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Mich fasziniert der Gedanke, unsere gebaute Umwelt zu gestalten

Interviewserie mit Frauen im Ingenieurwesen: Nina Jelínek M.Sc.

20.05.2026 - München

Mich fasziniert der Gedanke, unsere gebaute Umwelt zu gestalten

Die gebaute Umwelt gestalten, diese Vorstellung reizte Nina Jelínek bereits als Schülerin. Die junge Ingenieurin achtet bei den von ihr geplanten Bauwerken darauf, dass sie Sicherheit, Teilhabe und Lebensqualität von Menschen miteinander verbinden. Brandschutz und barrierefreies Bauen sind ihr Metier. Nina Jelínek ist außerdem überzeugte Netzwerkerin. Sie ist Mitglied im BayIka-Frauennetzwerk ingenieurinnen@bayika und treibt die Weiterentwicklung eines firmeninternen Netzwerks bei ihrem Arbeitgeber voran. Nina Jelínek ist die siebte Gesprächspartnerin unserer Interviewreihe mit Frauen im Ingenieurwesen.

"Beim Girl´s day habe ich das Bauen für mich entdeckt"

Frau Jelínek, vielen Dank, dass Sie sich Zeit für das Interview mit uns nehmen. Sie haben Bauingenieurwesen an der TU München studiert. Wann und warum ist Ihr Wunsch gereift, Bauingenieurin zu werden?

Nina Jelínek als Werkstudentin auf einer Baustelle (2019). 
Nina Jelínek als Werkstudentin auf einer Baustelle (2019).

Ursprünglich hatte ich den Wunsch, Architektin zu werden. Mich faszinierte schon früh die Vorstellung, unsere gebaute Umwelt aktiv mitzugestalten. Besonders beeindruckt haben mich dabei immer Bauwerke, die über Jahrhunderte oder sogar Jahrtausende hinweg erhalten geblieben sind und bis heute ganze Stadtbilder prägen. Einen Beitrag dazu zu leisten, hat mich schon damals begeistert.

In der elften Klasse nahm ich deshalb am Girl’s Day teil und durfte ein lokales Architekturbüro kennenlernen. Dort stellte sich heraus, dass der geschäftsführende Architekt ursprünglich Bauingenieur war. Er erklärte mir, dass Bauingenieurinnen und Bauingenieure durchaus auch in architektonischen Bereichen tätig sein können, umgekehrt sei das jedoch deutlich schwieriger.

Daraufhin habe ich mich intensiver mit dem Studium des Bauingenieurwesens beschäftigt und schnell gemerkt, dass dieser Weg sehr gut zu mir passt. Kreative Gestaltung finde ich zwar spannend, gleichzeitig liegen mir analytisches Denken und die Arbeit mit Zahlen besonders. 

Die Verbindung aus technischem Verständnis, Verantwortung und dem Mitwirken an langlebigen Bauwerken hat mich letztlich überzeugt, Bauingenieurin zu werden. Bis heute motiviert mich der Gedanke, an Bauwerken mitzuwirken, die Menschen langfristig nutzen und erleben.

Sie haben 2018 den Bachelor gemacht, 2021 dann den Master. Etwa die Hälfte Ihres Masterstudiums ist in die Corona-Zeit gefallen. Wie haben Sie das empfunden?

Zum Glück fiel die Corona-Zeit bei mir genau in eine Studienphase, in der die Auswirkungen vergleichsweise gut zu bewältigen waren. Im Sommersemester 2020 habe ich vor allem noch Seminare besucht, Seminararbeiten geschrieben und an kleineren Gruppenarbeiten gearbeitet. Die Vorlesungen fanden online statt und ehrlich gesagt war es für ein Semester sogar angenehm, flexibel von überall aus teilnehmen zu können.

Nina Jelínek im Kreise ihrer Familie bei der Masterfeier im Jahr 2022. 
Nina Jelínek im Kreise ihrer Familie bei der Masterfeier im Jahr 2022.

