und persönlichen Austausch zu stärken und die Frauen in den Bauberufen
nachhaltig sichtbar zu machen. Um dies zu erreichen, interviewen wir Frauen aus dem Bauwesen und laden regelmäßig zu Veranstaltungen in die verschiedenen Regionen Bayerns ein. Die Kick-Off-Veranstaltung zur Gründung des Netzwerks ingenieurinnen@bayika.de fand am Donnerstag, den 5. Februar 2025 in München statt.
Die Idee zur Gründung eines Frauennetzwerks stammt aus dem Ausschuss „Leben Arbeit Karriere“, der es sich auf die Fahnen geschrieben hat, gemeinsam mit dem Arbeitskreises „Gleichstellung“ für mehr Sichtbarkeit von Frauen in Ingenieurberufen zu sorgen.
Denn weibliche Vorbilder sind wichtig, um junge Frauen und Mädchen
für den Beruf der Ingenieurin zu begeistern.
Meldet euch im Verteiler des Netzwerks ingenieurinnen@bayika.de an, um über alle Aktivitäten auf dem Laufenden zu bleiben und schreibt uns Anregungen, Ideen und Wünsche gerne direkt an ingenieurinnen@bayika.de.
Im Netzwerk möchten wir:
- Erfahrungen austauschen
- Berufsstand gestalten
- Einfluss auf die Kammerarbeit nehmen
- Sichtbarkeit schaffen
- Vorbild sein und Nachwuchs fördern
- Eine vielfältige, gerechte
und zukunftsfähige Bauwelt formen
Was ist Euch wichtig?
Habt Ihr Ideen oder Wünsche an das Frauennetzwerk ingenieurinnen@bayika.de?
- Welche
Frau sollten wir noch interviewen?
- Wen
sollen wir zu den Regionalveranstaltungen einladen?
- Welchen
Impulsvortrag wünscht ihr euch zum nächsten Netzwerktreffen?
Schreibt uns eure Ideen an ingenieurinnen@bayika.de
Registrierung für das Frauennetzwerk ingenieurinnen@bayika.de
Registriere Dich hier für das Frauennetzwerk ingenieurinnen@bayika.de. Wir informieren Dich dann über Neuigkeiten aus dem Frauennetzwerk und laden Dich zu den Veranstaltungen des Netzwerks ein.
Unsere Netzwerk-News und Veranstaltungen
Die erfolgreiche Veranstaltungsreihe "Bauingenieurin: gestern, heute, morgen" war am 12. Mai 2026 in Bamberg zu Gast. Stephanie Sierig, Vorsitzende des Ausschusses "Leben | Arbeit | Karriere" der Kammer, sprach mit Hertha Ulm, Gisela Raab und Anja Antoniali-Leistner über ihren Weg ins Bauingenieurwesen. Alle drei führ(t)en erfolgreich ein Ingenieurbüro und haben dieses vom Vater bzw. Schwiegervater übernommen. Alle haben ihren eigenen Führungsstil gefunden - und verrieten im Gespräch, was ihnen dabei wichtig ist.
Am diesjährigen Girls’ Day öffnete die SOFiSTiK AG ihre Türen an den Standorten Garching bei München und Nürnberg und begrüßte dort jeweils sechs Schülerinnen, die einen Tag lang die Welt des Bauingenieurwesens und der Softwareentwicklung kennenlernen konnten. Ziel des bundesweiten Aktionstags ist es, Mädchen frühzeitig für technische und naturwissenschaftliche Berufe zu begeistern – ein Anliegen, das bei der SOFiSTiK auf großes Engagement trifft. Mit dabei war auch Katharina Wolgast, die in der Kammer Teil des Frauennetzwerks ingenieurinnen@bayika ist.
Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau trauert um Dipl. Ing. (Univ) Heidi Aschl, die am 22. April 2026 im Alter von 72 Jahren verstorben ist. Aschl war der Kammer seit ihrer Gründung eng verbunden und gestaltete diese aktiv mit. Sie war Mitglied der allerersten Vertreterversammlung - als eine von nur drei Frauen - und wurde 1995 erstmals in den Vorstand der Kammer gewählt. 2003 wurde sie dann Präsidentin der Kammer. Damit war sie nicht nur die erste bayerische Frau, die eine Ingenieurekammer führte, sie war sogar deutschlandweit die erste Ingenieurin in dieser Funktion. Das Amt der Präsidentin der BayIka-Bau hatte sie bis 2007 inne.
In Teil 6 unserer Interviewreihe mit Frauen im Ingenieurwesen sprechen wir mit Anita Reichl-Lachmann, eine von bundesweit nur fünf weiblichen Prüfsachverständigen im konstruktiven Ingenieurbau im Eisenbahnbereich. Frau Reichl-Lachmann absolvierte vor ihrem Studium eine Ausbildung zur Bauzeichnerin. Anschließend ging sie im gleichen Büro den Weg von der Werksstudentin zur geschäftsführenden Gesellschafterin. Wie der hausinterne Weg zur Führungskraft klappte und wie sie Job und Familie wuppt, erzählt sie im Interview.
Deutschland lässt wirtschaftliches Potenzial in Milliardenhöhe ungenutzt: Kurz vor der Hannover Messe, dem weltweit wichtigsten Branchentreff der Industrie, hat der VDI gemeinsam mit dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW) neue Zahlen zur Rolle von Ingenieurinnen für den Standort Deutschland vorgestellt. Im Rahmen einer Pressekonferenz präsentierte der VDI ein Gutachten, das zeigt: Deutschland nutzt das Potenzial von Frauen in Ingenieur- und Informatikberufen noch immer nicht ausreichend.
Vielfalt, Gleichberechtigung und die Förderung von Talenten sind zentrale Anliegen der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau. Mit der Gründung eines neuen Frauennetzwerks setzt die Kammer ein starkes Zeichen für mehr Sichtbarkeit und Einfluss von Ingenieurinnen. Die Bayerische Staatszeitung beleuchtet in einem am 27. Februar 2026 erschienenen Artikel, wie das Netzwerk den Weg für innovative Ideen und bessere Lösungen ebnet und warum eine diverse Teamzusammensetzung für die Zukunft der Branche unverzichtbar ist.
Der Bauingenieurberuf erfreut sich großer Beliebtheit - 30 Prozent der Studierenden sind Frauen. Aber auch das Interesse von Frauen an gewerblichen Berufen hat deutlich zugenommen. „Wir freuen uns, dass sich so viele Frauen für den abwechslungsreichen und spannenden Beruf des Bauingenieurs interessieren. Immerhin sind von den derzeit 60.150 Studierenden des Fachs Bauingenieurwesen 18.200 weiblich (30 %), vor 25 Jahren lag der Anteil nur bei 20 %.
Die erfolgreiche Veranstaltungsreihe "Bauingenieurin: gestern, heute, morgen" wird fortgesetzt und gastiert in Bamberg! Nach Nürnberg, Deggendorf und Kempten kommen wir nun nach Oberfranken. Vier Ingenieurinnen mit unterschiedlichem beruflichen Hintergrund und Berufserfahrung tauschen sich über Herausforderungen für Frauen im Ingenieurberuf aus und berichten von ihren persönlichen Erfahrungen. Mit dabei ist Dipl.-Ing. (FH) Hertha Ulm, das älteste weibliche Kammermitglied. Sie ist auch im hohen Alter noch zwei Tage die Woche als Seniorpartnerin im Büro aktiv - und denkt noch lange nicht ans Aufhören.
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