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Durchbruch bei Schlichtung um Tarifverhandlungen im Bauhauptgewerbe

Mehr Lohn, Corona-Prämie, mehr Azubi-Vergütung und eine Fahrzeit-Entschädigung

03.09.2020 - Berlin

Durchbruch bei Schlichtung um Tarifverhandlungen im Bauhauptgewerbe

Die Tarifverhandlungen für die rund 850.000 Beschäftigten des Bauhauptgewerbes sind am 3. September 2020 mit einem mehrheitlichen Schlichterspruch beendet worden. Der Schlichterspruch sieht für die Baubeschäftigten insgesamt ein Lohn-Plus von 2,6 Prozent im Westen und 2,7 Prozent im Osten vor. Darin enthalten ist erstmals auch eine Vergütung für Fahrzeiten zur Baustelle. Außerdem gibt es eine "Corona-Prämie" von 500 Euro als einmalige steuerfreie Sonderzahlung.

Die Ergebnisse im Überblick

  • Zum 1. Januar 2021 erhöhen sich die Entgelte der Beschäftigten um 2,1 Prozent im Tarifgebiet West und 2,2 Prozent im Tarifgebiet Ost.

  • Zusätzlich erhalten die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ab dem 1. Oktober 2020 einen Zuschlag zur pauschalen Entschädigung von Wegezeiten und -strecken in Höhe von 0,5 Prozent des Tariflohns.

  • Außerdem erhalten die Beschäftigten eine „Corona-Prämie“ in Höhe von 500 Euro als Einmalzahlung für 2020, die Auszubildenden in Höhe von 250 Euro. Diese ist steuer- und sozialabgabenfrei, sodass sie vollständig den Beschäftigten zugutekommt.

  • Ferner wird die monatliche Vergütung der Auszubildenden nach Lehrjahren gestaffelt angehoben (1. Lehrjahr: 40 Euro, 2. Lehrjahr: 30 Euro, 3. Lehrjahr 20 Euro (ab dem 1. Januar 2021).

Die Laufzeit beträgt 14 Monate ab dem 1. Mai 2020 bis zum 30. Juni 2021. Zudem wurden „Gipfelgespräche“ unter Moderation des Schlichters vereinbart, in denen unter anderem die Regelung zur Wegezeitenvergütung sowie eine zukunftsfähige Regelung der Mindestlöhne Thema sein werden.

Das sagen die Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertreter

„Es ist gelungen“, kommentierte IG BAU-Chef Robert Feiger, „das Fundament für eine Entschädigung bei der Wegezeit zu legen. Der Einstieg ist damit geschafft.“ Die „oft enorm langen Fahrten zu den Baustellen“ seien für einen Großteil der Beschäftigten das „Job-Problem Nr.1 auf dem Bau“.

Zur Anhebung der monatlichen Vergütung der Auszubildenden ergänzte Carsten Burckhardt, der im Bundesvorstand der IG BAU für das Bauhauptgewerbe zuständig ist: „Damit hätten Azubis am Ende ihrer 3-jährigen Ausbildung 1.080 Euro mehr in der Tasche. Dazu kommt dann noch einmal eine geplante ‚Azubi-Corona-Prä­mie‘ von 250 Euro als Einmalzahlung.“

Auch die Vertreter der Arbeitgeber zeigten sich mit den erreichten Kompromissen zufrieden. „Wir sind froh, dass wir für die diesjährige Tarifrunde einen tragfähigen Kompromiss zwischen den Arbeitgebern und der Gewerkschaft gefunden haben und dass uns ein Arbeitskampf erspart bleibt. Einen wesentlichen Anteil daran hat auch unser Schlichter, Prof. Dr. Rainer Schlegel, der Präsident des Bundessozialgerichts gehabt. Dafür möchte ich mich ausdrücklich bedanken“, erklärte Uwe Nostitz, Verhandlungsführer der Arbeitgeberund Vizepräsident des Zentralverbandes Deutsches Baugewerbe (ZDB). 

Jutta Beeke, Vizepräsidenten des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie (HDB), fügte hinzu: „Es waren schwierige Verhandlungen, doch am Ende gab es zu den einzelnen Punkten gute Kompromisse. Ich denke, wir haben faire Lösungen und ein gutes Konzept für die Bearbeitung noch offener Themen gefunden.“

Der Schlichterspruch vom Präsidenten des Bundessozialgerichts, Prof. Dr. Rainer Schlegel, muss nun noch von den Tarifparteien angenommen werden. Die IG BAU und die Arbeitgeberverbände von Bauhandwerk (ZDB) und Bauindustrie (HDB) haben dafür zwei Wochen Zeit.

Weitere Informationen:

Zentralverband Deutsches Baugewerbe

Hauptverband der Deutschen Bauindustrie

Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt

Quellen: Zentralverband Deutsches Baugewerbe, Hauptverband der Deutschen Bauindustrie, Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt; © Foto: Gerd Altmann / Pixabay

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