Ab Herbst 2020 habe ich dann hauptsächlich mein Masterarbeitsthema gesucht und anschließend meine Masterarbeit geschrieben. Da das Thema eher theoretisch und stark computerbasiert war, ließ sich vieles gut von zu Hause aus bearbeiten. Besonders schön war für mich, dass ich meine fertige Arbeit persönlich abgeben konnte. Die Abschlusspräsentation lief dann zwar online, aber das hatte auch einen kleinen Vorteil: Meine Nervosität ließ sich vor dem Bildschirm etwas besser verbergen.

Rückblickend habe ich in dieser Zeit gelernt, wie wichtig Eigenorganisation und gute Kommunikation sind. Diese Fähigkeiten helfen mir heute ebenfalls im Berufsleben.

Und wie lief es mit dem Berufseinstieg "in Corona"? Haben Sie Vorgesetzte und Kolleg:innen erstmal nur am Bildschirm kennengelernt?

Ich hatte beim Berufseinstieg das große Glück, dass ich bereits seit meinem dritten Studiensemester als Werkstudentin in der Bauüberwachung gearbeitet habe. In dem Büro, in dem ich seit September 2018 tätig war, bin ich dann im Herbst 2021 als festangestellte Mitarbeiterin eingestiegen. Dadurch kannte ich viele Kolleg:innen und Vorgesetzte bereits, was den Übergang vom Studium ins Berufsleben deutlich erleichtert hat.

Als ich im März 2022 zu meinem aktuellen Büro gewechselt habe, waren die meisten Corona-Einschränkungen bereits aufgehoben. Zudem war unser Münchner Team damals noch sehr klein (meine Chefin, zwei Werkstudenten und ich). Deshalb konnte ich schnell persönlich in das Team integriert werden.

Gleichzeitig arbeiten wir im Unternehmen sehr intensiv standortübergreifend zusammen. Dadurch habe ich tatsächlich einige Kolleg:innen und Vorgesetzte zunächst nur digital kennengelernt. Für mich war das jedoch überraschend unkompliziert. Ich habe mich schnell an die virtuelle Zusammenarbeit gewöhnt und schätze heute vor allem die damit verbundene Flexibilität sowie den fachlichen Austausch mit Menschen aus unterschiedlichen Standorten und mit diversen Perspektiven.

Sie sind inzwischen bereits Teamleiterin – was hat sich mit diesem Karriereschritt verändert?

Auf der Baustelle, Februar 2026 
Auf der Baustelle, Februar 2026

Mit dem Schritt zur Teamleiterin hat sich mein Aufgabenbereich deutlich erweitert. Neben der fachlichen Arbeit trage ich inzwischen auch Personalverantwortung, bin stärker in die Standortentwicklung eingebunden und habe insgesamt mehr Gestaltungsmöglichkeiten im Unternehmen.

Besonders wichtig ist mir dabei die menschliche Komponente. Da wir einen großen Teil unseres Alltags mit unseren Kolleg:innen verbringen und das Projektgeschäft naturgemäß von Höhen und Tiefen geprägt ist, halte ich ein gutes und verlässliches Teamklima für entscheidend. Als Teamleiterin habe ich nun die Möglichkeit, dieses Miteinander aktiv mitzugestalten und genau das empfinde ich als sehr wertvoll.

Gleichzeitig haben sich natürlich auch die Anforderungen verändert. Neben den fachlichen Themen gehören heute verstärkt organisatorische und administrative Aufgaben sowie Personalthemen zu meinem Alltag. Den zeitlichen Aufwand dafür habe ich anfangs tatsächlich unterschätzt. Eine gute Balance zwischen fachlicher Arbeit, Organisation und Führungsverantwortung zu finden, ist immer wieder eine Herausforderung.

Ihre Schwerpunkte sind der Brandschutz und das barrierefreie Bauen. Was reizt Sie daran?

Meinen Einstieg in den Brandschutz habe ich bereits während meines Studiums gefunden. Besonders interessiert haben mich damals die Vorlesungen zum Holzbau und zum Brandschutz, insbesondere aufgrund der brandschutztechnischen Herausforderungen, die bei der Verwendung von Holz gelöst werden müssen. Dafür war die TU München natürlich ein idealer Ort.

Von Norwegen aus hält Nina Jelínek einen Vortrag beim 6. Symposium Brandschutz & Barrierefreiheit der RM Rudolf Müller Medien. 
Von Norwegen aus hält Nina Jelínek einen Vortrag beim 6. Symposium Brandschutz & Barrierefreiheit der RM Rudolf Müller Medien.

Neben meiner Begeisterung für technische und analytische Fragestellungen war es mir aber immer wichtig, mit meiner Arbeit auch einen gesellschaftlichen Beitrag zu leisten. Der vorbeugende Brandschutz schafft die Grundlage dafür, dass Menschen Gebäude sicher nutzen und im Ernstfall sicher verlassen können. Gleichzeitig trägt er dazu bei, dass Einsatzkräfte möglichst sichere Rahmenbedingungen vorfinden. 

Über die Fragestellungen zur barrierefreien Evakuierung hat sich mein Schwerpunkt später um das barrierefreie Planen und Bauen erweitert. Dabei geht es um weit mehr als einzelne technische Anforderungen. Letztlich geht es darum, dass alle Menschen ihre Umwelt möglichst selbstständig und sicher nutzen können.

Gerade in den vergangenen Jahren ist mir durch das Älterwerden meiner Großeltern noch bewusster geworden, wie wichtig eine barrierefreie Umgebung im Alltag ist. Mit Blick auf den demografischen Wandel wird dieses Thema unsere Gesellschaft künftig noch stärker beschäftigen. Deshalb empfinde ich es als besonders sinnstiftend, in einem Bereich zu arbeiten, der Sicherheit, Teilhabe und Lebensqualität miteinander verbindet.

Im Oktober 2025 waren Sie mit einem Vortrag zum Brandschutz auf der herCareer Messe in München dabei. Die herCareer beschreibt sich selbst als „Plattform für die weibliche* Karriere im deutschsprachigen Raum“. Warum waren Sie gerade dort präsent und wie haben Sie die Atmosphäre dort wahrgenommen?

Um mehr Frauen fürs Bauen zu begeistern, war Nina Jelínek im Oktober 2025 auf der herCareer-Messe in München präsent. 
Um mehr Frauen fürs Bauen zu begeistern, war Nina Jelínek im Oktober 2025 auf der herCareer-Messe in München präsent.

Wir waren auf der herCareer vertreten, weil das (Bau-)Ingenieurwesen nach wie vor stark männerdominiert ist, auch wenn sich in den vergangenen Jahren bereits einiges verändert hat. An unserem Standort in München bin ich beispielsweise aktuell die einzige Frau im Team. Gleichzeitig erlebe ich aber auch, dass sich die Situation je nach Standort und Unternehmen durchaus unterschiedlich entwickelt und ich persönlich sehr gerne mit meinen Kollegen zusammenarbeite.

Mit unserer Teilnahme wollten wir bewusst Präsenz zeigen und insbesondere Frauen für das Bauingenieurwesen und unsere Fachthemen begeistern. Sichtbarkeit spielt dabei aus meiner Sicht eine wichtige Rolle. 

Gleichzeitig hatten wir den Eindruck, dass vergleichsweise wenige Besucherinnen gezielt nach Tätigkeiten im Bau- oder Ingenieurwesen gesucht haben. Auch Unternehmen aus der Baubranche waren eher wenig vertreten. Deshalb haben wir für uns mitgenommen, dass die herCareer in unserer Branche bislang vermutlich noch nicht die gleiche Bekanntheit hat wie in anderen Berufsfeldern.

Im Februar haben Sie auch an der Gründungsveranstaltung unseres Frauennetzwerk ingenierinnen@bayika teilgenommen. Sie haben sogar extra einen Termin in Hamburg verlegt, um dabei sein zu können. Warum war Ihnen das so wichtig?

In den vergangenen Jahren ist mir immer bewusster geworden, wie wertvoll ein gutes und vielfältiges berufliches Netzwerk sowohl für die persönliche Entwicklung als auch für den fachlichen Austausch ist. Gleichzeitig habe ich festgestellt, dass viele Netzwerkveranstaltungen im Ingenieurwesen nach wie vor stark männerdominiert sind. Dabei habe ich persönlich die Erfahrung gemacht, dass es mir in solchen Runden manchmal schwerer fällt, mit unbekannten Kollegen ins Gespräch zu kommen, sei es aufgrund bestehender Gruppendynamiken oder weil der Einstieg in Gespräche unterschiedlich leicht gelingt. Deshalb empfinde ich Formate wie ingenieurinnen@bayika als sehr wertvoll, weil sie gezielt Raum für Austausch, Sichtbarkeit und Vernetzung von Frauen im Ingenieurwesen schaffen.

Hinzu kommt, dass ich mich auch in meinem Unternehmen aktiv in die Standortentwicklung einbringe. Netzwerke und Präsenz auf Veranstaltungen spielen dabei eine wichtige Rolle. Gleichzeitig gibt es bei uns ebenfalls Bestrebungen, ein internes Frauennetzwerk weiterzuentwickeln. Deshalb finde ich es besonders spannend, Erfahrungen und Impulse aus anderen Netzwerken mitzunehmen.

Grundsätzlich wünsche ich mir, dass Frauen im Ingenieurwesen noch sichtbarer werden, nicht als Ausnahme, sondern als selbstverständlicher Teil unserer Branche. Unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen bereichern Teams und tragen dazu bei, unsere gebaute Umwelt vielfältiger und zukunftsfähiger zu gestalten. Gerade für junge Ingenieurinnen können solche Netzwerke wichtige Orientierung und Ermutigung bieten.

Wie war Ihr Eindruck von dieser Kick-Off-Veranstaltung?

Nina Jelínek beim Kick-off des Frauennetzwerks ingenieurinnen@bayika im Februar 2026. 
Nina Jelínek beim Kick-off des Frauennetzwerks ingenieurinnen@bayika im Februar 2026.

Durchweg positiv. Bereits die große Zahl an Teilnehmerinnen hat gezeigt, wie hoch das Interesse an einem solchen Netzwerk ist. Besonders beeindruckt hat mich dabei, dass Ingenieurinnen unterschiedlichster Fachrichtungen, Altersgruppen und beruflicher Hintergründe zusammengekommen sind.

Im Raum war eine echte Aufbruchstimmung spürbar. Die Atmosphäre war geprägt von Offenheit, Motivation und dem gemeinsamen Wunsch, sich stärker zu vernetzen, sichtbarer zu werden und die Branche aktiv mitzugestalten. Gleichzeitig hatte ich den Eindruck, dass viele Teilnehmerinnen sehr ähnliche Erfahrungen und Herausforderungen teilen, wodurch schnell ein starkes Wir-Gefühl entstanden ist.

Besonders schön fand ich, dass nicht nur über Probleme gesprochen wurde, sondern vor allem über konkrete Ideen, gegenseitige Unterstützung und die Frage, wie man gemeinsam etwas bewegen kann. Genau das macht für mich den Wert eines solchen Netzwerks aus.

Haben Sie noch Impulse für unser Netzwerk?

Aus meiner Sicht hat das Netzwerk bereits einen sehr starken und vielversprechenden Start hingelegt. Gleichzeitig sehe ich noch Potenzial darin, es langfristig weiter auszubauen und vor allem sowohl innerhalb der Branche als auch darüber hinaus noch breiter sichtbar zu machen.

Ein wichtiger Impuls wäre für mich, den regelmäßigen Austausch weiter zu stärken, zum Beispiel durch unterschiedliche Formate: neben klassischen Netzwerkveranstaltungen könnten auch fachliche Kurzimpulse, Projektvorstellungen oder digitale Austauschformate hilfreich sein, um die Hürden zur Teilnahme möglichst niedrig zu halten. Außerdem könnte ich mir gut vorstellen, das Netzwerk noch stärker standortübergreifend zu denken und gezielt auch jüngere Ingenieurinnen sowie Studentinnen einzubinden. Gerade der frühe Kontakt zu Vorbildern und realen Einblicken in die Berufspraxis ist aus meiner Sicht entscheidend.

Und schließlich fände ich es wertvoll, die im Netzwerk entstehenden Themen auch nach außen sichtbar zu machen, um zu zeigen, wie vielfältig und spannend das Bauingenieurwesen ist und welche Rolle Frauen darin spielen.

Frau Jelínek, wir danken Ihnen für das Gespräch!

Fotos: Tobias Hase, privat


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